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Leipzig: Frau erstach Nachbarn, weil er zu laut Musik hörte

Vor dem Leipziger Landgericht muss sich seit dem gestrigen Donnerstag die 27-jährige Franziska D. wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Sie soll im Oktober vergangenen Jahres in der dritten Etage eines Mehrfamilienhauses in Leipzig ihren Nachbarn Sebastian P. (29) erstochen haben.

Der Grund: Sebastian P. soll an jenem Abend in seiner Wohnung sehr laut Musik gehört haben, dazu soll er gepoltert und geklopft haben. Genervt wollen Franziska D. und ihr Freund den lauten Nachbarn zur Rede stellen, doch aus dem Wortgefecht entwickelt sich schnell eine Schlägerei zwischen den Männern.

"Aus Angst um meinen Freund bin ich dann in die Küche gelaufen und habe das Messer geholt", sagte die Angeklagte vor Gericht aus. Doch mit dem Messer stach sie in den Oberschenkel von Sebastian P. und traf eine Arterie. Der junge Mann verblutete an dieser Wunde. Ein Urteil wurde noch nicht gesprochen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Musik, Leipzig, Messer, Todesfall
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 13:52 Uhr von JustMe27
 
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Naja, wer keine medizinische Ahnung hat, weiss nichts von den Beinarterien und in Filmen wird ja auch gerne in die Beine geschossen (echte Polizisten versuchen den Schulterbereich zu treffen, da sind die Überlebenschancen größer). Also eine Tötungsabsicht liegt hier wohl eher nicht vor, sonst hätte sie ihm das Ding in die Brust gerammt...
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05.07.2013 14:09 Uhr von ted1405
 
+3 | -0
 
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Bei der Überschrift glaubt man noch, dass der Fall klar ist und die Frau für Todschlag oder Mord einzufahren hat. Der Text macht dann schnell klar, dass die Sachlage deutlich komplizierter ist.

Ich möchte in diesem Fall kein Richter sein - das ist mit Sicherheit alles andere als eine einfache Entscheidung. :-/

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