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Putsch in Ägypten: "Rückschlag für die Demokratie"

Die Regierungen der Welt beurteilen den Putsch von Ägyptens Präsident Mohammed Mursi ganz unterschiedlich. So äußern sich die arabischen Staaten größtenteils positiv. Bundesaußenminister Guido Westerwelle findet jedoch klare Worte zu dem Sturz des Präsidenten.

Westerwelle bezeichnet den Putsch als schweren Rückschlag für die Demokratie des Landes und zeigt sich "zutiefst besorgt". Statt auf Gewalt, sollten die Ägypter auf Dialog setzen.

Auch die britische Regierung äußert Kritik und betont, dass militärisches Eingreifen kein Weg sei, "Konflikte in einem demokratischen System zu lösen".


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ägypten, Reaktion, Demokratie, Rückschlag, Putsch
Quelle: www.zeit.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2013 18:39 Uhr von 54in7
 
+5 | -0
 
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demokratie funktioniert halt nicht auf landesebene sondern nur lokal ;)

und wer nicht versteht was ich meine sollte sich mal über demokratie informieren
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04.07.2013 18:46 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -3
 
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@G_Y
Troll dich.
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04.07.2013 18:52 Uhr von Bewerter
 
+2 | -0
 
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Dialolge bringen oftmals rein gar nichts. Gelegentlich müssen auch andere Seiten aufgeschlagen werden. ;)
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04.07.2013 18:58 Uhr von SNnewsreader
 
+9 | -2
 
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"Erster demokratisch gewählter Präsident durch Putsch entmachtet."

Mal ganz ehrlich .... klingt scheixxe, oder?

Klar hat sich das Volk etwas bei seiner Wahl gedacht, aber sicher nicht eine solche Islamisierung und dass der Staat in allen Dingen (Handel, Bildung, Arbeitslosigkeit usw.) total versagt. Also den Aufstand kann ich sehr wohl verstehen und im Gegensatz zum deutschem Michel gehen die auch auf die Straße.
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04.07.2013 19:05 Uhr von Marple67
 
+3 | -1
 
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Die westlichen Regierungen scheinen irgendwie ein vitales Interesse daran zu haben in arabischen Ländern Gottesstaaten zu etablieren.

Vielleicht fehlt ihnen ja sonst ein passendes Bedrohungsszenario um die eigene Bevölkerung unter Dampf zu halten. Keine Ahnung, ich finde das sehr verwirrend was da im Moment so alles abgeht und finde da keine logische Erklärung für.

[ nachträglich editiert von Marple67 ]
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04.07.2013 19:15 Uhr von certicek
 
+4 | -2
 
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Die Armee hatte keine Lust auf den "heiligen Krieg" in Syrien.

http://www.irishtimes.com/...

http://directorblue.blogspot.se/...

[ nachträglich editiert von certicek ]
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05.07.2013 04:00 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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G Y


Erläutere bitte deinen Satz:
"Andere kriegen nur Wirtschaftshilfe wenn sie Minderheiten respektieren also kein demokratischer islamischer Gottesstaat möglich."

Bedeutet das etwa, das es in einem demokratischen islamischen Gottesstaat nicht möglich ist, Minderheiten zu respektieren?

Am Rande:

"In Afghanistan wurde islamische Taliban-Regierung durch Karsai ersetzt"

In Afghanistan wurde eine Besatzungsmacht aus Pakistan durch eine afghanische Regierung ersetzt. Man muss Karzai ja nicht toll finden (tu ich auch nicht), aber er wurde durch Afghanen in Bonn ausgesucht. Sogar durch querschnittlich durch die Gesellschaft entsendete Repräsentanten.

"und in Türkei will der Westen Erdogan stürzen weil er zu islamistisch geworden ist."

...soso, der Westen ist also dafür verantwortlich?
Perfektes Beispiel für den mittlerweile so bekannten Reflex aus diesem Kulturraum. Alle anderen sind schuld, auch, wenn man etwas selbst verbockt hat. Dann waren es erst recht die anderen.
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05.07.2013 09:48 Uhr von Atze2
 
+0 | -2
 
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Egypt hat jetzt eine neue Chance.

Ich hoffe das endlich mal einer in Nord-Afrika ein Zeichen setzt.

Muslim-Brüder sind Out. Den ganzen Tag Tee saufen, da bringst kein Land in Schwung. Egypt hat Potenzial.
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05.07.2013 11:53 Uhr von friedrich-der-kleine
 
+1 | -2
 
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Wie es wirklich ist!

http://www.3sat.de/...
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06.07.2013 02:40 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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leo111

Cool. Ich darf zu den 5% gehören. Wuhu!

However.
In Europa hat ein "islamisches Land" keinen Platz. Es gibt in Europa auch kein wirklich "christliches Land". Was die Leute "irgendwo" auf der Welt machen, kann "mir" recht egal sein, solange ihre Handlungen keinen negativen Einfluss auf "mich" haben.

...die Problematik taucht - wie du schon sagst - auf, wenn "uns" Christen die Scharia angedreht wird. Islamisten im hiesigen Kulturkreis kreischen beim klitzekleinsten mutmaßlichen Fall von minimalster vermuteter Diskriminierung auf - andernorts werden jene Minderheiten (zumeist Christen) einfach mal umgebracht.

...natürlich soll jeder seine Religion ausleben. Komischerweise geniessen alle Religionen im fiesen "Christenclub" mehr Freiheiten als irgendwo sonst auf der Welt.

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