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Eisbär Knut: Forscher stießen auf uralte Retroviren in seinem Genom

2011 starb Eisbär Knut. Er starb wohl an einer infektionsbedingten Entzündung des Gehirns. Für Analysen wurden Gewebeproben entnommen und untersucht. Forscher der Universität Saarland haben in seinem Genom eine Gruppe endogener Retroviren entdeckt.

Diese haben sich wohl vor längerer Zeit im Bären-Genom eingenistet. Diese Viren bauten sich in das Genom einer Keimzelle ihres Wirts ein und werden über Generationen vererbt. "Solche von Retroviren abstammenden Sequenzen machen etwa acht Prozent des menschlichen Erbguts aus", so ein Forscher.

Forscher untersuchten die DNA-Sequenzen von Eisbären und Großen Pandabären und stellten fest, dass diese Arten genetisch weit auseinander liegen. Jedoch wurde eine starke Ähnlichkeit der Sequenzen bei Abschnitten des endogenen Retrovirus entdeckt. Dies muss weit zurück in der Bären-Evolution liegen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Eisbär, Knut, Genom, Pandabär
Quelle: derstandard.at

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 15:51 Uhr von montolui
 
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...anscheinend haben die Knut seziert?

Kann ich dann bitte das Fell als Bettvorleger haben?..

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