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15 Millionen Jahre isolierter Wostoksee: Forscher machen beeindruckende Entdeckung

Der antarktische Wostok-See liegt seit rund 15 Millionen Jahren unter einer mehreren Kilometer dicken Eisschicht isoliert. Deshalb gingen viele Forscher bislang davon aus, dass sich kaum bis kein Leben erhalten konnte.

Doch neueste Analysen offenbaren erstaunliches. Denn darin wurde eine Komplexität gefunden, die so niemand erwartet hatte.

Konkret konnten die Wissenschaftler Tausende Bakterien identifizieren. Darunter verschiedene, die sonst nur im Verdauungstrakt von Fischen, Krustentieren und Ringelwürmern zu finden sind.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Entdeckung, Antarktis, Urzeit
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.07.2013 10:42 Uhr von Shagg1407
 
+16 | -1
 
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ganz zu schweigen vom T-Virus.

Nein im ernst, finde ich klasse das man so tief unterm Eis ein eigenes Biotop entdeckt hat. Das wird sicherlich einige Rückschlussmöglichkeiten für mögliches Leben auf unseren Eismonden in unserem Sonnensystem geben (welcher Mond genau war das nochmal ?)
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06.07.2013 11:29 Uhr von jupiter_0815
 
+26 | -0
 
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15 Millionen Jahre isoliert. Das ist jetzt vorbei, nu hat der Mensch die Griffel drin. Bingo....
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06.07.2013 11:51 Uhr von MRaupach
 
+1 | -0
 
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@ Shagg1407 :

Du meinst vermutlich den Jupitermond Europa (ja der heißt wirklich so ;) )
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06.07.2013 13:29 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
+3 | -5
 
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"Unter eine Eisschicht" - soso.

Das bedeutet, dass das kilometerdicke Eis noch flüssiges Wasser bedeckt. Man kennt bereits seit langer Zeit Lebewesen, die in extrem heissen Umgebungen lebensfähig sind, warum sollte es bei +4°C denn unmöglich sein? Schließlich wird nicht einmal in Tiefkühlung unter -21°C alles Leben abgetötet, so erstaunlich ist eine derartige Entdeckung also nicht.
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06.07.2013 14:01 Uhr von x5c0d3
 
+8 | -0
 
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@Shagg1407 & MRaupach
Sicher das es Europa und nicht Titan ist?

Kurze Exkursion für astronomisch Uninteressierte: Unsere Planeten sind aus der römischen Mythologie (Götter). Die Monde hingegen aus der griechischen.

Unsere Planeten würden sonst: Hermes, Aphrodite, Erde (wahlweise Gaia), Ares, Zeus, Kronos, Uranos, Poseidon heissen. :D (Hoffe ich hab die Götter noch richtig im Kopf gehabt)
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06.07.2013 14:34 Uhr von mr.science
 
+2 | -0
 
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@x5c0d3


Ja, sicher. Für Eiszoeane unter der Oberfläche sind "Europa" und "Enceladus" die heißen Kandidaten.

Titan ist ebenfalls sehr interessant und der einzige Mond unseres Sonnensystems mit dichter Atmosphäre und großen Mengen Flüssigkeit an der Oberfläche. Allerdings handelt es sich nicht um Wasser, sondern um Ethan/Methan.
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06.07.2013 18:53 Uhr von dunnoanick
 
+2 | -0
 
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@ Karl-Paul-Otto: Der See war kälter als 4°C. Alleine der Druck des Eises hat das Wasser davon abgehalten den Agregatzustand zu ändern.
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06.07.2013 19:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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15 Millionen Jahre ??
Dann haben wir ein endgültiges Lager für unseren Atommüll entdeckt. Schaltet die Kraftwerke wieder ein und buttert die Fässer in den See.
Sollen die Wissenschaftler in einer Million Jahren sich wundern wie das da runterkommt.
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06.07.2013 22:48 Uhr von WO4y9mgwZ
 
+0 | -3
 
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Mexican food + horchata shake = 1 am dirty bomb & a brown out. Like floaters off the dock, every time.
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07.07.2013 02:18 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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@ Karl-Paul-Otto
Es geht ja auch nicht um die Temperatur, sondern um den isolierten Lebensraum.

"...unter einer mehreren Kilometer dicken Eisschicht isoliert."
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09.07.2013 07:54 Uhr von Ah.Ess
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht:

Vielleicht finden Sie da unten bereits ein paar Fässer, zum Wundern ;)

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