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Wien: 14-Jähriger Untersuchungshäftling mit Besenstiel vergewaltigt

In der Jugendabteilung der Justizanstalt Wien-Josefstadt wurde im Mai dieses Jahres ein 14-jähriger Untersuchungshäftling von mehreren Mitgefangenen mit einem Besenstiel vergewaltigt. Dieser Vorfall hat unter Experten zu einer Debatte über die U-Haft für Jugendliche geführt.

Alexia Stuefer, Generalsekretärin der Vereinigung österreichischer Strafverteidiger, bezeichnete den Fall als "Pleite des Rechtsstaates". Die Unterbringung in einer Mehrpersonenzelle sei "nicht gesetzeskonform" gewesen, denn Gefangene hätten Anspruch darauf, nachts einzeln untergebracht zu sein.

Die Justizanstalt Wien-Josefstadt sei überdies nicht für Jugendliche geeignet, da die Wachbeamten nicht besonders geschult seien, außerdem gebe es dort viel zu wenig therapeutische Betreuungsmöglichkeiten. Ferner wird über Haftalternativen für Jugendliche diskutiert.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Jugendliche, Vergewaltigung, Wien, Besen
Quelle: www.vienna.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2013 17:02 Uhr von Breeze-2006
 
+3 | -1
 
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Und wenn er unschuldig war?

In dieser Quelle...

http://www.news.at/...

... steht, er sein mittlerweile wieder frei...
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04.07.2013 17:51 Uhr von Granatstern
 
+1 | -2
 
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Ein Leben mehr zerstört unter den Augen unserer "Wächter".
Die können den Leuten bis ins Mailfach gucken, aber Haftzellen angemessen überwachen, dafür sind sie nicht ausgestattet?? Zu solchen Vorfällen gibt es bereits KINOFILME, das ist keine neue Sache.

Das Trauma wird der Junge nicht mehr los, und unser versiffter Staat wird nicht mal die Kosten für seine Therapie übernehmen oder ihn sonst wie entschädigen. Sie werden sich aus der Verantwortung ziehen, die Täter verurteilen und einfach weitermachen.

[ nachträglich editiert von Granatstern ]

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