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"Stern"-Journalist Niklas Frank über seinen Nazi-Vater: Ihm "gönne ich den Strang"

Der "Stern"-Journalist Niklas Frank hat ein neues Buch über seinen Bruder geschrieben mit dem Titel: "Bruder Norman! ´Mein Vater war ein Naziverbrecher, aber ich liebe ihn.´". Bereits früher verfasste er ein Buch über seinen Vater, in dem er mit dem "Schlächter von Polen" und Nationalsozialisten abrechnet.

Frank trägt in seiner Jackentasche stets ein Bild der Leiche seines Vaters mit sich, weil er sich freut, dass dieser tot ist.

"Ich bin sehr gegen die Todesstrafe, aber meinem Vater gönne ich den Tod durch den Strang", so der Journalist.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vater, Nazi, Stern, Journalist
Quelle: www.taz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2013 13:07 Uhr von NoPq
 
+10 | -12
 
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@sommermensch
Wenn man die Taten der Deutschen während der NS-Zeit aufs schärfste verurteilt hasst man sich selbst?

So ein Schwachsinn.

Das Interview liest sich teilweise schon ein wenig schräg, aber Frank nennt einige wahre Punkte und hat vertretbare Ansichten.
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04.07.2013 13:51 Uhr von NoPq
 
+8 | -12
 
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@nochmalblabla
Der Vater hat mit Leidenschaft und wahrhaftiger Inbrunst die vernichtung von Millionen Menschen vorangetrieben.

Wenn man als Sohn (1939 geboren - der Vater starb 1946 in Nürnberg) eines solchen Menschen nicht den Tod wünscht - ich finde genau dann ist man ein Charakterschwein.

Wie gesagt, das Interview liest sich wirklich komisch stellenweise, aber meiner Meinung nach verdient Niklas Frank Anerkennung dafür, dass er die Gefühle zu seinem Vater überwunden hat und ihn lediglich als das sieht, was er war: ein kaltblütiger Massenmörder.

Wenn ein Mensch die Vernichtung ganzer Völker und Bevölkerungsgruppen im Sinn hat - wie kann man dann ein liebender und fürsorglicher Vater sein? Wüsste ich das von meinem Vater / Großvater, würde ich ebenfalls die gesamte Person in Frage stellen. Alles andere ist meines Erachtens Ausblenden eines Teils der Realität
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04.07.2013 14:03 Uhr von NoPq
 
+10 | -5
 
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@wanklebrecher
Deine Kommentare zu lesen tut echt weh.

http://www.shortnews.de/...
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04.07.2013 14:26 Uhr von Lornsen
 
+11 | -5
 
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Um Himmels willen, liebes Deutschland, wach auf! Du bist ein so wunderschönes Land. Deine Kultur - absolut bewundernswürdig, Deine Sprache - so schön, so reich! Besinne dich: Deine Geschichte hat nicht nur verhängnisvolle zwölf Jahre gedauert! Warum nicht endlich Mut zur Objektivität? Laß diesen Gang in Sack und Asche bleiben, fasse Mut - Mut zu Dir!

( ILSE MANI-RYTER, SCHWEIZ)
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04.07.2013 15:28 Uhr von Justus5
 
+11 | -3
 
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Yeppp, wegen 12 Jahre dunkler Vergangenheit muss man sich nicht verkriechen.
Amis, Engländer, Franzosen, Briten, Türken, Japaner, Chinesen, Araber, Sowjets, Schweden, Spanier, etc etc etc - da bringt jeder in seinen Geschichtsbüchern weit mehr als 12 Jahre auf, die man als dunkel bezeichnen könnte....
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04.07.2013 15:47 Uhr von NoPq
 
+4 | -5
 
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@Truth Hurts

Die Quelle ist eigentlich auch nur ein Interview. Wäre bei jeder anderen Zeitung ähnlich verlaufen, denke ich.
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04.07.2013 15:48 Uhr von Timmer
 
+5 | -4
 
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Titel lesen und im ersten Absatz eigentlich nur Werbung lesen. Typisch SN würde ich sagen.


Zum Sohn: Abartiger Bastart der anscheinend zuviel in der Vergangenheit lebt...aber naja, damit lässt sich ja Geld machen und durch solche makaberen Sprüche erntet man viel Werbung...
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04.07.2013 18:59 Uhr von all_in
 
+1 | -3
 
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@nochmalblabla

"Der Hass der Sieger war unmenschlich! "

Soso. Der Hass der Sieger war also unmenschlich. Wäre dies der Fall gewesen, dann würdest du Deutschland heute auf keiner Landkarte finden. Für die Verbrechen, die Deutschland damals begangen hat, ist es aber noch mehr als glimpflich davongekommen, mehr als glimpflich.

"ein Sohn der so hasserfüllt seinem Vater gegenüber ist, ist ein Charakterschwein."

Ehrlich? Wenn dein Vater aktiv und aus voller Überzeugung an einem Völkermord beteiligt und für hunderttausende Ermordete verantwortlich gewesen wäre, dann hättest du ihn also trotzdem ganz dolle lieb gehabt und ihm vom Herzen das Beste gewünscht? Der Typ (Hans Frank) hat dafür gesorgt, dass unzählige Menschen auf viel grausamere Art und Weise verreckt sind als er selbst, insofern ist auch er glimpflich davongekommen.
Und ich kann Niklas Frank gut verstehen, Vater oder nicht Vater, Hans Frank war ein Massenmörder der übelsten Sorte und wenn man so einen Menschen als Vater hat, ist es alles andere als verwunderlich, dass man ihn aus tiefstem Herzen hasst, wenn nicht sogar die einzige richtige Reaktion.

"Der Verlierer ist immer die Bestie. Die Taten der Sieger heldenhaft.
(ohne die Verbrechen dieser 12 Jahre zu beschönigen) "

Aber dafür zu relativieren, prickelnd...
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04.07.2013 19:00 Uhr von Lornsen
 
+1 | -2
 
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ZRRK

nicht so ganz. nach dem Zweiten Weltkrieg gaben die westlichen Siegermächte - namentlich die Briten unter Churchill - ihr langjähriges und erklärtes Ziel vorläufig auf, die kontinentale Wirtschaftsmacht zu vernichten. man benötigte damals die bundesdeutschen Streitkräfte als Bollwerk gegen den ehemaligen Verbündeten im Osten. seit diese Bedrohung scheinbar nicht mehr existiert, vollzieht man nun das ursprüngliche Ziel.

die EU ist dafür der Hebel und die entstandene politische Elite in der BRD ist dafür das willfährige Werkzeug.
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05.07.2013 00:34 Uhr von ms1889
 
+1 | -0
 
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sorry, aber grade der stern...
ob der typ wat sagt..oder in china ne totgeburt gibt... intressiert nicht wirklich.
er will sich selbst zum helden gegen die nazis aufspielen, er ist aber genauso verachtungswürdig wie sein vater, da er das gleiche denken im umgekerten sin hat.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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05.07.2013 00:53 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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Bei jedem mutmaßlichen Sexualstraftäter wird der Durchschnitts-SN-User zum "Charakterschwein", aber wenn es um bewiesenen Massenmord geht, dann ist es auf einmal unbegreiflich einem Verantwortlichen den Tod zu wünschen.

Und dann werden ganz plötzlich die Leute, die sonst Gegner der Todesstrafe als "Gutmenschen" bezeichnen zu echten Humanisten, die eine "Ähnlichkeit" zum Massenmörder wittern, nur weil der Sohn eine berechtigte Abneigung gegen einen solchen verspürt.

Widerlich soviel Doppelmoral. Aber diese Falschheit findet man ja fast überall, wo die "alten Werte" so verklärt werden und wo man den guten alten Zeiten nachtrauert.

Eigentlich ist jedes Minus ein Ehrenabzeichen, wenn man es in dieser tiefbraunen Gülle bekommt, in die sich SN bei solchen News regelmäßig verwandelt.
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06.07.2013 18:16 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Können die ganzen schrägen Vögel mit traumatischen Familiengeschichten nicht einfach professionelle Hilfe suchen, anstatt Bücher zu schreiben?
Er kann ja mit Frau Röhl eine Selbsthilfegruppe gründen.

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