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Düsseldorf: Fristlose Kündigung - Raucher soll nach 40 Jahren aus der Wohnung

40 Jahre lang bestand das Mietverhältnis zwischen einem 74-jährigen Raucher und seinem Vermieter. Da sich allerdings immer mehr Mitbewohner im Haus über die starke Geruchsbelästigung beschwerten und auch mehrfache Abmahnungen nichts dagegen halfen, wurde dem Mann die Wohnung fristlos gekündigt.

Dagegen klagt der Mann nun vor dem Amtsgericht. Der Richter hat die Kündigung allerdings als gerechtfertigt eingestuft und lehnte Prozesskostenhilfe für den Raucher ab.

Der Amtsrichter hält die Kündigung deshalb für gerechtfertigt, da "der veränderten Beurteilung der Gefahren des Passivrauchens" damit Ausdruck verliehen wird. Am 24. Juli wird der Fall vor dem Amtsgericht Düsseldorf ausgetragen.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Wohnung, Kündigung, Raucher, Amtsgericht
Quelle: www.ksta.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 08:58 Uhr von kingoftf
 
+21 | -37
 
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05.07.2013 09:02 Uhr von GulfWars
 
+20 | -9
 
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@kingoftf: Doch, Ozongenerator 1-2 Tage laufen lassen, Geruch weg. Also die großen Dinger mit mehreren Gramm Ozon pro Stunde.

Ich kann die Leute im Haus verstehen, man kann doch z.B. in der Küche Rauchen und das Fenster auflassen, dann stinkt auch nicht die ganze Wohnung.
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05.07.2013 09:17 Uhr von LastManStanding
 
+32 | -14
 
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Ich rauche auch nicht, aber jemanden derartig den Boden unter den Füßen wegzuziehen, ist nicht ok.
Man kennt jetzt auch nicht die Vorgeschichte und wie da evtl eins zum anderen gekommen ist, bis man sich dann vor Gericht traf, aber das ist hart.
Sollten es einfach nur intolerante, militante Nichtraucher in einer Gemeinschaft sein, dann sollten sie sich schämen.
Gibt auch Leute, die nicht rauchen, aber die ganze Bude stinkt nach Katzenpipi....
Jeder sollte vor seiner eigenen Tür kehren.
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05.07.2013 09:32 Uhr von Nickman_83
 
+26 | -0
 
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Naja, aber ein Stück weit kann ich den Mann auch verstehen, denn er durfte 40 Jahre lang rauchen, ist sicherlich im schwersten Maße abhängig und versteht auch nicht, wieso er mit einmal aufhören soll.
Damals als er anfing war es noch hipp zu rauchen und in den letzten 5-10 Jahren hat sich das komplett gedreht...
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05.07.2013 09:47 Uhr von smile2
 
+10 | -3
 
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Haben auch so einen im Haus. Ich bin selber Raucher, und gehe auf den Balkon zum Rauchen. Halte es auch eher in Grenzen. Aber einer bei uns, der qualmt was das Zeug hält. Das ganze Treppenhaus stinkt danach. Auch wird mit Kippe durchs Treppenhaus gegangen und auf den Boden geascht. Selbst mir geht der Gestank auf den Zeiger.

Kann also seine Nachbarn bzw seinen Vermieter ganz gut verstehen.
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05.07.2013 09:50 Uhr von Yoshi_87
 
+5 | -18
 
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05.07.2013 10:03 Uhr von Maedy
 
+25 | -3
 
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Es ist schon erstaunlich-einen Raucher bekommt man wegen Geruchsbelästigung durch seine Suchtkrankheit mittels einer fristlose Kündigung aus der Wohnung raus,einen Messie,der mit seiner Krankheit Ungeziefer anzieht, die sich im ganzen Haus verbreiten können,bekommt man nicht einfach so raus.

Natürlich ist das unangenehm,wenn Zigarettenqualm,vorallem kalter im Haus herumweht-einen gewissen Würgereiz lässt sich nicht absprechen,aber nach 40 Jahren so einen Menschen aus dem Haus zu mobben...finde ich doch sehr fragwürdig.
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05.07.2013 10:17 Uhr von Götterspötter
 
+16 | -4
 
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Dann aber auch bitte alle die viel komische Gewürze und Zwiebeln ....etc zum Kochen brauchen :....

Tiere auch keine .......

oder die Douglas-Duscher die vor mir die Treppe runtergehen ...... kotz ........

Also nur noch Seife und Standard-kochen .....

ts ts ts ...... merkt Ihr noch was ??
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05.07.2013 10:21 Uhr von fail-girl
 
+8 | -3
 
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Und als nächstes darf man gewisse Speisen in der Wohnung nicht mehr Kochen, weil sich irgend jemand über den Duft aufregt?
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05.07.2013 10:21 Uhr von quade34
 
+5 | -12
 
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Bei der Vermietung gibt es einen Trick. Man bietet dem Mietinteressenten eine Zigarette an und wenn er die annimmt kriegt er keinen Vertrag. Ist kein Allheilmittel, weil ja auch Partner später dazu kommen können, die eben rauchen. Beim Messi erkennt man meist erst die Gefahr, wenn der Vertrag geschlossen und derjenige einzieht. Die bringen schon jede Menge Müll aus ihrer vorherigen Bleibe mit.
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05.07.2013 10:28 Uhr von quade34
 
+11 | -13
 
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Eine Wohnung zu renovieren, die lange von Rauchern bewohnt wurde, kostet ein Vermögen. Meist muß sogar der Putz abgeschlagen werden und das Mauerwerk aufwendig saniert werden. Die Rauchrückstände ziehen tief ins Mauerwerk ein.
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05.07.2013 10:38 Uhr von Cobar2k10
 
+4 | -2
 
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Naja, laut news wurde der mann mehrmals aufgefordert die geruchsbelästigung einzustellen, sie haben ihn ja nicht gezwungen mit dem rauchen aufzuhören, er hätte sich auch einfach paar flaschen raumspray kaufen können und damit die wohnung einsprühen können, und wär zum rauchen einfach auf den balkon oder draußen vor die türe gegangen.

Finde es aber dennoch schade das die leute kein verständniss für einen mann haben der seit 40 Jahren raucht, denke mal nicht das es so leicht ist nach so langer zeit einfach so aufzuhören mit dem rauchen, zumindest nicht für jeden.
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05.07.2013 10:42 Uhr von Missoni-n
 
+6 | -12
 
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Nun wenn einer so stark raucht, dann zeigt es einem wie stark dieser schon drogenabhängig (Alkohol und Rauchwaren sind zwar legale Drogen). Daher würde es mir nicht wundern, wenn der Typ auch nachts im Bett rauchen und dabei einschlafen würde. Dadurch sind schon sehr schlimme Hausbrände entstanden.
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05.07.2013 10:47 Uhr von Lucianus
 
+17 | -5
 
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Es gibt hier also tatsache Leute die es OK finden, das andere ihnen vorschreiben dürfen was sie Privat in ihren 4 Wänden machen. Streng nach dem Motto: "Mich betrifft das nicht, ist mir egal!"
Als nächstes darf dann kein totes Tier mehr im Haus gegrillt/gekocht/gebraten werden, weil es den Vegetariern aufstößt.
Tiere dürfen nicht mehr gehalten werden, weil einer im Haus eine passende Allergie hat?
Räucherstäbchen, Duftkerzen usw. stinken je nach Bedarf auch gar schrecklich, wenn die Wohnung leergeräumt werden muss.

Ich bin echt erstaunt wie locker hier mit startenden Einschränkungen umgegangen wird, solange es einen selbst nicht direkt betrifft.
Das Argument des Richters ist lächerlich, und wird vom nächsten Gericht hoffentlich vernichtet.


Genau Mission-n ... das Passiert ja dauernd ... täglich liesst man das Raucher im Bett eingeschlafen sind und damit das ganze Haus abgefackelt haben. Und durch Kochen, falscher Umgang mit Kerzen, oder Elektrogeräten sind noch nie Hausbrände enstanden und erst recht nicht .. deutlich mehr. Was soll sowas? Bist du Politiker ... "Ich hab da n total tolles Argument! Passt mal auf: (insert bullshit)"

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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05.07.2013 10:53 Uhr von Phyra
 
+7 | -14
 
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"aber jemanden derartig den Boden unter den Füßen wegzuziehen, ist nicht ok."

es gab mehrere abmahnungen, einfach den boden unter den fueßen wegziehen sieht anders aus, der mieter hatte genug zeit zu reagieren.

"Sollten es einfach nur intolerante, militante Nichtraucher in einer Gemeinschaft sein,"

ich habe bisher noch nie intolerante militante nichtraucher gesehen, im gegenteil, es sind immer die raucher die sich einen dreck um nichtraucher scheren und rummotzen wenn man sie mal bittet die zigarette auszumachen oder woanders hinzugehen.
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05.07.2013 11:16 Uhr von GroundHound
 
+5 | -6
 
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Einem Raucher, der das ganze Haus verstänkert, kann man Kündigen, keine Frage.
Fristlos ist zwar hart, aber man kann davon ausgehen, dass die anderen Mieter die Vermieter unter Druck gesetzt haben, mit der Drohung von Mietminderung und Kündigung, so dass dem Vermieter möglicherweise massive Nachteile entstanden wären. Das rechtfertigt eine fristlose Kündigung.
Da der Streit ja auch schon eine ganze Weile lang ging, kann der Mann auch nicht wirklich überrascht sein.
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05.07.2013 11:19 Uhr von perMagna
 
+12 | -3
 
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Geil, der RRRRRaucherrr! Kein 74jähriger Rentner/Pensionär, nein, ein RRRRAUCHERR!

DAS ist Diskriminierung ;-)
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05.07.2013 11:39 Uhr von VincentGdG
 
+9 | -12
 
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Habt ihr alle die Begründung überlesen? Die Kündigung ist gerechtfertigt, weil Passivrauchen nun einmal gesundheitsschädlich ist. Was hat das mit Kochen oder dem Halten von Katzen zu tun? Das ist nämlich laut aktueller Erkenntnis nicht für die Nachbarn gesundheitsschädlich. Das ist mal wieder typisches Getrolle hier.
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05.07.2013 11:42 Uhr von George Taylor
 
+0 | -2
 
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05.07.2013 11:46 Uhr von GroundHound
 
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@Lucianus: Der Gestank und die Giftstoffe bleiben eben nicht nur in den eigenen 4 Wänden.
Giftig ist es FÜR ALLE anderen Mitbewohner. Und starken Gestank muss man auch vom Kochen oder anderen Tätigkeiten nicht hinnehmen.
Jeder hat so zu leben, dass er das Leben der anderen möglichst nicht beeinträchtigt.
Und dieser Raucher war dazu offensichtlich nicht fähig, oder nicht willens.

@Ferrari GTR: Ihr Kommentar zeigt, wer militant ist. "kaeseschmierer" mit seinem Beitrag zeigt es auch noch mal deutlich.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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05.07.2013 12:35 Uhr von Lucianus
 
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@ground
Auf diesen speziellen Bewohner bezogen, weiss ich es nicht. Vielleicht war er einer der nie ein Fenster aufgemacht hat und dabei 3 Schachteln am Tag verpulvert hat. Nie Aschenbecher reinigt usw.
Ich finde trotzdem die Richtung in die es geht nicht korrekt.

In öffentlichen Gebäuden ist rauchen schon länger Verboten, in Gaststätten und Kneipen ist es Verboten worden. Und jetzt zielt es auf Mietwohnungen. Auf mich wirkt es wie ein langsam wachsendes Generalverbot. Was man so aber nicht aussprechen kann, weil es aktuell zu viele Raucher gibt und man die Wahlen verlieren würde. (Wenn nicht schlimmeres)

Zudem die Möglichkeit einer Fristlosen Kündigung, "nur" weil er in seinen Wänden etwas tut was anderen (eventuell auch dem Vermieter) nicht gefällt. Wenn es diese Möglichkeiten erst einmal gibt, wird unsere Konsumgesellschafft das zum Nachteil aller ausnutzen. Aktuell klingt es toll, das diese "lästigen" Raucher nicht mehr meine Luft verpesten dürfen (was für eine anmassende Einstellung: "MEINE" Luft) aber wo endet das? Das man in der eigenen Wohnung nicht mehr Kochen darf? Das man ganz spezielle Duftwässerchen für die Hausreinigung benutzen MUSS? Ich beziehe mich hier nicht auf den in dieser News erwähnten Mieter .. sondern auf das allgemeine Signal dieses Urteils.
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05.07.2013 12:46 Uhr von GroundHound
 
+1 | -6
 
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@Lucianus: Im Urteil wird ganz klar gesagt, dass es entscheidend ist, dass Zigarettenrauch Krebs erregt.
Es geht also nicht nur um eine einfache Belästigung, sondern es geht um die Gesundheit der anderen Mieter.
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05.07.2013 13:16 Uhr von V3ritas
 
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Wo ist das Problem? Da steht doch das er mehrfach angemahnt wurde. Wenn er darauf nicht reagiert, nur weil ja Jahre davor auch niemand was gesagt hat, dann darf der Mieter sich nicht wundern wenn er vor Gericht die Quittung bekommt.

Jetzt sitzt er auf den Prozesskosten und kann sich eine neue Bleibe suchen.

Vielleicht wäre es einfacher gewesen, das Rauchen einzuschränken und mal nen Fenster aufzumachen.
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05.07.2013 13:54 Uhr von learchos
 
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Leute, habt ihr die News mal richtig gelesen? Der Mann wurde mehrmals ermahnt und Abgemahnt und er reagierte offenbar nicht. Dann erst wurde ihm gekündigt. Nicht von heute auf morgen wie hier einige zu verstehen scheinen.

Allerdings finde auch ich die fristlose Kündigung überzogen. Man hätte ihm wenigstens ein halbes Jahr geben sollen, was ich angemessen finde.
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05.07.2013 14:04 Uhr von Lucianus
 
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@learchos

"Leute, habt ihr die News mal richtig gelesen? Der Mann wurde mehrmals ermahnt und Abgemahnt und er reagierte offenbar nicht. Dann erst wurde ihm gekündigt."

Und du findest es ok ... das du in einer Wohnung 40 Jahre lang lebst. Dich eventuell nie anders Verhalten hast, es nie jemanden gestört hat. Dann auf einmal dein Vermieter vor der Tür steht und meint dir vorzuschreiben, was du zu tun und zu lassen hast? Da steht nichts davon das er Kiloweise Tabak verzehrt hat .... da steht das sie ihm gesagt hat ... "Hörn se mal sie rauchen jetzt weniger oder sie fliegen raus" ... alternativ hätte sie vielleicht auch die kosten für eine besser abgedichtete Tür übernehmen können.

Hast du mal richtig darüber nachgedacht, was da abgeht?

[ nachträglich editiert von Lucianus ]

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