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Europäische Union: Parlament spricht sich für Reform des Emissionshandels aus

Nachdem im April diesen Jahres ein erster Vorschlag zur Änderung des Handels mit Emissionen gescheitert war, einigte sich das EU-Parlament nun auf eine abgeschwächte Variante der Reform. Demnach werden 900 Millionen Zertifikate für eine begrenzte Zeit vom Handel ausgenommen.

Durch das Überangebot an Emissionspapieren war der Preis zuletzt auf weniger als fünf Euro gefallen, wobei die zuständige Kommission einst 30 Euro angepeilt hatte. Der Preisverfall wurde auch durch die Wirtschaftskrise angekurbelt. Es wurden zeitweise Zertifikate sogar kostenlos vergeben.

Der Emissionshandel stellt ein zentrales Element der Klimapolitik der EU dar und soll dabei umweltfreundliche Technologien begünstigen. Nach dem EU-Parlament müssen nun noch die Mitgliedsstaaten den Plänen zustimmen, wobei sich Deutschland noch nicht entschlossen hat.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Parlament, Umwelt, Reform, Europäische Union, Zertifikat
Quelle: www.tagesschau.de

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04.07.2013 11:49 Uhr von Bildungsminister
 
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Der Emissionshandel stellt im Grunde eine moderne Form des Ablasshandels dar. Er ermöglicht Firmen, die zu hoher oder extremer Verschmutzung neigen, sich von Repressalien frei zu kaufen. Auch können sie Zertifikate von anderen Firmen kaufen, welche unter dem Durchschnitt liegen bei der Verschmutzung. In Deutschland spricht sich Umweltminister Altmaier für die Reform aus, während Wirtschaftsminister Rösler dagegen ist.

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