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Nach der Drohne, nun der Eurofighter. Vorhaben ist wesentlich teurer

Nach dem Debakel um die Drohne soll laut Pressebericht des Bundesverteidigungsministeriums wohl auch die Anschaffung des "Eurofighter" wegen massiver Problemen qualitativer und finanzieller Natur massiv teurer werden.

Ursprünglich rechnete man damit, für 14.700.000.000 Euro 180 Kampfjets kaufen zu können. Nun sind aber schon 14.500.000.000 Euro ausgegeben worden, aber nur 108 Jets stehen zur Verfügung. Die Bundeswehr rechnet bis zum Jahr 2018 mit Mehrkosten in Höhe von 2.100.000.000 Euro.

Es bleibt allerdings nicht ganz geklärt für was 2,1 Milliarden Euro zusätzlich ausgegeben werden sollen. Rechnerisch müsste die Bundeswehr knapp 25 Milliarden für 180 Jets ausgeben. Offenbar wegen den Wahlen soll dieses Thema nicht weiter behandelt werden.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Drohne, Ausgabe, Eurofighter
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.07.2013 12:18 Uhr von Schmollschwund
 
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Liebe Redaktion: Sorry, aber meine Überschrift: "Nach der Drohne nun der Eurofighter. Massiv teurer!" (Preissteigerung: ca 15%) ging nicht durch. Begründung: zu reißerisch. Nun habt ihr das Wort "massiv" nochmal extra in meinem geschriebenen Text eingebunden. Was ihn a: holpriger lesen lässt u b: nicht den Tatsachen entspricht. Selbst die Quelle spricht nur von "großen Schwierigkeiten". Danke dafür! :( Da könnt ihr Eure Berichte auch selbst schreiben.
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07.07.2013 12:20 Uhr von ZzaiH
 
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was sind denn das für verträge, die unser politikerheinis da abschließen..

wenn ich was kaufe, dann leg ich fest, wieviel von der ware ich bekomme und wieviel ich dann auch zahlen muss.

ich weiß zwar schon, dass ein flugzeug kein stück käse ist, aber die beteiligten unternehmen sind doch so groß und professionell, dass bei vertragsschluss der preis garantiert werden muss/kann.
außerdem hört man nur bei der kombination staat/privat von derlei "problemen", wenn zwei unternehmen untereinander waren austauschen gegen geld gibts nie derlei verteuerungen!
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07.07.2013 12:56 Uhr von TeKILLA100101
 
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wozu um alles in der bekackten welt brauchen wir die dinger überhaupt?! die fliegen nur über unsere städte und machen krach wie sau, kosten jede menge unterhalt, sprit und der pilot fliegt auch nich für umme...
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07.07.2013 13:32 Uhr von Perisecor
 
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@ TeKILLA100101 @ Terrorstorm

Jungs, ihr habt euch im Raum geirrt, das hier ist nicht der bayrische Sonntagsstammtisch.
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07.07.2013 13:38 Uhr von Tingting
 
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Zum Glück hat sich die Türkei für den F35 entschieden!

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/...
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07.07.2013 14:54 Uhr von Sonny61
 
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Es ist seit Jahren zu beobachten das alle geplanten Großprojekte ca 1/3 mehr kosten als angegeben.
Man vergisst immer die allgemeinen Kostenerhöhungen zu berücksichtigen. ( Energie-, Lohn-, Malteriakosten usw.)
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07.07.2013 15:13 Uhr von ElChefo
 
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Tingting

"Zum Glück hat sich die Türkei für den F35 entschieden!"

Ja, was für ein Glück.

"Kauf und Wartung sollten nach der ursprünglichen Planung rund eine Billion Dollar (770 Milliarden Euro) kosten. Inzwischen aber gilt als sicher, dass es wohl mindestens 1,5 Billionen Dollar sein werden."
http://www.spiegel.de/...

"Eine solche Rechnung flattert selbst dem US-Kongress nicht alle Tage auf den Tisch: Fast eine Billion Dollar (650 Milliarden Euro) sollen Anschaffung und Unterhalt des neuen Kampfflugzeugs F-35 Lightning II kosten. Der Grund seien Preissteigerungen, Verzögerungen und Probleme bei der Herstellung. In einem am Dienstag vorgestellten Bericht wird vorgerechnet, dass die Kosten des Projekts allein im vergangenen Jahr um 23 Milliarden Dollar (15 Milliarden Euro) gestiegen sind."
http://www.spiegel.de/...

Puh. Da hätte man ja fast denken können, das nur deutsche Produkte schlecht verhandelt und dadurch teurer werden.
...und da ist noch nicht mal berücksichtigt, das ein Eurofighter ungefährt 30 Millionen weniger kostet als eine F-35.
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07.07.2013 15:52 Uhr von JustMe27
 
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Die F-35 ist noch schlechter als der Eurofighter, beide Flugzeuge sind bei den Piloten nicht beliebt. Und maßlos überteuert sind sie auch beide, mal wieder toll gemacht.
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07.07.2013 16:26 Uhr von Johnny Cache
 
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Ich frage mich was daran so schwer ist bestehende Systeme zu kaufen von denen man sowohl weiß was sie können als auch was sie kosten.
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07.07.2013 16:40 Uhr von ElChefo
 
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Johnny Cache


Ist im Grunde ganz einfach: Irgendwann ist das Aufwuchspotential älterer und schon im Dienst befindlicher Systeme erschöpft und man kann auf zukünftige Entwicklungen kaum noch reagieren.

Das jedoch ist immens wichtig, da Rüstungsgüter in der Regel für extrem lange Nutzungszeiten vorgesehen sind. Das während solcher Nutzungsphasen häufiger Paradigmen- und Doktrin-Wechsel geschehen können und werden hat sich ja gerade in den letzten 30 Jahren aufs Deutlichste gezeigt.
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07.07.2013 17:09 Uhr von Johnny Cache
 
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@ ElChefo
Das ist schon richtig, aber irgendwo muß man sich schon fragen ob der Mehrwert neuerer System den enormen finanziellen Aufwand rechtfertigen.
Sicherlich sind moderne Maschinen den alten 2:1 oder noch höher überlegen, aber wenn man für das gleiche Geld x mal so viele Maschinen betreiben kann, könnte das unterm Strich ganz anders aussehen.
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07.07.2013 19:24 Uhr von ElChefo
 
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Natürlich muss man sich die Frage stellen, ob es nicht auch günstigere Alternativen gibt. Natürlich ist es auch so, das bei (aktuellen und auch älteren) Großprojekten gewaltige Fehlkalkulationen und - noch schlimmer - miserable Konditionen verhandelt wurden. Da kann ich mir auch nur an den Kopf fassen.

Im Falle des Eurofighters ist aber leider nun auch mal so, das alle aktuellen Projekte eines Generation 4-, 4,5- oder 5-Jägers weltweit ähnliche Probleme haben. Vergleiche dazu mal die Kinderkrankheiten der Rafale, die Preisexplosion und Flugverbote bei der F-35, Stabilitäts und Elektrikprobleme bei der T-50 und letztlich auch die Schwierigkeit, bei der J-20 überhaupt lohnenswerte Quantitäten an Waffen unterzubringen, ohne den RCS wieder absurd anschwellen zu lassen. Die Q313 wollen wir da mal aussen vor lassen, Plastikmodelle fliegen auch mit Stoßgebeten des Wächterrats nicht.

Momentan scheint die "Evolution" der militärischen Fliegerei eben an einem schwierigen Punkt angekommen, wo man so schnell keine "günstigen" Sprünge wie damals zu Zeiten von F14, 15, 16 oder den MiG-Pendants erwarten kann. Noch dazu verteuert auch der technische Fortschritt das ganze Segment.
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08.07.2013 08:24 Uhr von weigibabe
 
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naja, soo schlecht ist der eurofighter nun auch wieder nicht.. im gegensatz zu anderen mag er auf stealth verzichten ist dafür aber wendig wie die sau und das zählt nach wie vor.. und was die stückpreise betrifft: wenn ich als industrie mit gegebenen stückzahlen kalkuliere und der kundo kommt nach der berstellung an und will weniger abnehmen dann steigen die Stückpreise eben bis es passt.. oder glaubt ihr EADS hat keine Rechnungen zu bezahlen? Und mal ganz ehrlich, ich hab lieber ein in europa entwickelt und gebautes Flugzeug über mir wie eines dieser überzüchteten und störanfälligen Amerikanischen rotzgeräte.. schaut euch mal an was bei der entwicklung der F35 so alles schief gegeangen ist (und noch schief geht) und vor allem was der vermeitliche billigflieger mittlerweile kostet, da wird einem angst und bange..
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08.07.2013 13:38 Uhr von JustMe27
 
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@weigi; Jede alte Foxbat (MiG-25) manövriert den Eurofighter aus, und eine Kobra kann er, obwohl sie in den Anforderungen stand, auch nicht, dabei würde er abstürzen. Als Bomber mag er gehen, als Jäger ist er hoffnungslos unterlegen und zu langsam. Selbst der Tornado war besser, aber der galt unter den Piloten auch als extrem zuverlässig, wenn auch manchmal in niedrigen Höhen oder mit angelegten Flügeln etwas schwerfällig.
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08.07.2013 16:39 Uhr von ElChefo
 
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JustMe

Ausgerechnet die MiG25, bei der auf Wendigkeit zugunsten von Geschwindigkeit verzichtet wurde und dessen Rahmen auf 4,5g als maximales Lastvielfaches ausgelegt wurde... vergleiche dazu den Eurofighter, der bis 9g gestaltet ist und kurzzeitig bis 12g belastet werden kann.
...SU27 oder MiG29, okay. Aber definitiv nicht die MiG25.
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08.07.2013 18:16 Uhr von JustMe27
 
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@El: Mein Infoquelle war ein inzwischen leider verstorbener hochrangiger Luftwaffenoffizier mit 30 Jahren Flugerfahrung, der zufällig auch mein Onkel war. Seinen Aussagen vertraue ich daher. Die Foxbat wurde in ein Kampfwertsteigerungsprogramm gesteckt, um mit modernen Kampfflugzeugen mithalten zu können, aber wird wohl zugunsten der MiG 31 und den neueren Suchois ausgemustert werden.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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08.07.2013 18:24 Uhr von JustMe27
 
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...und schlimmstenfalls fliegt der Foxbat dem Typhoon einfach davon oder steigt auf seine DGH, da kommt der EF bei beidem nicht mit...^^ Hab mir die Daten mal angesehen, als Abfangjäger denke ich ist der Foxbat auch für den Kampf besser ausgelegt. Wäre sicher interessant, mal beide im Vergleich zu sehen.
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08.07.2013 19:25 Uhr von ElChefo
 
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Justme

Ich verlasse mich bei der Beurteilung solcher "Fragestellungen" auf meine Ausbildung und Erfahrung (Avioniker, EQR6) und die Fachliteratur.
Wie dem auch sei, soll ja kein Weitpinkelwettbewerb sein.

...im Endeffekt ist es jedoch so, das die letzten MiG25 die sich in Russland noch im Dienst befanden (und damit die modernsten) durch die Bank weg Aufklärer/Bomber waren. Deren DGH lag auch grade mal ungefähr 1000m über der maximalen Flughöhe des EF2000. Auch das letzte eingerüstete Feuerleitsystem bzw. Radar RP25 ist dem CAPTOR-D/-M bzw. ECR90 allein schon altersbedingt meilenweit unterlegen. Während der EF voll ausgeprägte BVR-Befähigung besitzt, hat man bei der MiG damit gerade mal begonnen. Scheidet also auch aus.

Interessant wäre es allemal, einen direkten Vergleich zu haben, allerdings bräuchte es erstmal mindestens 21 MiG25, um den T/S-Anteil eines EF2000 an seine Grenzen zu bringen. Und das wäre auch nur, um mit der MiG in den Bereich unterhalb BVR zu gelangen.

Wirklich interessant dürfte ein Vergleichsfliegen gegen die MiG-29K bzw. KUB (als 9.61 unter dem Namen MiG-35) und die SU-33 werden.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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08.07.2013 19:53 Uhr von Perisecor
 
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Geschwindigkeit, Maximalflughöhe etc. spielen in der modernen NATO-Doktrin nur eine kleine Rolle.

Die NATO-Doktrin sieht vor, dass Jagdflugzeuge in nahezu allen Fällen bemannte Raketenabschussplattformen im BVR-Bereich sind - und als solche werden sie entwickelt, gebaut und eingesetzt.

Die sowjetische Doktrin (und Russland baut ausschließlich Flugzeuge aus sowjetischer Entwicklung) hingegen ist noch immer auf dem Stand der 60er und 70er Jahre: Man schießt auf vergleichsweise kurze Entfernung Raketen ab und geht dann in den Nahkampf, bis nur noch einer übrig bleibt.


Die - im Vergleich zu extrem wendigen Flugzeugen wie der MiG-29 oder Su-27 - unterlegene Wendigkeit von modernen westlichen Kampfflugzeugen wie dem Eurofighter, der F-35, teilweise auch der Rafale, ist also nicht von entscheidender Bedeutung.

Manöver wie Kobra z.B. haben auch absolut keinen taktischen Nutzen - sie sind eine reine Demonstration.

Und so lange Russland weiterhin keine ordentlichen Lang- und Mittelstreckenraketen für seine Jagdflugzeuge bereitstellen kann, die dann auch noch ordentlich via AWACS etc. verknüpft werden, nutzt auch die hohe Wendigkeit nichts. Denn 20-100km bevor diese Wendigkeit genutzt werden kann, schlagen die ersten NATO-Raketen ein.
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09.07.2013 11:58 Uhr von JustMe27
 
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@El: Das soll auch kein Wettbewerb sein, es war halt ne Aussage die er mal getroffen hat, vielleicht auch ein absichtlich übertriebener Vergleich...

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