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"Fall Schweinfurt": Der Bayerische Philologenverband warnt vor Privatschulen

Die Interessenvertretung der Gymnasiallehrkräfte, der Bayerische Philologenverband, hat sich nun zum Fall einer Schweinfurter Privatschule geäußert, an der alle Schüler der Abschlussklasse durch das Abitur gefallen sind.

Schulen wie die betreffende würden den Eltern und Schülern falsche Versprechen machen, so der BPV-Vorsitzende Max Schmidt. Besonders die privaten Schulen würden Schüler aufnehmen, die die Kriterien für die Aufnahme in die Oberstufe an staatlichen Schulen nicht schaffen.

Zudem forderte er vom Kultusministerium eine Überprüfung der Qualität der dort unterrichtenden Lehrkräfte. Schmitt: "Insofern ist der Schweinfurter Vorfall auch ein Beleg für die Sinnhaftigkeit der derzeit in Bayern geltenden Aufnahmekriterien für die verschiedenen weiterführenden Schulen."


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WebReporter: urxl
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Fall, Lehrer, Schweinfurt, Philologenverband
Quelle: www.bpv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2013 15:06 Uhr von urxl
 
+1 | -3
 
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Die Schule nimmt, weil sie das Geld braucht, wirklich jeden auf. Da diese Schüler aber dann zu Recht das gleiche Abitur machen müssen wie Gymnasiasten, fallen sie alle durch. Das ist Abzocke!
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04.07.2013 16:48 Uhr von jens3001
 
+5 | -0
 
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Das sehe ich etwas anders. Privatschulen können durchaus erfolgreich sein.

Z.B. hat dieser Herr Schwarz aus Schweinfurt wohl noch andere private Schulen am Laufen. Eine Wirtschaftsschule gibts so wies aussieht schon ettliche Jahrzehnte - sehr erfolgreich.


Was in dem Fall der FOS vorgefallen ist kann man wohl nur raten.
Selbst in der "dümmsten" Klasse mit den schlechtesten Lehrern wäre wenigstens Einer dabei, der mit Ach und Krach durchkommt.

ich vermute hier hat die Schule - warum auch immer - einen falschen Lehrplan angewandt oder nicht genug Stoff durchgenommen.


Zusätzlich kommt noch hinzu, dass im Falle der staatlich akzeptierten abe rnicht anerkannten Schule die Noten während des Schuljahres überhaupt nicht zählen, sondern eben NUR die der schriftlichen Prüfung.

Und die Prüfung wurde nicht in den für die Schüler bekannten Räumlichkeiten von den ihnen bekannten Lehrkräften durchgeführt, sondern in einer fremden (staatlichen) Schule von fremden Lehrern.

Das sind nicht zu unterschätzende Punkte.


Privatschulen aufgrund dessen generell zu verteufeln zeugt von ziemlicher Ignoranz und Unwissenheit.
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04.07.2013 17:58 Uhr von urxl
 
+1 | -0
 
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@ jens3001: Ich verteufel die Schulen nicht. Staatlich anerkannte Schulen sind auch nicht so das Problem, aber wenn Schulen auf das Schulgeld angewiesen sind, nehmen sie gerne auch Schüler, von denen sie eigentlich schon wissen, dass sie das Abitur nicht schaffen werden. Es wird Eltern und Schülern bei der Aufnahme suggeriert, dass man nur entsprechend fördern muss, dann klappt das schon.

Im Übrigen: Ich kenne die bayrischen Bedingungen nicht, aber für Schleswig-Holstein gilt: Wer in den zu prüfenden 4-5 Fächern in der schriftlichen bzw. mündlichen Prüfung nicht im Schnitt wenigstens 5 Punkte (=glatte 4) erreicht, fällt durch. Da helfen dann Vornoten auch nicht.

[ nachträglich editiert von urxl ]

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