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Euro-Krise verschlimmert sich wieder - EZB-Chef Mario Draghi für unkonventionelle Schritte

Der Euro-Krise ist mit konventionellen Geldmitteln fast nicht mehr Herr zu werden. Allerdings hat der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, immer wieder Ideen der unkonventionellen Art, um der Krise zu begegnen.

Draghi hat sich am vergangenen Donnerstag zum weiteren Umgang mit der Euro-Krise geäußert. "Der EZB-Rat geht davon aus, dass der Schlüsselzins in der Euro-Zone noch für einen längeren Zeitraum auf dem aktuellen oder auch einem niedrigeren Niveau bleibt", so Draghi.

Bisher hatte die EZB immer an dem Grundsatz festgehalten. dass man sich niemals "im Voraus festlege". Jedoch ist dies nun eine weitere Regel, die aufgrund der Euro-Krise gebrochen wurde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, EZB, Europäische Zentralbank, Mario Draghi, Euro-Krise
Quelle: www.handelsblatt.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.07.2013 08:54 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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...solange man an den Symptomen herumdoktort statt die Ursachen zu bekämpfen, sind diese Schritte nicht "unkonventionell", sondern eher "unwirksam".
Mal ganz abgesehen davon, daß der niedrige Zins beim Kunden garnicht erst nicht ankommt, gibt er den Banken wieder die Möglichkeit, das Geld zu verzocken.
Warum auch nicht? Im Zweifelsfall tragen WIR ja die Konsequenzen...
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05.07.2013 09:08 Uhr von mort76
 
+5 | -1
 
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DonAxelino,
wenn du es richtig anstellst, zahlst du für eine Immobilie monatlich weniger als für eine entsprechende Mietwohnung...nur, daß dir die Mietwohnung auch nach 50 Jahren nicht gehört.

Bestenfalls steht man also im Falle einer für den Immobilienbesitzer relevanten Krise auch nur genauso schlecht da wie ein Mieter, aber dafür mit der Chance auf Verbesserung, weil es bisher ja nur Gerüchte gibt, die Krise durch "Zwangshypotheken" zu finanzieren.

Und wenn man die 12-20 Jahre, die man ungefähr zum abbezahlen braucht, durchhält, wirds lustig.
Das Konto ist solange zwar auch chronisch leer, aber danach...voll.
Man darf halt nicht gierig werden und muß in den bezahlbaren Immobilien-Regionen bleiben...und das fällt gerade Bauherren schwer...
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05.07.2013 10:00 Uhr von Flugrost
 
+3 | -0
 
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"Der EZB-Rat geht davon aus, dass der Schlüsselzins in der Euro-Zone noch für einen längeren Zeitraum auf dem aktuellen oder auch einem niedrigeren Niveau bleibt"

Er kündigt an, daß die Leitzinsen NEGATIV werden.
Das bedeutet, der Kontoinhaber wird Zinsen dafür zahlen, sein Geld der Bank zu leihen.
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05.07.2013 14:19 Uhr von erw
 
+2 | -0
 
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MOMENT MAL... unkonventionelle Schritte? Die hebeln seit Jahren ihre Verträge selbst aus und kommen mit unkonventionellen Schritten? Das ist wie ein Mafiaclan, der sagt, er wird jetzt kriminell.

Mit solchen Leuten werden wir alle gemeinsam untergehen. Naja, wenigstens ist das noch gemeineuropäisch und solidarisch... nur bringt es keinem was.

[ nachträglich editiert von erw ]
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05.07.2013 14:48 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Don,
ein solches Gesetz muß aber auch erstmal beschlossen werden- da diese "kreative Maßnahme" nicht nur die einfache Bevölkerung treffen würde, sondern alle Immobilienbesitzer incl. Firmen, reicher Leute etc, glaube ich, daß es wirklich nicht so weit kommen wird...so mutig ist die CDU nicht, und die SPD wird sich da auch nicht noch unbeliebter machen wollen, wenn es auf rot/grün hinauslaufen sollte...das wäre ein GAU für die "Arbeiterpartei" wie damals Hartz4.

Zum Fiskalpakt...das Kind liegt längst im Brunnen, das ist doch Augenwischerei...hätte man sich an die Verträge gehalten, wäre der ganze Mist doch nicht passiert...und wie sagt man so schön: "wer einmal lügt..."
Oder, wie sagt der Volksmund so schön:
"Wer die Gesetze der EU nun schon seit einigen Jahren konsequent mißachtet, wird sich durch DIESEN Pakt auch nicht bremsen lassen."
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05.07.2013 15:01 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
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ich befürchte, daß der nicht eines natürlichen Todes sterben wird.
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05.07.2013 17:22 Uhr von mort76
 
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Don,
ich werde aber auch nicht aufgrund eines Gerüchts mein Haus verkaufen...alles andere wird die Zukunft zeigen.

Ich würde einräumen, daß es so weit kommen KANN, aber...wenn man sich auf Gerüchte verläßt, liegt man zwangsläufig oft daneben, wenn man nicht über exzellente Insiderkanäle verfügt.

Laut der Gerüchte wäre der Euro schon längst Geschichte, die D-Mark wieder eingeführt und Gold eine gute Geldanlage- das wären durchaus logische Konsequenzen gewesen...

Man hört so viel, wenn der Tag lang ist, und es wird eine Menge Zeugs vorgeschlagen, was nicht den Hauch einer Chance hat, durchgesetzt zu werden.

In jedem Falle wäre das wohl die einfachste Methode, restlos jeden Menschen hier gegen sich aufzubringen- auch, wenn man nur Mieter ist, schlägt sich das etwas später in Form einer höheren Miete nieder.
Und das System funktioniert ja nach demGrundsatz: "teile und herrsche", und da muß man dafür sorgen, daß man immernoch eine Mehrheit hinter sich hat.

Das ist eben kein kleines Gesetz, das man mal eben durch die Hintertür einschmuggeln kann- für die CDU wäre das zu sozialistisch, für die SPD wäre das zwar ideologisch halbwegs passend, aber Selbstmord, und was die FDP wohl dazu sagt, kann man sich auch denken.
Die Linke und die Grünen kann ich nicht einschätzen.
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05.07.2013 19:38 Uhr von mort76
 
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nochmalblabla,
für mich persönlich stellt sich das Problem garnicht erst- in meinem Haus wohne ich mit meiner Frau, und bis das Haus abbezahlt ist, bleibt auch kein Geld übrig.

Wenn es wirklich so weit kommt, daß das System zusammenbricht, dürfte eines klar sein:
Gold könnte ich dann nicht essen, ich könnte nicht darin wohnen und es würde niemand zu einem angemessenen Preis kaufen- dann läuft es wie im oder nach dem Krieg, wo man seine Schätze dann für einen Kanten Brot eintauscht.

Vermutlich ist was wahres dran, wenn man sagt, daß Zigaretten wohl die stabilste Geldanlage wären, die man in solchen Fällen haben könnte...oder Konservenbüchsen.

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