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Zollfahndung: So tricksen chinesische Firmen Strafzölle der EU aus

Deutsche Zollfahnder haben ermittelt, dass China mit gefälschten Papieren ihre Warenlieferungen in die Europäische Union über andere Länder umleiten, um den auferlegten Strafzöllen zu entgehen.

Mindestens acht Fälle in den letzten zwei Jahren sind den Behörden bekannt. Besonders merkwürdig dabei ist, dass China diese Praxis bereits neun Monate vor dem Beschluss der EU für Strafzölle einführte.

Ein Fall handelt von über Malaysia umgeleitete Warenlieferungen, wobei 25.000 Dollar Strafzoll pro Container hinterzogen wurden.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, EU, Ermittlung, Umgehung, Strafzoll
Quelle: www.derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2013 20:34 Uhr von cantstopfapping
 
+16 | -2
 
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Wow, ganze acht Fälle...
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07.07.2013 20:37 Uhr von mort76
 
+15 | -1
 
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...wie kann man seit 2 Jahren gegen Auflagen verstoßen, die es erst seit 6 Wochen gibt?
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07.07.2013 23:54 Uhr von ms1889
 
+5 | -9
 
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jo, is ja auch richtig so.
entweder will man welthandel oder nicht. wenn man ihn nicht will, ausländische waren generell verbieten!
scheiß eu!
zeigt aber auch die engstirnigkeit und kriminelle energie der eu/brd. wer keinen handel will soll ihn abstellen, aber dann ganz (import und export!!!)

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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08.07.2013 09:30 Uhr von Azrael_666
 
+2 | -0
 
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Wenn den Behörden acht Fälle bekannt sind, kann man davon ausgehen, dass wenigstens 80.000 an den Behörden vorbei gingen. Das Problem ist nicht, dass chinesische Firmen uns austricksen, sondern dass niemand wirklich etwas dagegen tut.
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08.07.2013 10:58 Uhr von JetLag
 
+1 | -0
 
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@mort76:
weil sie vorher wussten, dass diese Auflagen kommen..!
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08.07.2013 12:38 Uhr von Hidden92