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Russland: "Hüterin der Beutekunst" Irina Antonowa tritt zurück

Die Direktorin des berühmten Moskauer Puschkin-Museums ist überraschend zurückgetreten. Irina Antonowa führte das Museum 52 Jahre lang und ist mittlerweile 91 Jahre alt. Doch trotz ihres Alters hat niemand mit dem Rücktritt gerechnet.

Noch im vergangenen Jahr hatte Antonowa erklärt, dass sie nicht zurücktreten würde. Nun übernimmt die 57 Jahre alten Kunstwissenschaftlerin und Galeristin Marina Loschak den Posten. Antonowa hatte sich immer vehement gegen die Rückgabe der Beutekunst an Deutschland ausgesprochen.

Die "Hüterin der Beutekunst" hatte immer wieder erklärt, dass die "verlagerten Kulturgüter" ein Teil der Wiedergutmachung wären. Von deutschen Medien wurde immer wieder berichtet, dass sie nach der Niederlage Deutschlands selbst Kunstschätze in Deutschland gesucht hatte.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Russland, Beutekunst, Irina Antonowa
Quelle: www.haz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2013 21:23 Uhr von blonx
 
+2 | -0
 
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Die Vorwürfe hat Antonowa immer bestritten und als eine Kampagne deutscher Medien abgetan. Dies wären "schmutzige und verlogene Artikel". Weiter meinte sie, dass eine "Rückgabe der Beginn einer Revolution" wären.
Zu den Kostbarkeiten gehören auch die Troja-Funde von Heinrich Schliemann und der Eberswalder Goldschatz.
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02.07.2013 23:52 Uhr von ms1889
 
+7 | -0
 
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"beutekunst" ist immer ein zeichen mageldem sozialverhaltens der kriegsgewinner.
egal wer oder was die "beutekunst", in einem anderen land gestohlen hat (übrings vieles im vatkan ist "beutekunst"), ist ein verbrecher.
ich beziehe das auf jeglichen kunstraub in kriegsgebieten.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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03.07.2013 16:32 Uhr von Komikerr
 
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Sollen die Deutschen doch mal was intensiver nach dem Bernsteinzimmer "suchen" und es zurückgeben. Dann kann man über die Rückgabe eventuell mal reden

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