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Österreich: Türkische Vereine geben viel für Moscheen aber wenig für Bildung aus

Ednan Aslan ist Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien. In einem Interview mit Heinz Fassmann, dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, kommt Aslan zu dem Schluss, dass die Integration von türkischen Migranten noch am Anfang steht.

Einerseits sagt Aslan, unternimmt der Staat zu wenig: "Ein Bekannter von mir lebt seit 35 Jahren in Österreich. Das erste Angebot für einen Deutschkurs hat er vor zwei Wochen bekommen."

Andererseits sind die Migranten gefordert: "Im Wiener Bezirk Favoriten haben türkische Vereine - grob geschätzt - 20 Millionen in Moscheen investiert, aber vielleicht 10.000 Euro in die Bildung."


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Bildung, Migranten
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2013 06:57 Uhr von montolui
 
+11 | -2
 
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Dazu ein weiterer interessanter Artikel:
http://www.erstaunlich.at/...

Solange die Regierungen die Migranten zu wenig in die Pflicht nehmen, etwas für die Bildung zu tun, und solange Türkische Vereine ihre Kultur und Religion der Bildung vorziehen, wird es niemals zu einer vernünftigen Integration kommen, sondern zu einer gegenseitigen Abschottung.
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08.07.2013 07:24 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -17
 
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08.07.2013 07:41 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -16
 
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08.07.2013 09:07 Uhr von psycoman
 
+12 | -1
 
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Es ist nicht die Aufgabe Österreichs Einwanderern Deutschkurse anzubieten, sondern die Einwanderer müssen diese selbstständig suchen. Wer in ein Land kommt muss von sich aus die Sprache lernen.

Natürlich wäre es schön, wenn das Gastland Kurse anbeitet, noch besser wäre es, wenn diese Kurse verpflichtend sind. Wer nicht teilnimmt, oder die Sprache nach drei Jahren, einmal sehr großzügig gerechnet, unzureichend beherrscht, wird wieder in sein Heimatland abgeschoben.

Dass die Vereine Geld für Moscheen ausgeben und nicht für Bildung ist aber auch verständlich. Niemand baut für sie Moscheen, denn Religion ist Privatsache, daher müssen sie selbst für welche sorgen.

Bildungsöglichkeiten gibt es zu genüge. Der Staat bietet Kindergärten und Schulen an, Schulen sind sogar Pflicht, also müssen die Kulturvereine nicht für Bildung sorgen, denn dass ist schon abgedeckt.

Falls Migranten schwierigkeiten haben, müssen sich die Eltern darum kümmern. Einheimische schaffen es doch auch ihre Kinder zu fördern, wenn diese Sprachprobleme haben, dass ist wirklich nicht zuviel verlangt.

Die Mehrheit der Migratnen spricht doch auch gut Deutsch. Diejenigen, die schon Jahrzehnte hier leben, aber dennoch kaum Deutsch sprechen, fallen natürlich mehr auf.
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08.07.2013 12:17 Uhr von psycoman
 
+3 | -1
 
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@troja-pferd:
Wer genug Geld hat, um ins Ausland zu reisen und dort zu leben, Asyl oder normale Einwanderung, sollte auch Geld für einen Sprachkurs haben.

Um zur Asyldiskussion zwischen dir und Zuckerstange einmal Zahlen als Grundlage zu liefern, dies:

http://www.bamf.de/...

Asyl Hauptherkunftsländer im Zeitraum 01.01. bis 31.05.2013
Gesamtzahl der Erstanträge: 34.419
(Land/Anzahl/Prozentanteil)
1. Russland: 7.528 / 21,5 %
2. Syrien: 3.778 / 11 %
3. Afghanistan: 2.715 / 7,5 %
4. Serbien: 2.149 / 6,2 %
5. Iran: 1.964 / 5,7 %
6. Irak: 1.574 / 4,6 %
7. Pakistan: 1.397 / 4,1%
8. Mazedonien: 1.003 / 2,9 %
9. Somalia: 991 / 2,7 %
10. Georgien: 838 / 2,4 %

Also sechs von zehn Ländern sind islamisch geprägt. Was arabisch ist, ist wohl Definitionssache, meiner Meinung nach Syrien und der Irak.

Wenig Asyl würde ich dennoch nicht sagen.
Von knapp 25.000 getroffenenen Entscheidungen waren knapp 39 % Ablehungen.
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12.07.2013 15:36 Uhr von Abendland
 
+0 | -0
 
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Abendland
Einen interessanten Bekannten hat Herr Aslan da!
Der wartet glatt 35 Jahre damit man ihm einen Deutschkurs nachträgt. Wird sich wohl im Ruhestand fortbilden wollen.

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