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Conergy stellt nach Insolvenz-Antrag unerwartet die Produktion ein

ShortNews berichtete bereits, dass das Solarunternehmen Conergy einen Insolvenz-Antrag gestellt hat.

Jetzt wurde den Mitarbeitern in Frankfurt (Oder) mitgeteilt, dass die Produktion vorläufig eingestellt wird. Normalerweise wird hier rund um die Uhr ohne Unterbrechung gearbeitet. Im Werk Rangsdorf (Teltow-Fläming) wird bereits seit Donnerstag nicht mehr gearbeitet, heißt es.

"Wir wurden nicht gefragt. Wir sind verwundert über die Maßnahmen - zumal die Bücher voll sind", so der Betriebsratsvorsitzende Harald Frick.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Antrag, Produktionsstopp, Frankfurt (Oder), Conergy
Quelle: www.ruhrnachrichten.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2013 18:54 Uhr von OO88
 
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lass da mal was kaput gehen :-) mit garantie ist da wohl nix mehr.
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06.07.2013 19:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Volle Auftragsbücher sind kein Garant. Mit den Aufträgen muss auch Geld verdient werden - und zwar zeitnah, damit man Angestellte, Sozialabgaben und Lieferanten zahlen kann.
Die wenigsten wissen wahrscheinlich, dass die Krankenkassen der ausschlaggebende Grund sind, warum Konkurs gemeldet wird. Die Beiträge müssen pünktlich raus, sonst machen die Meldung - und dann ist es Konkursverschleppung.
Bei GmbHs ist ohnehin sofort Konkurs zu melden, wenn das Gehalt nicht mehr raus kann.
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06.07.2013 20:22 Uhr von Seravan
 
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@Thomas

Du meinst sicher Insolvenz anmelden, wenn die Verbindlichkeiten die Stammeinlage überschreiten.
Oder man erhöht die Stammeinlage......
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06.07.2013 21:01 Uhr von FlatFlow
 
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Wieso wohl sind sehr viele Solarunternehmen in Dt. pleite gegangen? Weil, "Das Dumping bei Solaranlagen übersteigt die schlimmsten Befürchtungen. Chinesische Firmen verkaufen ihre Ware für die Hälfte der eigenen Kosten. Eine Studie der EU zeigt das ganze Ausmaß des Preiskampfs."
http://www.focus.de/...
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06.07.2013 22:19 Uhr von Dracultepes
 
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zeus35

Haben das nicht die Italiener gemacht? Kurz darauf waren die chinesischen Anlagen so billiger als nationale mit Förderung.

Ob die Module solange halten wie die von deutschen Herstellern, das bleibt abzuwarten.

Wenn dann der Hersteller geschlossen ist und der Importeur Pleite kann sich der Hausherr mit defekten Module selber in den Arsch beißen *G*

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