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Überwachung: Auch Frankreich bespitzelt seine Bürger in hohem Maße

Wie die französische Zeitung "Le Monde" zuletzt berichtet, überwachen auch französische Behörden die Kommunikation der eigenen Bürger in ungeahntem Maße. Demnach speichert der Auslandsgeheimdienst "DGSE" mitunter Telefongespräche, SMS und E-Mails, aber auch Twitter- und Facebook-Nachrichten.

Dem Bericht nach werden die gesammelten Daten über Jahre hinweg aufbewahrt, wobei neben dem Auslandsgeheimdienst mitunter auch der Zoll Zugriff haben soll. Weder die französische Regierung, noch der Geheimdienst selbst wollten sich zunächst den Vorwürfen äußern.

Allerdings wurde dem Bericht von Seiten der nationalen Sicherheitskommission und der zuständigen Kommission widersprochen. Demnach würden die gesetzlichen Vorgaben eingehalten. Zuletzt hatte sich Frankreich vehement für ein Ende der US-Amerikanischen Programme ausgesprochen.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Bürger, Überwachung, Kommunikation
Quelle: www.stern.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 08:05 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -0
 
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Nach den USA, Groß Britannien und den Niederlanden trifft es nun Frankreich, und ich behaupte, dass das immer noch die Spitze des berühmten Eisberges ist. Die Staaten können sich in der aktuellen Enthüllungsaffäre um Herrn Snowden kaum vor Scheinheiligkeit retten. Und ausgerechnet Deutschland soll keine solchen Programme betreiben? Das wäre schon sehr verwunderlich und angesichts der aktuellen Enthüllungen auch wenig glaubhaft.
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05.07.2013 08:56 Uhr von jens3001
 
+2 | -1
 
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Soviel zum Thema "Dauerhafter Frieden" oder "Europa als Friedensgarant".

Keiner traut dem anderen, noch nciht mal den eigenen Bürgern wird getraut.


Das ist kein Frieden, das ist eine tickende Zeitbombe.
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05.07.2013 09:08 Uhr von Slaydom
 
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Und Jahrelang hieß es die Chinesen und die Russen wären die Bösen. Ja jetzt weiß jeder Offiziell wer der wahre Böse dieser Welt ist
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05.07.2013 09:35 Uhr von brycer
 
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Wer nun glaubt dass ausgerechnet Deutschland hier die große Ausnahme bildet und den Datenverkehr nicht bespitzelt, der sollte schnellstmöglich wieder zurück auf seine einsame Insel der Glückseeligen. ;-)
Die technischen Mittel sind vorhanden und die Nachrichtendienste wären ja sehr doof, wenn sie sie nicht nutzen würden. Auch wenn sich der Einsatz nicht unbedingt mit den Gesetzen deckt - man kann ja dann versuchen die Sache so zu drehen, dass es wieder passt.
Aber warum soll man jetzt schon drehen? Es sind ja noch keinerlei Beweise vorhanden und man kann noch unschuldig gucken. ;-P
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05.07.2013 10:03 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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Das ist nunmal systemimmanent...
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05.07.2013 12:30 Uhr von Perisecor
 
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Als ich vor einigen Tagen u.a. den DGSE in´s Spiel brachte, gab´s massenhaft Minus und irgendeine emotional gefärbte Scheiße á la "nee, sowas machen nur die Amis".

Unglaublich, wie naiv und dumm viele Menschen sind, wenn es um Themen geht, die sie nicht überblicken. Und ich wette, selbst jetzt werden diese Leute nicht verstehen, dass auch viele andere Staaten ähnlich handeln.

Slaydom hat damit ja schon angefangen. Als ob Russland und die VR China keine solchen Programme (allerdings im NSA-Ausmaß, nicht in dem des DGSE oder des BND) unterhalten würden.

Und auch die ach so neutralen und lieben Schweizer mit ihrem NDB werden nicht nur Fondue essen und lila Kühe melken.
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05.07.2013 14:30 Uhr von Slaydom
 
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