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Ägypten: Ausreiseverbot für Präsident Mohammed Mursi

Das ägyptische Militär hat ein Ausreiseverbot erlassen. Dieses betrifft neben Präsident Mohammed Mursi auch die Führung der Muslimbrüder.

Unbeeindruckt von diesen Ereignissen lehnt Präsident Mursi weiterhin einen Rücktritt ab. In einer Rede wies der Präsident 57 Mal darauf hin, dass er durch eine freie Wahl gewählt worden und somit auch der rechtmäßige Präsident ist.

Die Opposition beharrt weiterhin auf einem Rücktritt des Präsidenten und sage zudem, dass Mursi und andere Führungsmitglieder der Muslimbrüder vor ein Gericht gestellt werden müssen.


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WebReporter: rrrrrrrrrr241
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Verbot, Ägypten, Militär, Mohammed Mursi, Ausreise
Quelle: www.spiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2013 19:35 Uhr von tutnix
 
+1 | -0
 
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seltsame zustände, in denen das militär seinen chef vorschriften machen will.
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03.07.2013 20:24 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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@G-Y - muss man jetzt Dein Geschreibsel verstehen oder gar so interpretieren, daß Du Mursi und Merkel vergleichst? Oder was soll das sonst?
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03.07.2013 21:48 Uhr von azru-ino
 
+2 | -0
 
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Mursi hat in seiner Amtszeit nichts verwerfliches getan. Die Entmachtung von Mubaraks Kumpels in der Justiz und im Militär war nur logisch, da diese sich in Gerichtsverhandlungen gegenseitig deckten und die Befehlshaber auf Angriffe auf Demonstranten mit mehreren Hundert Toten zu verschleiern versuchten. Man kann nun mal keinen Diktator wie Mubarak stürzen und dann seine Lakaien noch im Amt lassen. Zudem warf die Oppostion Mursi vor, das Wirtschaftsproblem im Land nicht mehr im Griff zu kriegen. Welcher Mensch kann ein kaputtes Land nach nur einem Jahr wieder aufbauen, während die eine Hälfte des Landes nur demonstriert und nicht mal arbeiten geht? Es gibt halt keine Arbeit solange Krawallmacher Investoren und andere potenziellen Arbeitgeber abschrecken. Außerdem hat Mursi bereits im März auf weitere Machtbefugnisse, die sein Amt inne hielt, verzichtet, wie es die Opposition von ihm verlang. Es sind nun mal Machtspielchen, wo jeder einen Teil des Kuchens ergattern will.

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