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EU: Arbeitsgruppe soll gemeinsame Schuldenpolitik per Eurobonds prüfen

Mit einer hochrangig besetzten Arbeitsgruppe will die EU-Kommission unter EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso nun die negativen und positiven Folgen einer gemeinsamen Schuldenpolitik in Europa prüfen lassen.

Der Kommission steht die Österreicherin Gertrude Tumpel-Gugerell, einstiges Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, vor. Ebenfalls in der Expertengruppe vertreten ist die einstige deutsche Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro.

Geklärt werden sollen die Auswirkungen von Eurobills, was kurzfristige Anleihen sind, und eine Art Tilgungsfond. Dabei sollen nach bisherigen Planungen Altlasten von Staaten in den Fond überführt werden. Deutschland sperrt sich bisher gegen eine gemeinsame Schuldenpolitik.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Gruppe, Eurobonds, José Manuel Barroso, Beatrice Weder di Mauro
Quelle: www.faz.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2013 15:48 Uhr von Bildungsminister
 
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Es stellt sich die Frage, wie neutral und objektiv diese Expertengruppe sein kann. Zwar hat sich Weder Di Mauro zuletzt gegen Eurobonds ausgesprochen, aber sie sagte früher schon, dass es in Europa ohne gemeinsame Schuldenpolitik nicht ginge. Ich gehe davon aus, dass dieses Kapitel spätestens nach der Wahl in Deutschland angegangen wird, dann wird Merkel ihre Blockade wohl aufgeben. Das ist so sicher wie ein zweiter Schuldenschnitt für Griechenland nach den Wahlen.
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02.07.2013 23:42 Uhr von HelgaMaria
 
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Lächerlich, das ist, als ob Katzen entscheiden, ob man Mäuse fressen darf.

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