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USA: Tödlicher Angriff auf Trayvon Martin - Angeklagter Zimmerman unglaubwürdig?

Im nunmehr acht Tage dauernden Prozess um die tödlichen Schüsse der Nachbarschaftswache George Zimmerman von vor 18 Monaten auf Trayvon Martin, konnte dem Angeklagten nun nachgewiesen werden, dass er sich bezüglich der Gesetzeslage besser auskannte, als er es zunächst darstellen wollte.

In einem Fernsehinterview hatte Zimmerman noch ausgesagt, dass er nichts über das so genannte "Stand Your Ground"-Gesetz gewusst habe. Dieses Gesetz erlaubt den Einsatz tödlicher Schusswaffen, wenn es nachweislich Schaden oder gar den Tod verhindert.

Nun wurde bekannt, dass sich Zimmerman über genau dieses Gesetz in einer Schulung unterrichten lies. Auch wurde bekannt, dass er schon früher großes Interesse an polizeilicher Arbeit gehabt habe. Ein Gutachter attestierte zudem, dass die Verletzungen Zimmermans nicht schwer gewesen seien.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Angriff, Angeklagter, Trayvon Martin
Quelle: www.nytimes.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.07.2013 10:08 Uhr von Bildungsminister
 
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Die Quelle ist sehr ausführlich, daher habe ich nicht alles unter bekommen. Es zeichnet sich immer mehr das Bild ab, dass Zimmerman offenbar Polizist spielen wollte, obgleich man ihn bei selbiger nicht haben wollte. Offenbar wollte er auch mal der große Held sein, und hat dabei weit über die Stränge geschlagen. Zimmerman hat sich offenbar in der Vergangenheit sehr für die Polizei und entsprechende Gesetze interessiert, weswegen er wohl sehr genau wusste was er tat.
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04.07.2013 11:42 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
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Es muss wohl Gründe dafür geben, dass Zimmerman bei der Polizei nicht genommen wurde. Leider kann man in den Staaten so einiges tun, was hierzulande vollkommen unmöglich ist. Private Sicherheitsfirmen sind hierzulande das höchste der Gefühle, in Amerika ist es hingegen sogar möglich bei einer selbständigen Firma als offizieller Polizist tätig zu sein.
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04.07.2013 11:46 Uhr von Bildungsminister
 
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@ Karl-Paul-Otto

Laut Quelle wurde er bei der Polizei abgelehnt, weil er einen ungeklärten Finanzstatus hat. Im Klartext heißt das, dass er Schulden hatte, oder er finanziellen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. Das reicht in den USA in einigen Staaten schon, um bei der Polizei abgelehnt zu werden, da ein lupenreiner Leumund Voraussetzung ist.
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04.07.2013 12:15 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Bildungsminister
Ist nicht nur in den USA so sondern in fast allen Ländern so und das völlig zu Recht

Man stelle sich vor ein hochverschuldeter Polizist beschlagnahmt Geld bei einer Razzia oder sonstwo und auf einmal ist das Geld weg.


Finanzberater in Deutschland mit Schulden? Unmöglich

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