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Niederlande: Anmeldung mit falschem Namen im Internet wohl bald strafbar

In den Niederlanden steht in Sachen Internet wohl bald eine weitreichende Neuerung an. Dort wurde jetzt eine Regelung auf den Weg gebracht, derzufolge man sich strafbar macht, wenn man im Internet fremde Nicknames nutzt.

Konkret bedeutet dies, dass man sich strafbar macht, wenn man sich mit einem falschen Namen, der falschen Adresse oder der falschen Telefonnummer bei Diensten im Internet anmeldet. Allerdings müssten diese Daten einer anderen Person zuzuordnen sein.

Als Strafe bei entsprechenden Vergehen sind Geldstrafen im vierstelligen Bereich und sogar Haft vorgesehen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Niederlande, Name, Anmeldung
Quelle: www.krone.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2013 20:33 Uhr von Gnarf456
 
+26 | -1
 
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Und ich dachte, die Niederlande wären ein geeignetes Ausweichland, wenn hier in Deutschland das Internet angeschafft wird. Wie man sich doch irren kann...
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03.07.2013 20:36 Uhr von psycoman
 
+31 | -0
 
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"derzufolge man sich strafbar macht, wenn man im Internet fremde Nicknames nutzt."

Nicknames sind immer falsch, sonst wären es keine Spitz- sondern Klarnamen.

Falsche NIcknames wären, wenn ich mich unter spencinator78 irgendwo anmelde und seriöse News poste und damit dem Ruf des Autoren schade, um mal ein Beispiel zu nennen.

Das schöne am Internet ist doch, dass gerade duch Nicknames eine Diskussion entstehen kann, da man eben keine Angst vor persönlichen Folgen haben muss.

Bei manchen Leuten führt das zum Irrglauben, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sei und man einfach jeden beleidigen könne, was natürlich nicht der Fall ist.

Solche Fälle verstoßen aber schon gegen die AGB der meisten Anbieter, selbst wenn sie nicht gesetzwidrig sind.
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03.07.2013 20:43 Uhr von azru-ino
 
+13 | -1
 
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da haben bestimmt irgendwelche Anwälte ihre Freunde im Parlament gebeten, neue Abmahnmöglichkeiten zu erschaffen.
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03.07.2013 20:52 Uhr von Djerun
 
+1 | -0
 
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"Die holländische Regierung hat mit einem Vorstoß für Aufsehen gesorgt, der Identitätsdiebstahl im Internet künftig unter Strafe stellen soll. War bisher nur strafbar, unter falschem Namen Betrugsdelikte zu begehen, soll künftig auch die Verwendung fremder Nicknames sanktioniert werden."

hm so wie es in der quelle steht, scheinen betrugsdelikte im internet legal zu sein, solange man seinen richtigen namen benutzt?
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03.07.2013 20:55 Uhr von T.Eufel
 
+4 | -1
 
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Hier gehts darum, dass man sich strafbar macht, wenn man die Nicknames Anderer benutzt. Der Nickname an sich ist nach wie vor legitim.
Wenn ich aber einen Nicknamen benutze wie z.B. "Hänschen":
Wie soll ich bitteschön wissen ob den nicht noch andere Leute haben. Vielleicht gehts auch darum, dass nur unter Strafe gestellt werden soll, wenn man gezielt und wissentlich fremde Nicknamen benutzt um Leuten absichtlich den Ruf zu schädigen oder Ähnliches. Alles Andere wäre nicht nachvollziehbar.

[ nachträglich editiert von T.Eufel ]
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03.07.2013 21:11 Uhr von Johnny Cache
 
+5 | -0
 
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Es geht eben darum daß man vortäuscht jemand anders zu sein, nicht darum ein Pseudonym einzusetzen. Es ist ein gewaltiger Unterschied ob man eine rein erfunde Identität oder die einer realen Person verwendet.
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03.07.2013 21:19 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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"Sich online hinter einem Pseudonym zu verbergen, verbietet die Regelung grundsätzlich nicht. Gibt es allerdings bereits jemand anderen, der den genutzten Nicknamen verwendet, so wäre dies wieder strafbar."

Ja da konnte jemand wohl nicht richtig lesen! Simmts spencinator78 ?
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03.07.2013 21:44 Uhr von GroundHound
 
+2 | -1
 
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Das ist ein ganz heißes Pflaster und verlangt nach handwerklich sauberer Gesetzgebung, bei der Internetexperten unbedingt dabei sein sollten.
Wenn man sich konkret als jemand anderes ausgiebt, dann sollte das im Extremfall strafbar sein.
Auf der anderen Seite: Bei einem NICKNAME, den man wählt, zum Beispiel "Stefan Raab" kann erst mal man schlecht von einem Betrugsversuch sprechen, da Nicknames eben keine echten Namen sind und das Forenteilnehmer eigentlich auch wissen sollten.
Nach bedrohlicher wird es, wenn man ein Nickname wählt, der in einem anderen Forum von jemand anderem benutzt wird. (Im gleichen Forum ist das normalerweise nicht möglich). Hier von Täuschung oder Betrugsversuchen zu sprechen, ist absurd. Niemand hat ein Anrecht auf einen globalen Nickname.
Fehlerhaft aufgesetzt kann so ein Gesetz enormen Kollateralschaden verursachen.

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