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Österreich: 5.000 Neonazi-Postings - Gericht verurteilt Bäcker zu 3.600 Euro Geldstrafe

Durch das Landesgericht Feldkirch ist am vergangenen Freitag ein 32-jähriger Bäcker zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Grund dafür war, dass der Mann 4.836 Postings tätigte, in denen er Gaskammern leugnete und behauptete, KZ-Opfer seien gesundheitlich in Ordnung gewesen.

Vor Gericht sagte der Mann aus, dass seine Sicht von damals, als er die Postings verfasste, falsch war und ihm das alles nur eingeredet wurde. Das Gericht verurteilte ihn zu 3.600 Euro Geldstrafe sowie einem Jahr Bewährungsstrafe.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Gericht, Nazi, Geldstrafe, Bäcker
Quelle: www.vol.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2013 06:48 Uhr von Tingting
 
+1 | -2
 
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4836 postings? man als Bäcker muss man ja Zeit haben!
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08.07.2013 08:18 Uhr von brycer
 
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@Tingting:
Als Bäcker hat man auch nicht mehr oder weniger Zeit als als ´normaler´ Arbeitnehmer. Nur ist halt da der Tagesablauf etwas verschoben. ;-)
Auch steht ja nirgendwo in welchem Zeitraum er die Postings verfasst hat.
Nehmen wir mal zwei Jahre an, dann wären das etwa 6 - 7 pro Tag. Ganz leicht machbar, wie einige hier auf SN auch unter Beweis stellen.
Selbst 13 Postings/Tag auf ein Jahr gesehen wäre da noch nicht die Menge.
Wieviele davor ´geguttenbergt´ (Strg+C > Strg+V) waren lassen wir auch mal unberücksichtigt.
Obwohl ... wenn er immer den selben Senf verzapft hat, dann hat er wohl oft Copy&Paste gemacht. ;-P
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08.07.2013 10:44 Uhr von deoroller
 
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Die freie Meinungsäußerung ist sehr eingeschränkt. Warum darf man nicht den Holocaust leugnen? Es ist und bleibt Meinungsäußerung.

Nach diese Rechtslage müsste es auch verboten sein, wenn ich leugne, dass die USA ein Massenmörder ist?
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25.07.2013 23:56 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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@ deoroller

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. (…)

§ 189 Strafgesetzbuch: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener (1985, ergänzt 1992)
Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Es gibt Meinungsäußerung, welche aber dort Einschränkungen findet wo bewusst auf (als treffend unmenschlich oder menschenunwürdig angesehene) Art und Weise verbal und schriftlich die Würde verletzt wird.

Was du in deinem privaten Kämmerchen machst interessiert von der Rechtslage keinen.
Wenn du der Öffentlichkeit etwas preisgibst bzw. etwas öffentlich postulierst läufst du Gefahr für dein Gesagtes die volle Verantwortung im Sinne der oben beschriebenen Gesetze zu erfahren.

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