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Ägypten: Militär putscht gegen Präsident Mohammed Mursi

Das ägyptische Militär hat am heutigen Mittwochabend Präsident Mohammed Mursi gestürzt und eine Übergangsregierung eingesetzt.

Nach dem Bekanntwerden dieser Aktion brach auf dem Tahrir-Platz in Kairo Jubel aus und Feuerwerk wurde gezündet.

Laut dem Militär sollen in kürzester Zeit Neuwahlen abgehalten werden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Ägypten, Militär, Putsch, Mohammed Mursi
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2013 21:37 Uhr von Crawlerbot
 
+16 | -5
 
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Krass wie die abgehen, hoffentlich wird es jetzt mal was.
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03.07.2013 21:40 Uhr von JustMe27
 
+8 | -2
 
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@G_Y: Copy & Paste machts auch nicht besser.
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03.07.2013 21:41 Uhr von Wormser
 
+10 | -4
 
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geh Dich [email protected]_Y

Hoffentlich bekommt das großartige Volk der Ägypter endlich die Kurve und baut auf ihre glanzvolle Vergangenheit auf.

Der Islam kennt sowas garnicht!!
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03.07.2013 21:46 Uhr von Crawlerbot
 
+6 | -4
 
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@G_Y

Langweilig, geh wieder schlafen.

So kann es auch friedlich zu einem Machtwechsel kommen.

Ohne Tränengase, Wasserwerfer.

[ nachträglich editiert von Crawlerbot ]
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03.07.2013 21:52 Uhr von Bewerter
 
+14 | -3
 
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Irgendwie bin ich ein wenig vom ägyptischen Militär beeindruckt. Das scheint doch mehr auf die Bevölkerung zu hören, als zur Regierung. Das könnte ich mir hier nie vorstellen.
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03.07.2013 21:57 Uhr von Klugbeutel
 
+7 | -5
 
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Gut zu sehen, dass es noch Völker gibt die den Arsch in der Hose haben eine verlogene und gegen den Willen des Volkes handelnde Regierung an den Eiern zu packen und aus dem Amt zu jagen.
Da können die Völker der Westlichen Welt noch von der dritten Welt lernen.
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03.07.2013 21:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -8
 
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So ganz habe ich noch nicht verstanden wieso er in Ungnade gefallen ist.

Er wurde demokratisch gewählt und hatte nicht viel Zeit sein Programm umzusetzen.
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03.07.2013 21:58 Uhr von Crawlerbot
 
+2 | -1
 
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@Klugbeutel

Das hätte auch in die Hose gehen können, die hatten Glück, das das Militär auf deren Seite stand.
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03.07.2013 22:12 Uhr von sabun
 
+5 | -4
 
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Die Ägypter haben eben GROSSE EIER in der Tasche. Was in der Türkei schön längst fällig ist, haber die Ägypter erreicht.
Ich wünsche dem Ägyptischen Volk VIEL GLÜCK.
Hoffe nicht, dass es zu einem Bürgerkrieg kommt.
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03.07.2013 22:14 Uhr von Shagg1407
 
+3 | -3
 
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Der nächste Depp Diktator wartet sicherlich schon in seinem Loch auf eine Chance
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03.07.2013 22:21 Uhr von fuxxa
 
+4 | -4
 
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Völlig richtig, dass das Militär eingreift. In Deutschland hat sich auch mal einer demokratischen Mitteln bediehnt um seine Alleinherrschaft zu sichern und die Demokratie wieder abzuschaffen. Bevor man solche Typen nicht mehr stoppen kann, muss man sie aufhalten, solange es noch geht.

Das ganze Geld, das der Westen und vor allem Obama ins ägyptische Militär investiert haben war gut angelegt. Im Gegensatz zum Irak- oder Afghanistan-Krieg waren es nur Peanuts, aber der Erfolg weitaus höher.
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03.07.2013 22:44 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -3
 
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@ Bud_Bundyy

Mursi ist nicht wegen seiner Programme in Ungnade gefallen, sondern weil er sich primär einem Teil der Bevölkerung gewidmet hat, während der andere Teil zusehen konnte wo er bleibt. Daneben ist die Wirtschaft in den letzten Monaten quasi zusammen gebrochen, während Mursi vor allem die Rechte der Muslimbruderschaft gestärkt hat.

Ob es der richtige Weg war, dass das Militär nun putscht weiß ich nicht. Die Signalwirkung ist verheerend, denn in Zukunft kann sich keine demokratisch gewählte Regierung mehr sicher sein, dass sie auch ihre Legislatur überstehen kann.

Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass das demokratische Ägypten noch extrem jung ist. Viele der Hoffnungen nach dem Sturz Mubaraks konnten nicht erfüllt werden, und im Grunde hat sich die inländische Situation noch weitaus verschlimmert.

Zuletzt hatte sich ja sogar die Polizei und sogar muslimische Hardliner von Mursi abgewandt, weswegen es sowieso nur eine Frage der Zeit war, bis es knallt.

Ich kann das Bedürfnis der Ägypter verstehen, aber sie werden sich auch daran gewöhnen müssen, dass nicht alles von heute auf morgen geht, und dass man in einer Demokratie Kompromisse finden muss. Wenn da jedesmal die Armee eingreift, dann haben Wahlen keinen Wert mehr, und man kann sie auch direkt sein lassen.

Mal sehen wie es nun weiter geht. Denn es kann durchaus passieren, dass bei den nächsten Wahlen wieder Muslimbrüder gewinnen, und dann? Wichtig ist jetzt, dass das Land zur Ruhe kommt, und man sich zusammen an einen Tisch setzt. Verheerend wären nun Bürgerkriege oder Ausschreitungen. Für die Zukunft muss die Wirtschaft wieder in Gang kommen, sonst hat Ägypten ganz schnell ganz andere Probleme.
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03.07.2013 23:19 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -1
 
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Gewalt und Gewaltenteilung

Mursi hatte seine politische Macht mit den Moslembrüdern auf- und ausgebaut und einen großen Teil der Bevölkerung ignoriert. Diese Klientel-Politik spaltet auch die Türkei und auch Erdogan´s Politik ist von der gleichen Ignoranz. Es könnte bald auch Erdogan wie Mursi ergehen.

Nicht desto weniger ist das Militär keine demokratische Instanz, auch wenn es in diese Rolle anscheinend geschlüpft ist. — Der Landesfrieden braucht Konsens und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten und nicht zuletzt den Willen des Militärs, sich aus seiner politischen Verantwortung auch schnell wieder zurück zuziehen.

Deutlich erscheint mir aber auch, dass es auch unseren Demokratien an einer demokratischen Instanz mangelt — keine militärische Macht und auch keine Institution von Lobbyisten, sondern lediglich eine glaubwürdige Instanz, welche ausschließlich über unsere demokratische Entwicklung wacht und mittels Volksabstimmungen urteilt.
Das Bundesverfassungsgericht sollte man meinen, aber dieses ist in allen Ländern vielmehr an Staatsräson denn Demokratie interessiert und scheidet schon deshalb aus.

Solidarität ist die Basis unserer Freiheit! Aber diese verkommt in einer Zeit von Geiz, Arbeitslosigkeit, Mobbing, Mindestlöhnern und Globalisierung zur Freiheit des Eigentums. - Eine wirtschaftspolitische Ordnung, in der Geld und Eigentum systemrelevant erscheinen, aber immer weniger die Menschen.
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03.07.2013 23:21 Uhr von azru-ino
 
+3 | -8
 
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Mursi hat nichts getan, dass der Demokratie geschadet hätte. Das sind haltlose Vorwürfe. Mursi hat Mubaraks ehemalige Lakaien aus dem Militär und aus der Justiz entfernen lassen, nachdem sich diese gegenseitig gedeckt hatten um einer Verurteilung (u.a. die Befehle auf Demonstranten zu schießen) zu entgehen. Wenn wir schon mit Hitler und dem damaligen Nazi-Deutschland argumentieren, so müssten doch die Experten hier auch wissen, dass ranghohe NSDAP-Mitglieder nach dem Untergang Hitlers aus ihren Ämtern enthoben worden sind. Mursi hat nur das gleiche getan, er hat nämlich versucht, die korrupte Elite, die sich zu Mubaraks Zeiten etabliert hat, zu entmachten. Da kamen solche von der Opposition angezettelten krawalle dem Militärat gelegen. Mursi hatte auch versucht, das Militär von seiner Vetternwirtschaft zu befreien. Es kann doch nicht sein, dass das Militär eines so großen Landes von einer Clique kommandiert wird, ohne dass die vom Volk gewählten Minister diese befehligen könnten. In Deutschland ist es doch auch nicht anders, hier haben der Bundeskanzler und der Verteidigungsminister den Oberbefehl.

[ nachträglich editiert von azru-ino ]
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03.07.2013 23:48 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -1
 
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@Bildungsminister

Kann dir nur zustimmen, aber überraschend war Mursis Regentschaft nicht wirklich.
...und klar Demokratie bringt halt immer die Miderheitenproblematik mit sich.
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03.07.2013 23:53 Uhr von azru-ino
 
+2 | -5
 
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Mursi hat bereits im März einen von der Opposition vorgeschlagenen Kompromiss zugestimmt, das war denen nicht genug, sie wollten selbst an der Macht sein. Hitler hätte keinem Kompromiss zugestimmt und alle Ägypter hatten dafür demonstriert, dass man diese Personen aus dem System entfernt. Das hat nichts mit Hitlers Verschwörungstheorien zu tun. Genau nach dem Volkswillen hat Mursi gehandelt.

[ nachträglich editiert von azru-ino ]
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04.07.2013 01:01 Uhr von azru-ino
 
+1 | -3
 
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Seit wann dürfen Politiker nicht Entscheidungen abwägen? Das ist eine voreingenomme Einstellung, die du da hast. Wir haben hier eine Merkel, die immer erst in letzter Minute diversen Vorhaben oder Gesetzesvorschlägen zustimmt, da sie somit auf sicherer Seite steht. Darf ein Mursi nicht das, was eine Merkel darf? Letzten Endes hört er sogar auf diese Forderungen. Hier will keiner GEMA oder GEZ, aber trotzdem sind sie noch da.Desweiteren, ist es nicht hinterlistig Putschversuche zu unternehmen, nachdem man die Wahlen verloren hat? Das, was die Opposition da treibt, ist mehr als nur antidemokratisch. Die SPD hierzulande wartet eben halt vier Jahre, bis es wieder zu Wahlen kommt. Ich bin wahrlich kein besonderer Mursifan, aber ich glaube dass Ägypten erstmal Stabilität braucht um sich wirtschaftlich zu erholen und nicht diesen Aberglauben, dass es einen perfekten Präsidenten gibt, der 30 Jahre Misswirtschaft mit anschließender Rebellion nach nur einem Jahr korrigiert. Wenn Ägypten jetzt jedes Jahr den Präsidenten putsch verursacht das nur noch mehr Schaden.

[ nachträglich editiert von azru-ino ]
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04.07.2013 09:58 Uhr von Klugbeutel
 
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Das Militär sollte noch vor den Wahlen eine unantastbare Verfassung in Kraft setzen, die eine absolute Trennung von Religion und Staat festlegt.
Und auch alle andere Grundregeln der Freiheitlich demokratischen Grundordnung garantiert. Und nur ein Volksentscheid mit absoluter Mehrheit sollte die Verfassung ändern dürfen.
Und danach jeden Islamisten auf der Stelle erschießen der im Namen der Religion zur Waffe greift oder dazu aufruft - das ist das Einzige was dieses Hirnloses Pack versteht.

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