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Papst Franziskus: "Geistliche im Neuwagen geht gar nicht"

Am vergangenen Samstag (06.07.2013) hat Papst Franziskus bei einem Treffen mit gut 6.000 Seminaristen, Novizinnen und Novizen erklärt, dass christliche Geistliche den Menschen die Armut und Demut vorleben sollten.

So sagte er, dass es ihm weh tue, wenn er "einen Priester oder eine Nonne in einem nagelneuen Auto sehe. So etwas geht gar nicht." In einer Welt, in der der Reichtum soviele Übel hervorrufe, müssten gerade die Geistlichen die Armut vorleben, um glaubwürdig zu bleiben.

Des Weiteren rief er die Novizen dazu auf, "authentisch, mutig und konsequent" zu sein. Er wolle eine laute Kirche, die mehr Gewicht auf die missionarische Tätigkeit lege. Allerdings könnten Christen ihren Glauben auch "nach innen im stillen Gebet" leben.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Papst Franziskus, Neuwagen, Geistliche
Quelle: de.radiovaticana.va

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2013 07:26 Uhr von Doloro
 
+2 | -6
 
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Wieso sollte man Armut vorleben?
Demut ja, aber Armut ist doch nichts erstrebenswertes.

Und was Angestellte der Kirche mit ihrem persönlichen Gehalt anstellen, sollte ja wohl keinen etwas angehen.
Sobald die Karren von der Kirche finanziert werden, sieht´s natürlich anders aus.

Der lustigste Teil dieser News ist übrigens:

[...] müssten gerade die Geistlichen die Armut vorleben, um glaubwürdig zu BLEIBEN.
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08.07.2013 08:20 Uhr von blade31
 
+3 | -2
 
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Deswegen leben die Leute im Vatikan in Armut...

Ha Ha

"520 Millionen in Wertpapieren und Aktien

Wie viel, das zeigt die geheime Bilanz des Vatikans, die im Sommer 2008 an Kardinäle und Bischöfe in der ganzen Welt gingen – und von der ein Exemplar der katholischen, englischsprachigen Wochenzeitung „The Tablet“ zugespielt wurde. Die Bilanz weist einen regelrechten Staatsschatz aus, der unter anderem aus Barreserven in Höhe von 340,6 Millionen Euro besteht, fast 520 Millionen Euro in Wertpapieren und Aktien und eine Tonne Goldbarren im Wert von 19 Millionen Euro."

[ nachträglich editiert von blade31 ]
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08.07.2013 08:44 Uhr von Missoni-n
 
+3 | -0
 
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Dann solle der mal sehen, wie viel Prunk sich gerade hohe Geistliche sich leisten. Besonders schlimm ist es im Erzbistum München. Dies sage ich weil der dortige Erzbischof Marx ein Berater des neuen Papstes ist.
Dann schaut mal an, was für einen Prunk dieser lebt.
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08.07.2013 10:21 Uhr von Nickman_83
 
+3 | -0
 
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Meiner Meinung nach macht genau das den neuen Papst so interessant.

Wieviele von euch haben (genau wie ich) schon geschimpft, dass die Kirche Wasser predigt und Wein trinkt. Und jetzt kommt Franziskus und bemängelt genau das.

In meinen Augen zu Recht.
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08.07.2013 10:51 Uhr von GroundHound
 
+2 | -0
 
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Genau! Ein gebrauchter Rolls Royce tut es doch auch!
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08.07.2013 11:31 Uhr von Lord_Prentice
 
+3 | -0
 
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@blade31

Das sind Peanuts...was die Kirche wirklich hat ist LAND.
Und das kann man immer in Geld oder was gerade aktuell ist aufwiegen.

Die haben damals im Mittelalter Urkunden gefälscht und Millionen von Menschen enteignet. Das war Unrecht...aber aus Unrecht wird mit der Zeit Recht weil es niemanden mehr gibt den es noch stört...

Zur News: Bla bla bla, sagte der Papst XY. Bla bla bla...
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08.07.2013 11:55 Uhr von Maverick Zero
 
+0 | -0
 
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Auch wenn der Gute nicht alle Übel, die die Kirche in der Vergangenheit verursacht hat geradebiegen kann, so zeigt er doch sehr deutlich eine Einstellung, die seinen Vorgängern vorzuziehen ist.

Mal schauen, was da noch so kommt...
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08.07.2013 11:55 Uhr von sweetwater
 
+2 | -0
 
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der meint bestimmt sowas:

http://i.eatliver.com/...

^^
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10.07.2013 12:38 Uhr von mannil
 
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Supi, dann kann ja die Kirchensteuer nach unten reguliert werden oder abgeschafft werden!

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