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Ex-Notenbanker Jürgen Stark: Die Europäische Zentralbank kauft auch zu Wahlkampfzeiten

Professor Dr. Jürgen Stark, ehemaliger deutscher Bundesbanker und früheres Mitglied des Europäischen Zentralbankrates, geht mit der EZB hart ins Gericht. Die EZB-Politik des Aufkaufs von Staatsanleihen pleitebedrohter Länder hatte vor zwei Jahren schon zu Starks Rücktritt aus dem Direktorium geführt.

Heute sitzt Stark unter anderem im Kuratorium von Bertelsmann-Stiftung und Ifo-Institut. Nach Starks Ansicht führt die Europäische Zentralbank just die Politik des leichten Geldes in verstärktem Maße fort, die 2008 in die weltweite Finanzkrise geführt hatte.

Stark geißelt das umstrittene EZB-Programm gegebenenfalls unbegrenzter Staatsanleihenkäufe, das schon für Italien mit dem Wahlkampf zeitlich zusammenfiel und die Wähler dort über den Ernst der Situation hinweggetäuscht habe. Stark hält auch die Zusammensetzung der Eurozone für nicht zukunftsfähig.


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WebReporter: niederntudorf
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Europäische Zentralbank, Notenbanker, Jürgen Stark
Quelle: www.focus.de

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04.07.2013 18:14 Uhr von niederntudorf
 
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Tja, Wirtschaftsprofessor müsste man sein und nicht abgebrochene Theologin, Sozialarbeiter, Physikerin, Jurist oder Arzt, wie unsere Führungs-Clique in Berlin. Dann wüsste man, was es geschlagen hat.

[ nachträglich editiert von niederntudorf ]

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