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Dresden: Prozess gegen Jugendpfarrer König wird neu aufgerollt

Nachdem Ende Juni neue Film- und Tonaufnahmen der Demonstration gegen einen Aufmarsch von Neonazis auftauchten, entschied das Amtsgericht Dresden nun den Prozess gegen den Jugendpfarrer König platzen zu lassen und ihn neu aufzurollen.

Nach Angaben der Verteidiger Königs enthalten die Aufnahmen Beweise, welche König vom Vorwurf des Aufrufs zur Gewalt gegen Polizeibeamte entlasten könnten. Dem Pfarrer wird auf Grundlage von Aufnahmen durch die Polizei Landfriedensbruch vorgeworfen.

Im Raum steht nun der Vorwurf, dass Polizisten Videomaterial manipuliert hätten, was sich auch aus dem nun vorliegenden Rohmaterial ergibt. Zuletzt hatte sich die zuständige Staatsanwältin der Verteidigung angeschlossen, das Verfahren zur neuerlichen Sichtung auszusetzen.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Dresden, Pfarrer, Neustart
Quelle: www.n24.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2013 15:21 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -9
 
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Es ist erschreckend was dort passiert. Mal unabhängig vom Tatvorwurf, ist es bedenklich, wenn Polizisten Videos so zurecht schneiden, dass am Ende ein vollkommen anderer Sachverhalt dargestellt wird. Wer soll sich zukünftig auf solche Aufnahmen verlassen können? Mal davon ab, dass der Prozess gegen König mittlerweile eher einer Hexenjagd gleicht, bei der es unbedingt darum geht einen Schuldigen zu finden. Wirklich unwürdig für Polizei und Justiz was da im Namen der Gerechtigkeit geschieht.
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02.07.2013 15:27 Uhr von NoPq
 
+3 | -12
 
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Haha geil. Die Cops sind so lächerlich.

Wie üblich verschwinden die Szenen, die Tatverdächtige entlasten oder Polizisten belasten könnten.

Schön, dass die Beamten dieses mal anscheinend auch zu dämlich waren, das Material ordentlich zu schreddern / löschen.

Hoffentlich hat das ein paar Konsequenzen für die Verantwortlichen. Mal sehen wann Herr Wendt von der GdP wieder wegen seinen armen Gewerkschaftsmitgliedern anfängt zu weinen und auf Mitgliederfang geht ^^
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02.07.2013 15:42 Uhr von Kanga
 
+4 | -3
 
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für solche aufnahmen..muss es doch einen festgelegten durchgehenden zeitstempel geben...
und nur wenn der durchgehend ist..darf ein solches material überhaupt anerkannt werden
sobald auch nur eine sekunde fehlt..ist es als nicht verwendbar zu kennzeichnen

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