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Kontrolle: Wie die Polizei doppelt abkassieren kann

Wer einen Fahrfehler begangen hat und dabei von der Polizei erwischt wird, der hört dort, zumindest in Filmen, zuerst: "Sie haben das Recht die Aussage zu verweigern". In Deutschland ist das bekannter Weise anders. Hier wird gefragt: "Wissen Sie, was Sie falsch gemacht haben?"

Was viele nicht wissen; mit einer falschen Antwort kann es doppelt so teuer werden. Denn dann kann unterstellt werden, man habe vorsätzlich gehandelt.

Wenn Sie also das nächste Mal in solch eine Situation kommen, dann antworten sie schlauer Weise: "Nein." Rein rechtlich gesehen muss auch ein deutscher Beamter den Fahrer darauf hinweisen, dass er schweigen kann. Tut er das nicht, wird es aber vor Gericht sehr schwer werden, das zu beweisen.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Polizei, Kontrolle, Frage, Ruhe
Quelle: de.finance.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.07.2013 06:53 Uhr von HelgaMaria
 
+17 | -1
 
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Der Titel ist leicht irreführend, letztlich kassiert ja nicht die Polizei ab, doch die News ist sehr gut geschrieben und gerade mal die Fünfte des Autors.

Oder gerade deshalb gut, Qualität statt Quantität, das ist mir lieber als bei Autoren, die auf Masse machen.
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03.07.2013 08:42 Uhr von Lucotus
 
+7 | -1
 
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Ein Kumpel von mir ist Polizist und hat mir erzählt, dass es nicht strafbar ist, einen Polizisten zu belügen.
Also darf das "Nein." auch ruhig geschwindelt sein.
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03.07.2013 08:52 Uhr von rolf.w
 
+0 | -0
 
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Es ist egal was man sagt, es ist alles falsch. Denn antwortet man auf die Frage mit "Ja" ist es Vorsatz und antwortet man mit "Nein" ist es Unachtsamkeit/Unaufmerksamkeit.
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03.07.2013 09:11 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@rolf.w
Und sagt man nichts ist es auch falsch weil man ja nciht umsonst angehalten wurde und somit der Fehler schon begangen wurde :D


Hab bisher noch nie das Problem gehabt dass mir jemand Vorsatz unterstellt hat wenn ich sage ich war zu schnell oder was weiß ich
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03.07.2013 09:13 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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@Lucotus - Du hast es nicht verstanden oder?

Ob das nein geschwindelt ist interessiert keine Sau. Wenn Du aber auf die Fragen "Sie wissen was sie falsch gemacht haben" mit Ja antwortest, kann Dir Vorsatz unterstellt werden. Denn wenn Du weisst, das Du zu schnell warst, dann kann man auch davon ausgehen, das Du bewusst zu schnell warst.

Nun kapiert?
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03.07.2013 09:33 Uhr von guy110511
 
+3 | -0
 
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Hat man es als Beschuldigter oder Zeuge am Rande zum Beschuldigten mit der Polizei zu tun, warum auch immer, gibt es eine goldene Regel, die man tunlichst immer einhalten sollte: Nichts sagen! Einfach den Mund halten! Ein solches Verhalten ist b.t.w. auch mitnichten schädlich oder verschlimmert die eigene Situation. Einfach die Aussage verweigern und darauf hinweisen, dass man nach Akteneinsicht durch den eigenen Anwalt eine Stellungnahme abgibt. Ein Grundrecht, das jeder in Anspruch nehmen sollte!

[ nachträglich editiert von guy110511 ]
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03.07.2013 10:01 Uhr von jpanse
 
+4 | -0
 
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Nach meinen negativen Erfahrungen halte ich es mit Dieter Nuhr...

Die halten mich an und Fragen mich halt ob ich wüsste warum. Ich so: Nein, keine Ahnung...
Poliei so: Sie waren zu schnell, warum sind sie denn zu schnell gefahren?
Meine, zugegeben, sehr dumme Antwort: Weil das mit meinem Auto geht *facepalm* in dem Moment wo mir das rausgerutscht ist wusste ich schon: Scheisse!
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03.07.2013 10:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Der Sache geht man aus dem Weg - wenn man die Polizei freundlich grüßt und selber fragt, warum man angehalten wurde und ob man was falsch gemacht hätte. Damit sagt man schon, dass man keine Ahnung hat und nimmt den Wind aus den Segeln.
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03.07.2013 10:15 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -1
 
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@Thomas - genau und das allgemeine Zauberwort heisst immer freundlich sein. Aber es gibt wohl genug die gleich aus dem Auto raus brüllen Abzockeeeeeeeeeeeeeeee. :)
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03.07.2013 10:17 Uhr von MRaupach
 
+4 | -1
 
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Ha das erinnert mich an meine Fahranfängerzeit....

Ich war beim Bund und musste morgens früh nach einer Nacht mit wenig Schlaf in die Kaserne fahren...

Es kam wie es kommen musste, ich bin am Steuer eingepennt und gegen einen Baum (zum Glück war ich nicht schnell)

Es kam die Polizei und fragte:

"Wie ist das passiert ?"

Ich in übermüdeter, jugendlicher Leichtgläubigkeit fragte zurück: "Soll ich ehrlich sein, ist ja immer besser oder ?"

Und der Polizist antwortete, anstatt mich darauf hinzuweisen, dass Schweigen eigentlich besser für mich sei, nur: "Ja!"

Und da sagte ich es ihm und sofort hatten sie meinen Führerschein einkassiert ....

Laut Anwalt war das übrigens gar nicht zulässig und ich bekam ihn dann mit juristischen Druck auch wieder, aber nun hab ich gelernt:
"Nichts zugeben und lieber erstmal die Klappe halten, Ehrlichkeit gegenüber der Polizei schadet mehr, als das es nutzt!"

[ nachträglich editiert von MRaupach ]
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03.07.2013 11:03 Uhr von NetCrack
 
+2 | -1
 
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Bei Kontakt mit der Polizei hat man grundsätzlich überhaupt nichts zu sagen.

Bei KFZ Kontrollen nichts sagen außer "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen", Führerschein, Perso vorzeigen. Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste Griffbereit haben und sonst keine Aussage treffen zu irgendwas, höchstens sagen "dazu mache ich keine Angaben." Bei dieser ganzen Aktion bestimmt aber freundlich vorgehen.

Wenn der Bulle Blöd kommt den Namen sowie Dienstgrad, -nummer und -stelle verlangen für eventuelle spätere Dienstaufsichtsbeschwerden oder Strafanträge.

Siehe dazu auch:
http://www.youtube.com/...
http://www.youtube.com/...
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03.07.2013 11:11 Uhr von rolf.w
 
+1 | -1
 
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@NetCrack

Dabei aber nicht vergessen, dass Polizisten auch nur Menschen sind die ihren Job machen. Die einen besser, die anderen .......
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03.07.2013 13:27 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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@HelgeMaria:

THX! Geht ja runter we Öl ;) Weniger ist mehr.
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03.07.2013 23:21 Uhr von Leeson
 
+0 | -1
 
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Alt!!!

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