07.07.13 16:37 Uhr
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Hamburg: 17-Jähriger brannte Zelte von Obdachlosen nieder

In der Nacht zum 11. Mai brannten unter der Hamburger Kennedybrücke mehrere Obdachlosen-Zelte ab. Der Täter - ein 17-Jähriger - hat inzwischen gestanden und sitzt in U-Haft. Ein Augenzeuge - selbst auch obdachlos - spricht von einem "gezielten Anschlag auf die Obdachlosen".

Kurz darauf demonstrierten am selben Ort die Aktivisten des Aktionsbündnisses gegen Wohnungsnot e.V. und forderten die Stadt auf, zumutbaren Wohnraum für Obdachlose zu schaffen. Einer Sprecherin zu Folge fehlen immer noch 1.029 Sozialwohnungen in Hamburg.

Zudem sei das Thema Obdachlosigkeit "nicht nur ein Winter-Thema", so die Aktivisten, die mit Plakaten und Transparenten darauf hinweisen wollen, dass Obdachlose zu jeder Jahreszeit Hilfe brauchen und nicht nur im Winter.


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WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Anschlag, Zeuge, Obdachlosigkeit
Quelle: www.extremnews.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2013 16:37 Uhr von fernsehkritik
 
+4 | -3
 
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Angeblich war das 2012-er Winternotprogramm ja "das Größte seit Bestehen", wonach 800 freie Plätze bei 100% Auslastung zur Verfügung standen. In Wahrheit aber sollen es 120% Auslastung gewesen sein, weiß Bettina Reuter vom AHH e.V. zu berichten. Grund hierfür sei die hohe Zahl der Zuwanderer aus Osteuropa, die den Bedarf " zusätzlich forderten", so die Frau im Interview mit dem ehemaligen Obdachlosen Max Bryan, der das Video jetzt auch online stellte.

http://www.youtube.com/...
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07.07.2013 16:48 Uhr von Samsara
 
+6 | -6
 
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Lol. Nicht der (angebliche) Wohnungsmangel ist der Grund für Obdachlosigkeit ergo bringt es auch nix, "zumutbaren Wohnraum für Obdachlose zu schaffen". Die Meisten sind doch freiwillig obdachlos, da sie sich zu fein oder stolz sind, Hilfsgelder zu beantragen.

Ich kenne hier bei mir Straßen, wo teils ganze Wohnungen leerstehen. Nicht weil das Bruchbuden sind, sondern weil es schlicht nicht die "edelsten" Ecken sind. Tatsache bleibt, dass Wohnungen vorhanden sind.
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07.07.2013 17:10 Uhr von tobsen2009
 
+9 | -1
 
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achso, die haben es also selbst in der Hand sich eine Wohnung zu nehmen? Welcher Vermieter macht vorher keine Bonitätsauskunft? Selbst für die Sozialwohnungen muss mittlerweile eine einwandfreie Boniät vorhanden sein. Aus meiner Familie arbeiten 2 Leute bei Wohnungsbaugesellschaften, dass wird überall so gehandhabt. Selbst wenn einer mit einem Sozialhilfebescheid reinschneit und damit rumwedelt, wenn die Bonität aus vergangenen Mietverhältnissen nicht in Ordnung ist, dann gibt es keine Wohnung.

Und bei den Obdachlosen sind mit Sicherheit über 90% der Leute nicht einfach so obdachlos geworden, meist sind da Zwangsräumungen vorausgegangen.

Also so einfach ist nicht.

Und zu dem Typen der die Zelte abgebrannt hat, ich hoffe der bekommt dafür saftig eine aufm Deckel, ich glaube kaum das der vorher in die Zelte reingeschaut hat bevor er die angesteckt hat. Und selbst wenn er vorher reingeschaut hat, gehört dem trotzdem ordentlich eine Strafe aufgebrummt.
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07.07.2013 17:35 Uhr von JustMe27
 
+4 | -3
 
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Ohne Max Bryan wäre das ganz schnell und auch gewollt untergegangen. Es ist ja nicht erwünscht, auf soziale Probleme aufmerksam zu machen, es sei denn, die Regierung tut es als Lippenbekenntnis. Gute Arbeit, Max!

@newsleser: Ich war drei Jahre wohnungslos, aber hatte zum Glück ein Dach über dem Kopf, also war nicht obdachlos. Es ist alles andere als einfach, aus so einer Situation heraus eine Wohnung zu finden und ich hab es auch erst nach einem Hausbesuch der ARGE und durch viel Hilfe von Freunden geschafft, eine Wohnung zu kriegen.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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07.07.2013 18:06 Uhr von no_trespassing
 
+8 | -1
 
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Versuchter Mord.
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07.07.2013 19:31 Uhr von montolui
 
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...zumutbaren Wohnraum kann man auch abfackeln..
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08.07.2013 01:15 Uhr von deoroller
 
+1 | -0
 
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Wer unzählige Straftaten hat, sollte wirklich mal für min. 10 Jahre in den Knast und die Wohnung zwangsenteignen.

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