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Bolivien: Landung in der Heimat - Präsident Evo Morales wird wie Held gefeiert

Nachdem Boliviens Präsident erst zur Zwischenlandung in Wien gezwungen worden war, (ShortNews berichtete), landete Evo Morales nun in seinem Heimatland Bolivien. In La Paz wurde der Präsident von jubelnden Menschen begrüßt.

"Das war eine offene Provokation gegen einen ganzen Kontinent und nicht nur gegen einen Präsidenten", so Morales nach seiner Landung.

In vielen Ländern, besonders in Südamerika, hatte der Zwischenfall für Verärgerung gesorgt. Des Weiteren hat die Regierung Boliviens die USA beschuldigt, wegen der Fahndung nach Edward Snowden enormen Druck auf die Länder in Europa ausgeübt zu haben.


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WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Landung, Bolivien, Evo Morales, Zwischenlandung
Quelle: bazonline.ch
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2013 22:25 Uhr von Major_Sepp
 
+2 | -9
 
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15 Minuten Ruhm...mit fremder Hilfe...^^

Ich gönne es ihm ja - innerlich. Mein lautes Lachen hat nichts damit zu tun. Ehrlich!!!
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04.07.2013 23:15 Uhr von deoroller
 
+15 | -3
 
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Er hat als Präsident international das Recht überall ohne Zwischenlandung zu reisen. Aber EU wird ja von Obama regiert.
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05.07.2013 00:48 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
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deoroller

Irrtum:

Elmar Giemulla, Professor für Luftverkehrsrecht an der TU Berlin, im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Jeder Staat hat die ausschließliche Souveränität über sein Staatsgebiet und den Luftraum. Er bestimmt allein, wer hinein darf und wer nicht." Der Potsdamer Völkerrechtler Andreas Zimmermann, Experte für Diplomatenrecht, fasst es so zusammen: "Wenn der Staat sagt, ein Flugzeug darf nicht durchfliegen, dann darf es nicht durchfliegen."

Keine Privilegien für Staatschefs

Dass Präsident Morales in einer Maschine des Staates Bolivien saß, verschafft ihm Giemulla zufolge keine Privilegien. Im Gegenteil; für solche Flugzeuge sind die Anforderungen sogar höher. Die Staatsflugzeuge werden nicht vom Chicagoer Abkommen erfasst, das die internationale Zivilluftfahrt regelt. Anders als gewöhnliche Verkehrsmaschinen müssten sie vor Reiseantritt eine Durchflugerlaubnis beantragen, sagt der Luftverkehrsrechtler. Schließlich könnte es sich ja auch theoretisch um einen Kampfjet oder ein Spionageflugzeug handeln.

Die Staaten können die Überfluggenehmigung auch kurzfristig und ohne jegliche Begründung entziehen, wenn das Flugzeug bereits in der Luft ist. Angela Merkel hat dies 2011 erfahren. Ihr Regierungsairbus musste rund zwei Stunden vor Iran kreisen, erst dann winkte sie Teheran durch. "Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist, wenn die Sicherheit des Flugzeugs gefährdet ist", sagt Giemulla, "Not kennt kein Gebot."

Da Morales aber über Lissabon nach Bolivien fliegen wollte, hätte er wahrscheinlich genug Treibstoff an Bord gehabt, um umzudrehen. "Juristisch ist das Vorgehen der europäischen Staaten korrekt", sagt auch Völkerrechtler Zimmermann. "Aber es ist unüblich im diplomatischen Verkehr."

http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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05.07.2013 01:26 Uhr von Superplopp
 
+5 | -0
 
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Er wird WIE ein Held gefeiert, so als wäre er einer, also wird er nicht ALS Held gefeiert da er keiner ist.

Hier spricht also keiner davon dass er ein Held ist.

Das ging an die ersten Kommentatoren hier.

[ nachträglich editiert von Superplopp ]
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05.07.2013 02:41 Uhr von Perisecor
 
+3 | -7
 
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Bolivien und Ecuador - zwei der ärmsten Länder der Welt, aber immer eine große Klappe.

Die USA sind für beide Länder der wichtigste Handelspartner - sowohl im In-, als auch im Export. Schaden in diesen Handelsbeziehungen treffen die USA wenig, die Länder aber sehr.
Interessiert Correa und Morales halt nicht, die haben für ihr Leben lang ausgesorgt und lassen ihre sowieso schon arme Bevölkerung für diesen vermeintlichen Ruhm bluten. Ob dem Bauern, der seine Familie nicht mehr ernähren kann wichtig ist, ob sein Land ´ganz tapfer´ den USA die Stirn geboten hat, wage ich zu bezweifeln.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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05.07.2013 03:18 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ franz.g

Im reichen Deutschland leben und arrogant behaupten, Geld wäre nicht wichtig - wirklich extrem clever.
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05.07.2013 03:53 Uhr von ElChefo
 
+2 | -4
 
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Franz.G

Ist ja interessant.
Bolivien gibt mehr auf Menschenrechte als auf Geld?
...naja, ein Regierungschef, der sich mal eben das Recht auf Neubesetzung des Verfassungsgerichts gibt, während er dasselbe Gericht fristmässig auf Bearbeitung alter Fälle ansetzt und begrenzt um die Kontrolle der aktuellen legislativen Prozesse zu verhindern.
Passenderweise kündigt man bei ersten kritischen Tönen den Rückzug aus der CIDH an, da die ja auch fies kapitalistisch und noch schlimmer, nordamerikanisch "dominiert" ist.
...und was sagt das Geld dazu? Im Export ist die USA zweitgrösster Kunde, beim Import sind die USA viertgrösster Lieferant.

...und Ecuador? Eine Regierung, die gerne mal wegschaut, wenn Minderheitenvertreter im Namen großer Firmen und Familien beiseitegeräumt werden? Eine Rechtsprechung, die unliebsame Journalisten einkerkert und/oder zu Millionenzahlungen an den Regierungschef verdonnert?
...und auch hier die Frage nach dem Geld? 54% des ecuadorianischen Exports gehen in die USA., 25% des Imports kommen aus den USA. Jeweils der grösste Kunde/Dienstleister.

...aber bitte, liebe diese beiden Leuchtfeuer der Menschenrechte, wenn ihnen kurz mal ihre 5 Minuten Ruhm gegönnt werden. Das macht ja nichts. Solange man nur kräftig gegen die fiesen Amis wettert, ist man ein Held.
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05.07.2013 04:04 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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franz.g

...und du willst für voll genommen werden?
...es gibt Hillbillys in Deutschland?
...was ist die nz-zeit?
...zweitaccount? Ist das jetzt die Dauerausrede, wenn man sich nicht besser zu wehren weiss, weil die Argumente ausgehen? Aber bitte, melde meinen Kommentar. Das Thema "Zweitaccount" gab es hier schon so oft, das es gähnend langweilig ist.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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05.07.2013 04:08 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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PS:
Hab es dir vorweggenommen und mich selbst angezeigt. Sollen die guten Damen und Herren aus dem Support doch mal prüfen, wie sehr du hier Müll über angebliche Multi-Accounts verbreitest.

Naja. Ist halt die übliche Kindermasche, wenn man sich in der Meinungsmehrheit fühlt und es einfach nicht begreifen kann, das mehr als eine Person eine andere Meinung vertritt als... naja... du. Mag auch daran liegen, das du einfach mal Unsinn gepostet hast.
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05.07.2013 04:13 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ franz.g

"freiheit und lebensfreude kann auch kein leben im eingeschnürten kapitalismus sein"

Ja, da ist es in Ecuador und Bolivien besser. Nichts zu futtern, kein verünftiges Dach über dem Kopf, kaum Gesundheitssystem, hohe Kindersterblichkeit - da kann man die Freiheit und Lebensfreude so richtig genießen, wenn man Rund um die Uhr arbeiten muss, um dann doch nicht alle Bäuche satt zu bekommen. Wer braucht schon fließend Wasser oder Strom?



"...und die aktuellen zahlen der psychischen erkankungen in den industrieländern, die total unter druck sind, spricht hier auch eine deutliche sprache."

Das liegt ausschließlich daran, dass sich Industriestaaten den Luxus gönnen, um psychische Erkrankungen zu erfassen und zu behandeln - und nicht daran, dass es dort mehr (oder weniger) solcher Erkrankungen gibt.



"zumal zu rechnen ist, dass hier mit einem zweit-account von perisecor geschrieben wird."

Bei dir ergibt 1+1 doch häufig 7 oder 8. Du solltest also nicht auch noch von Rechnen reden.
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05.07.2013 05:14 Uhr von frederichards
 
+2 | -2
 
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Letztlich war dies ein Angriff auf das Land und die Souveränität Boliviens.

Dieser könnte jederzeit auch militärisch beantwortet werden - zurecht!

Und wie es den Menschen dort geht oder wie arm das Land ist - ist dabei völlig egal.
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05.07.2013 09:55 Uhr von Adam_R.
 
+1 | -1
 
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@franz
Deine Meinung in allen Ehren aber was ich nicht verstehe ist, dass du dich dermassen über die beiden Trolle aufregst. Die haben nichts Anderes im Sinn als hier die SN-Userlinge zu ärgern und freuen sich wenn wer darauf reinfällt. Ich jedenfalls finde sie lustig.^^
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05.07.2013 14:03 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ frederichards

"Letztlich war dies ein Angriff auf das Land und die Souveränität Boliviens. "

Nein, weder noch.



"Dieser könnte jederzeit auch militärisch beantwortet werden - zurecht!"

Unsinn. Wie willst du bitte einen Kriegsgrund herleiten?
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05.07.2013 20:26 Uhr von ElChefo
 
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Adam R

Ist es also Trolling, wenn man Unwahrheiten anspricht und widerlegt? Wenn man Verklärung und Verzerrung offenlegt? Interessante These.


frederichards

" Letztlich war dies ein Angriff auf das Land und die Souveränität Boliviens. "

Nö.

Artikel 3(c) des Chicagoer Abkommens sagt eindeutig aus, das Staatsluftfahrzeuge das Hoheitsgebiet eines anderen Staates nur mit Genehmigung desjenigen Staates überfliegen dürfen.

"Dieser könnte jederzeit auch militärisch beantwortet werden - zurecht!"

Nö.
Versuche zumindest mal, diesen Satz juristisch zu untermauern. Bei dem Versuch wird es dir dann auch aufgehen, wieso das falsch ist.

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