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Kommunen begehren gegen den Grünen Punkt auf

Geht es nach den Städten und Gemeinden in Deutschland, dann könnte es dem Grünen Punkt schnell an den Kragen gehen. Bereits in der Vergangenheit gab es Versuche, das System hinter dem Recycling zu ändern, unter dem damaligen Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU).

So argumentiert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dass die Entsorgung in Deutschland zu teuer sei und die ökologische Bilanz dahinter negativ. Demnach könnten Kommunen die Entsorgung besser und günstiger organisieren.

Den Grünen Punkt gibt es nunmehr seit 1991 und wird seitdem durch die Duale System Deutschland GmbH (DSD) betrieben, wobei es mittlerweile auch Konkurrenten am Markt gibt. Der VKU-Chef Reck sagte weiter, dass allein das System 120 Millionen Euro kostet, ohne dass bis dahin eine Entsorgung erfolgte.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umweltschutz, Kommune, Recycling, Grüner Punkt
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 10:53 Uhr von Bildungsminister
 
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Hinter dem Grünen Punkt steht eine riesige Industrie, deren nahezu monopolistische Stellung hohe Kosten mit wenig Nutzen verursacht. Dort wo in den 90ern noch entsprechende Anlagen fehlten, ist es heute möglich Müll entsprechend zu sortieren, ohne dass er vorsortiert wurde. Das würde mitunter für den Steuerzahler merklich günstiger. Es würde aber auch bedeuten, dass die Industrie dahinter Verluste hinnehmen muss, und da lieht wohl der Hase im Pfeffer.
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05.07.2013 12:47 Uhr von quade34
 
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Der Konsument bezahlt über den Handel die Entsorgung. Die Entsorger machen zusätzlichen Profit, bei der Weiterverarbeitung. Das wollen nun die Kommunen selbst machen. Es wird scheitern, wie alles, was die Schreibtischtäter so anfassen. Volkseigene Betriebe werfen keine Gewinne ab, es ist zuviel Bürokratie und Desinteresse dabei.

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