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WiWo-Kommentator Doll: "Deutschland drohen jede Menge unbezahlter Rechnungen"

Die große Mehrheit der Franzosen sieht in der Europäischen Union keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr. Nur 22 Prozent glauben an ein Profitieren von der europäischen Integration. 2009 waren das noch 43 Prozent. Das ergab eine Untersuchung des Washingtoner Pew Research Center.

Die französischen Wirtschaftsforscher Sapir und Dor sehen eine direkte Beziehung zwischen der Euroeinführung und dem Rückgang der französischen Industrieproduktion, die zwischen Januar 1999 und April 2013 um 11,4 Prozent schrumpfte, während die deutsche Industrieproduktion um 32,8 Prozent anstieg.

Diese Feststellungen trifft der Wirtschaftswochen-Autor Frank Doll. Sollte der Euro für Frankreich weiterhin zu stark bleiben, kämen bei einem womöglichen Ausstieg des Landes aus dem Euro auf Deutschland "jede Menge unbezahlter Rechnungen" zu, so Doll.


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WebReporter: anaximander
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Menge, Kommentator, Doll
Quelle: www.wiwo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 18:16 Uhr von montolui
 
+5 | -1
 
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...unbezahlte Rechnungen kommen in die Ablage (Papierkorb)....
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05.07.2013 19:58 Uhr von Floetistin
 
+10 | -0
 
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Naja, das alte Lied mal wieder.

Ja, sie haben Recht. Die positive Argumentation für die EU waren Frieden, Freiheit und starke Wirtschaft.

Frieden? Naja, oberflächlich ja. Aber da wir ja nun wissen, dass jeder jeden und sogar sich selbst bespitzelt und die Amis weiterhin rechtsfreien Raum nutzen um ungeliebte Zeitgenossen aus dem Verkehr zu ziehen wage ich daran zu zweifeln ob "Friede" im eigentlichen Wortsinne existent ist.

Freiheit? Hat sich mit Bestandsdatenauskunft, Tempora, Prism erledigt.

Starke Wirtschaft? Der Euro oder die EU sind nur bedingt daran Schuld, dass die Franzosen weniger INdustrie haben.
Eine Hauptursache könnte ihre eher gemütliche LEbenseinstellung sein, die mit 2 Stunden Mittagspause, einem häufig egalitärem Verhalten gegenüber Geschäftsprozessen und der ARroganz vieler (nicht aller) Franzosen bezüglich Kooperation mit ausländischen Firmen.

Und natürlich ist eine Hauptursache die stark aufsteigende Wirtschaft in Marokko. Sehr viele Firmen sind dorthin gezogen - weg aus Frankreich.

Alleine schon die Automotbilindustrie, die einen Rattenschwanz an Zulieferern mit sich zieht hat eine nachhaltige Auswirkung auf die Industrielle Leistung Frankreichs.
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06.07.2013 00:19 Uhr von artaxerxes
 
+3 | -0
 
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Völlig richtig von der "Wirtschaftswoche" gesehen. Merkel und ihr inkompetenter Kassenfritze sind einfach zu dumm (auch als Physikerin), die Folgen ihrer Politik zu erkennen,

Der Euro macht Europa kaputt. Er muss weg, damit Europa gesunden kann.
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06.07.2013 05:10 Uhr von Trallala2
 
+1 | -1
 
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Liebe Leute, auch wenn ich jetzt schon die Kritik höre, die Idee der EU an sich ist keine schlechte. Nur wurden Fehler gemacht. Auch sind nicht alle Mitglieder der EU überzeugte EU Bürger. Vor allem für den Osten ist die EU eine Möglichkeit sich zu sanieren. Lieben tut die EU keiner dort so richtig. Auch der Euro war an sich nicht schlecht, nur wurde auch hier die Mitgliedschaft zu schnell verschenkt.

Natürlich wusste man welche Probleme man sich aufhalst, nur war man der Meinung sie meistern zu können. Nun ist man überfordert.

Die EU als solches ist vor allem als Gegengewicht zur USA gedacht. Wie mächtig die USA ist zeigt sich gerade jetzt mit dem Snowden. Wenn USA hustet, puckeln alle. Die Wirtschaft der USA ist einfach zu mächtig. Kein Land kann es sich einzeln mit den USA verschätzen. Dagegen kann die EU mit USA ausnehmen. Auch kann der Euro mit dem Dollar aufnehmen. Das alles weiß auch die USA und versucht die EU und den Euro zu destabilisieren.

Also liebe Leute, bitte für eines entscheiden: raus aus der EU und den Euro, dann aber bitte die Dominanz der USA akzeptieren, denn da wird sie übermächtig sein, oder die Nachteile der EU und der Euros akzeptieren und die USA in schranken weisen. Beides geht nicht.

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