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Ärztepfusch: Arzt schickte 20-Jährige nach Hause - jetzt ist sie tot

Wegen Übelkeit und Fieber suchte die 20-jährige Bahar T. am 21. September 2010 einen Arzt auf. Doch der Arzt gab der 20-Jährigen Schmerzmittel und schickte sie nach Hause. Später ging es der jungen Frau so schlecht, dass sie in ein Krankenhaus musste, in dem sie verstarb.

Die Staatsanwaltschaft hat jetzt gegen den Arzt, der sie zuerst nach Hause geschickt hat, wegen "Fahrlässigkeit mit Todesfolge" Klage eingereicht. Dem Mann wird vorgeworfen, dass er die klaren Anzeichen von Meningitis nicht erkannt habe.

Der Arzt sagte dazu, "Auch wenn ich Meningitis bei der jungen Frau festgestellt hätte, bedeutet es nicht, dass man sie hätte retten können. So etwas kann niemand garantieren". Dem widerspricht ein Experte und sagt: "Die Patientin war bei Bewusstsein. Man konnte viel schwierigere Fälle retten."


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Arzt, Staatsanwaltschaft, Ärztepfusch
Quelle: www.sabah.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2013 19:08 Uhr von Borgir
 
+17 | -22
 
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Mit solchen Aussagen, wie sie dieser "Experte" getätigt hat, muss man vorsichtig sein. Klar, je früher erkannt, desto besser, aber seien wir mal ehrlich, virale Meningitis ist nicht ursächlich behandelbar. Klar, der Arzt hätte sie komplett untersuchen müssen, aber sogenannte "Experten" wissen nicht immer alles besser.
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07.07.2013 19:12 Uhr von Crawlerbot
 
+37 | -5
 
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*Ärztepfusch: Arzt schickte 20-Jährige nach Hause - jetzt ist sie tot*

Wie jetzt ist sie Tod, die Starb direkt danach im Jahr 2010.

[ nachträglich editiert von Crawlerbot ]
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07.07.2013 19:16 Uhr von montolui
 
+9 | -9
 
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...war der Experte bei der Untersuchung dabei?
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07.07.2013 19:32 Uhr von JustMe27
 
+31 | -0
 
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Nicht neu.. Der ehemalige Hausarzt meiner Mutter hat sie innerhalb einer Woche zweimal heimgeschickt, als sie über Schmerzen im Bauchbereich klagte. Ein anderer Arzt hat erkannt dass ihre Gallenblase kurz von dem Platzen stand und sie musste sofort operiert werden. Es war pures Glück, dass ich sie noch habe.
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07.07.2013 19:44 Uhr von TheRoadrunner
 
+15 | -1
 
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Empfehlung aus eigener Erfahrung: wenn einem das komisch vorkommt, was ein Arzt sagt, zum nächsten gehen.

Ein Arzt fragte mich angesichts von Schulterschmerzen, für die er keine Erklärung hätte, doch glatt, ob ich psychische Probleme hätte. NEXT!
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07.07.2013 19:49 Uhr von ZuDoll
 
+11 | -2
 
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Sorry, aber was ist denn das für eine Quelle??? Der "Fachexperte" wird nichtmal genannt und der Sprung von "Fahrlässigkeit" zu "Ärztepfusch" ist doch ein wenig gross. Und da sie ja anscheindend (Der Quellartikel gibt ja im Grunde keine Informationen her) relativ schnell im Krankenhaus gestorben ist, denke ich, dass selbst die richtige Diagnose des Arztes das Leben der Frau leider nicht mehr hätte retten können. Laut eigener Aussage soll er ja "1,5 der 3" Menningitis Tests bei ihr gemacht haben. Ist nur die Frage, was das Ergebnis dieser Tests war.
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07.07.2013 19:58 Uhr von Crawlerbot
 
+8 | -2
 
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@ZuDoll

Auch hat die Quelle kein Datum oder ähnliches, aber weil sie Klicks bringt bleibt sie.
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07.07.2013 20:03 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -6
 
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Mir war mal so übel, ich wäre die nacht fast gestorben, und habe gelbe Punkte gesehen, ich hatte Angst eine Lebensmittelvergiftung zu haben.
Bin am nächsten Tag zum Arzt, und habe ihm das berichtet.
Dann hat er ein Rezept gekritzelt und gemeint:"So, ich verschreibe ihnen ein Mittel, das nehmen Sie jetzt gegen die Übelkeit".
Habe verzichtet, und nutze den Arzt nur noch um eine Krankschreibung zu bekommen...
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07.07.2013 20:30 Uhr von bpd_oliver
 
+3 | -4
 
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Aus einem ähnlichen Grund ist meine Hausärztin jetzt meine ehemalige Hausärztin. Statt sich mal zu fragen, welche Erkrankung für 40° Fieber, Kreislaufprobleme und schmerzende, geschwollene Gelenke sorgen könnte, gab sie mir nur ein fiebersenkendes Mittel, was natürlich nicht geholfen hat. Meine Bitte, doch mal die Blutwerte zu prüfen, wurde mit der Begründung auf zu hohe Kosten abgelehnt.

Erst nachdem ich bei einem anderen Arzt auf den Tisch gehauen habe, bekam ich die gewünschte Überweisung fürs Krankenhaus, wo man sich wirklich mal die Mühe gemacht hat, wirklich alles zu prüfen (Blutwerte, CT usw...). Nach wenigen Tagen stand die Diagnose fest, und einige Tabletten und vier Tage später konnte ich das Krankenhaus beschwerdefrei verlassen.

Diese drei Monate und die darauf folgende sechs Monate, um mich zu erholen, haben mich zu der Erkenntnis gebracht, sich nicht auf die Meinung eines Arztes zu verlassen, sondern im Zweifelsfalle immer einen zweiten Arzt zu Rate zu ziehen.
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07.07.2013 20:33 Uhr von Wormser
 
+1 | -2
 
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Einfach nur traurig sowas zu lesen.Fehler kommen überall vor,nur sollte sich der Arzt auch dazu bekennen.
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07.07.2013 20:45 Uhr von Azureon
 
+3 | -6
 
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Dem gehört einfach die Lizenz entzogen.
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07.07.2013 20:59 Uhr von FallofIdeals
 
+2 | -4
 
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Pfusch oder Kassenpatientin? ...
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07.07.2013 21:00 Uhr von shadow#
 
+3 | -2
 
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Das kann bei Hausärzten heutzutage leider passieren, weil es genügend Krankheiten gibt, die jüngere Ärzte maximal aus dem Studium kennen.


"In seiner ersten Aussage gab der Arzt seinen Fehler zu und erklärte: „ich habe eineinhalb der möglichen drei Meningitis Untersuchungen gemacht."

Wie macht man eineinhalb Untersuchungen?


"Der Arzt weiter: „Auch wenn ich Meningitis bei der jungen Frau festgestellt hätte, bedeutet es nicht, dass man sie hätte retten können. So etwas kann niemand garantieren.“"

Bitte wie? Nach dem Satz dürfte es die Eltern wohl einiges an Selbstbeherrschung kosten, dem Arzt keine reinzuhauen...
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08.07.2013 03:11 Uhr von erw
 
+5 | -4
 
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Hm... "Bahar"..."sabah.de"... Haberal... Die bäsen Deutschen wollen die Ausländers nich behandelen!
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08.07.2013 04:21 Uhr von Superplopp
 
+3 | -2
 
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Wenn der Experte dem Arzt widerspricht dann ist er ein Lügner.

Der Arzt sagte dass man ein Überleben der Person nicht garantieren kann, dem widerspricht der Experte und behauptet somit indirekt dass man das Überleben der Person garantieren konnte.
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08.07.2013 08:26 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -2
 
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@leo
Wo lebst du dass ein Arzt auf einen Verdacht hin gleich operiert?
Bei jeder Knie-OP in Deutschland wird erst eine Atroskopie gemacht und geschaut was wirklich kaputt ist. Und da kann der Arzt noch so schlecht sein...

Und dass der Chefarzt einer Klinik seinen Kollegen vor dem Patienten in die Pfanne haut ist wohl auch eher Wunschdenken. Das würde den Klagen nämlich Hof und Tor öffnen
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08.07.2013 09:13 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -4
 
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@Haberal - wo hast Du nur immer diese Quellen her? Betreibst Du die selber? Journalistisch wohl nicht so pralle, wenn die sogar Fehler machen, wie z.B. aus der Quelle:

"Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar reichte nun klage"

Klage klein geschrieben. @Haberal feuer diesen Schreiberling.
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08.07.2013 11:00 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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Für die,die sich wundern dass so häufig OPs angeordnet werden...

http://www.stern.de/...

Real kenne ich ein Mädchen,das hatte immer wieder Bauchschmerzen-innerhalb von kürzester Zeit wurde ihr Blinddarm entfernt und die Schmerzen? -die blieben.Vor kurzer Zeit wurde fest gestellt,dass sie eine Lebensmittelunverträglichkeit hat.Also eine unnötige OP??? In der gleichen Schulklasse sitzt ein anderes Mädchen,ebenfalls mit Bauchschmerzen-ging zum gleichen KH und...Blinddarm wurde raus genommen.Bauschschmerzen sind immer noch da-jetzt möchte man andere kostspielige Untersuchungen vornehmen und eine neue OP wurde in Aussicht gestellt....

Mein Mann hat seit Jahren Probleme mit Rücken -vorletztes Jahr war er bei mehreren Ärzten um heraus zu finden,was man machen könnte.Das Gruseligste war,dass ein Arzt eine schwerwiegende OP vorschlug,in dem Oberschenkel gebrochen werden und neu zusammen gesetzt werden,damit der Schwerpunkt sich ändert um den Rücken zu entlasten...die einfachste Lösung war: abnehmen! Meine Tochter hatte als Kleinkind Probleme mit geschwollenen Mandeln und immer Schnupfen,der merkwürdig war.Erhöhte Temperatur war fast immer gegeben.Wir haben Kinderarzt,Hausarzt und HNO Arzt besucht und der HNO Arzt meinte dann dass Mandeln und Polypen raus müssten.Nach der OP im KH kam der HNO Arzt recht angefressen an und meinte,dass unsere Tochter sich vor der OP Schaumstoff in die Nase gesteckt haben musste.Das habe er eben während der OP gefunden...Mein Mann und ich sind aus allen Wolken gefallen.Ein Jahr lang hatten wir Ärzte konsultiert und meine Tochter hatte eine eigentlich unnötige OP gehabt.Mandeln und Polypen wurden natürlich trotzdem entfernt....

Ärzte sind Menschen und machen Fehler-das Problem ist dass sie dies nicht zugeben können.

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