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Chef der Wirtschaftsweisen: Mindestlohn bedroht 20 Prozent der Jobs

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, erklärte nun in einem Interview mit der Zeitschrift "FOCUS", dass der sogenannte "Mindestlohn" 20 Prozent der Stellen in Deutschland gefährde.

Im Interview gibt er zu bedenken, dass es nicht ausreiche, einfach ein 600-seitiges Jahresgutachten von der Kanzlerin mit ein paar guten Worten absegnen zu lassen.

"´Wirtschaftsweiser´ klingt zwar ganz griffig. Aber wer von sich behauptet, im Wortsinne "weise" zu sein, ist es wahrscheinlich gar nicht. Man sollte seine Grenzen kennen.", so Schmidt.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Interview, Job, Mindestlohn, Wirtschaftsweise, Christoph Schmidt
Quelle: www.focus.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.07.2013 10:53 Uhr von AMB
 
+4 | -29
 
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02.07.2013 11:15 Uhr von maki
 
+11 | -1
 
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"Wenn jemand nicht versteht, was ich damit meine, dann " sollte er sich auch was von Deinen Drogen einschmeissen - Du redest wirr...
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02.07.2013 11:23 Uhr von Atheistos
 
+17 | -3
 
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Der Mann ist doch nicht ganz frisch. "Man könnte beispielsweise bei fünf Euro anfangen."

Manche haben wirklich jede Relation zur Wirklichkeit aus den Augen verloren. Es mag zwar rechnerisch für den Staat vorteilhafter sein einen geringen Lohn aufzustocken, aber es sendet einfach die falschen Signale an die Wirtschaft. Die Hälfte der Bevölkerung wird zu Bittstellern, das kann ja wohl nicht der Sinn der Sache sein.
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02.07.2013 11:27 Uhr von quade34
 
+2 | -10
 
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Solange Geiz ist Geil die Bevökerung beherrscht, wird es eine Niederlage für die kleinen Handwerksbetriebe und Dienstleister. 8,50€ sind eigentlich auch zu wenig für ein auskömmliches Leben, besonders wenn die Stundenzahl bei vielen unter 30 im Monat liegt. Nur hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
Es muß mehr dafür getan werden, dass die volle Stundenzahl garbeitet werden kann. Meist sind es die Frauen, die aus Gründen der Kinderbetreuung verkürzt arbeiten müssen. Da liegt der Hebel zur Verbesserung.
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02.07.2013 11:31 Uhr von maxyking
 
+4 | -1
 
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@ AMB

hab mir deinen Letzten Satz überlegt und keine Ahnung was du damit sagen willst?

Steuern aufnehmen ? Sozialleitungen erhöhen um die Wirtschaft anzukurbeln ? Wer macht so was.
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02.07.2013 11:32 Uhr von vmaxxer
 
+10 | -2
 
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Hauptsache Angst schüren.
Derzeit zahlt jeder Steuerzahler die Niedriglöhner mit. Und wer verdient an die? Richtig, der der sie einstellt. Denn der spart sich den Rest.
Wenn der Job so wenig Wert ist wird er ja wohl überflüssig sein? Nagut, dann sind so viele Jobs unnötig? Das will ich sehen. Auch die Wirtschaft braucht ordentliche Arbeiter um Geld zu verdienen.
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02.07.2013 11:35 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+7 | -1
 
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Oh mein Gott, 20 % der Jobs sind gefährdet.

Nehmen wir jetzt mal so hin, gefährdet heißt ja noch lange nicht gestrichen und statistisch irgendwlche Phantasiewerte ermitteln kann doch jeder.
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02.07.2013 12:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -3
 
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Es fallen auf jeden Fall die Jobs weg, mit denen wenig umgesetzt wird.
Eine Arbeitskraft die (als Single) im Monat 1500.- Euro herausbekommt, kostet den Betrieb mit allen Sozialleistungen und Steuern aber mindestens 3000.- Euro, eher mehr.
Bei 10 Angestellten müssen die 30.000 Euro dann aber auch erwirtschaftet werden. Firmen die hier versuchen mit Dumpingpreisen auf den Markt zu gehen, fallen dann einfach raus. Und das finde ich gut so, damit die anderen Firmen ordentliche Preise verlangen können um gute Löhne zahlen zu können.
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02.07.2013 12:32 Uhr von ms1889
 
+11 | -0
 
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ich halte dagegen: sklavenarbeit ist abgeschaft. die heutige bezahlung ist aber mit sklavenarbeit gleichzusetzen.
alle löhne in deutschland sind 25-40% zu niedrig, wenn man die preise in deutschland sich ansieht, steigen die gewinner der firmen, die löhne sinken aber real. grade arme menschen werden von der wirtschaft sklavenähnlich behandelt. auch muß ndie staatliche unterstüzung durch harz4 zuschüsse fallen, da die unternehmen dieses mißbrauchen um reguläre arbeitspläze wegfallen zu lassen.
die wirdschaft in deutschland ist keineswegs sehr sozial, wie es sein sollte. sie ist vielmehr igoistisch und rein auf abzocken der kunden und mitarbeiter ausgelegt.

auch muß ich leider sagen: "bade in germany" ist keineswegs mehr eine bezeichnung für qualität, ehr für quantität.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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02.07.2013 12:34 Uhr von mardnx
 
+8 | -0
 
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mir wird immer mehr klar wie feindselig das gesamte wirtschaftssystem inklusive geldsystem gegenüber dem einzelnen freien menschen und dessen bedürfnisse gegenüber steht. ich frag mich wo das hinführt. wie sieht ein "normales" leben in 100 jahren aus wenn es so weiter geht? darf man es sich dann überhaupt noch leisten irgendwelche ansprüche über seine eigene lebenszeit und seine kraft (geistig u. körperlich) zu stellen? der sinn im leben kann doch nicht nur die pflichterfüllung sein die vom system ausgehen. das system soll dazu da sein um uns besser zu organisieren um uns so das leben leichter zu machen. wir verlieren doch immer mehr die kontrolle über unsere selbstbestimmung.
ich kann mich nicht daran erinnern nach meiner geburt irgendwo unterschrieben zu haben dass ich meine lebenszeit dem system übergebe. ich will frei sein und meine zeit nutzen mein bewußtsein zu erweitern und die welt im ganzen zuverstehen und nicht schuften bis ich in altersarmut mein ganzes leben als bürde empfinde...
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02.07.2013 12:45 Uhr von kniekehle
 
+0 | -8
 
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@Don:Axelino

*Was nutzt das denn wenn die 20% der Leute einen Job haben von dem sie nicht Leben können und die restliche Bevölkerung sie dann über die Steuern unterstützen muss?*

Wenn die 20 % aber keinen Job mehr hätten, müssten diese nicht nur zum Teil, sondern vollständig durch uns, die Steuerzahler, finanziert werden.
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02.07.2013 13:03 Uhr von jens3001
 
+4 | -0
 
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AMB

Der Mindestlohn ist längst überfällig. Und der Markt wird sich selbst regulieren. Es ist lediglich ein weiterer zu bedenkender Aspekt für Unternehmer. Genauso wie Steuern, Gebühren und andere Fixkosten.


Jobs werden dadurch sicher nicht unrentabel.

Man muß lediglich anders denken. Dann passt es auch wieder.


Und selbst wenn Jobs wegfallen würden. Was wären das für welche?
Solche bei denen ein Mensch Volltags arbeitet und mit dem verdienten Geld dennoch nicht über die Runden kommt.

Ganz ehrlich? Auf solche Jobs sei gepfiffen. Ausbeutung hat viel zu lange stattgefunden.

Es wird sich mit Midnestlohn alles wieder einspielen. Nur ein paar Monate Aufregung und das wars.
Dann steigt der Preis im Supermarkt etwas (auf alle Produkte bezogen ist die Erhöhung der Löhne nur ein Centbetrag).
Im Kino gibts halt ein paar Nebenjobs/Studentenjobs weniger und die Karte kostet 50 Cent mehr - das Kino hat vom Kartenverkauf eh fast nix.
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02.07.2013 13:04 Uhr von GroundHound
 
+4 | -0
 
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Das heißt im Klartext: 20% der Arbeitnehmer werden menschenunwürdig (nach hiesigen Maßstäben) bezahlt.
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02.07.2013 13:21 Uhr von kniekehle
 
+0 | -5
 
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@Don:Axelino

Ich habe meinen Kommentar grundsätzlich ohne Wertung geschrieben. Was du allerdings als Wertung deuten kannst ist folgendes... Die deutsche Bevölkerung hat generell ein zu hohes Anspruchsdenken. Das die Managergehälter zum Teil maßlos übertrieben sind steht dabei aber außer Frage.

Es gibt, aus meiner Sicht, zwei Dinge, welche die Gesellschaft "krank" machen. Das sind zum einen die Aktiengesellschaften und zum anderen der Neid.
Als Beispiel... Konsumgüter jeglicher Art sind nicht überlebenswichtig... warum muss ich diese also unbedingt haben? Nur weil der, der mehr verdient sich diese leisten kann? Damit lassen sich im übrigen auch allerhand Verbrechen erklären. Warum werden Banken überfallen, warum gibt es Raubmord, warum werden Steuern hinterzogen und warum Autos geklaut?

Auch wenn sich hier auf SN offensichtlich überwiegend die Fraktion der Neider und gleichzeitig Freunde des unverhältnismäßig anspruchsvollen Denkens aufhalten, welche im Leben benachteiligt wurden und keine Chance hatten ordentliche Gehälter zu generieren, sind meine Aussagen, nach genauerer Analyse, dennoch nicht von der Hand zu weisen.
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02.07.2013 13:22 Uhr von FlatFlow
 
+5 | -0
 
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Dann wird sich die Arbeit der 20% dann von selber machen :-) ... da wird nur noch Blödsinn erzählt.

Übrigens ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Leute bis 67 arbeiten werden, weil in sehr vielen Fällen die Rente (nur noch 43%) nicht die Grundsicherung übersteigen wird, ergo wozu bis 67 arbeiten, wenn man das gleiche Geld mit 60 bekommt :-)

Letztendlich geht das alles nach hinten los ;-)
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02.07.2013 13:40 Uhr von Scratcher
 
+4 | -1
 
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Ich sag immer man muss nur den Westen Deutschlands mit dem Osten vergleiche, wo der der durchschnittslohn im Westen ist viel Höher als im Osten, laut logik von Herrn Schmidt müsste es dann dem Osten wirtschaftlich viel Besser gehen als dem Westen, aber wie ist die Realität?

Die kann ich euch sagen viele Straßen sind Kaputt und werden nicht repariert weil kein Geld da ist, ich würde mir gern alle paar jahre ein neues Auto kaufen, aber kanns mir nich leisten fahre nen 11 jahre alten Fiat Punto.

Und das führt mich zu dem punkt den ich eigentlich besprechen wollte, was würde den passieren wenn ich mehr Lohn hätte und ich bräuchte ein neues Auto?
Genau ich würd mir eins kaufen und das bedeutet das der Verkäufer, der Produzent, der Staat usw. Geld von mir kriegt! So und jetzt Stellt euch mal vor Jeder hätte genug um sich nen Auto oder einen Fernseher usw. zu kaufen, was würde Passieren? Genau es müsste mehr Produziert werden und was braucht ein Produzent? Genau neue Angestellte vielleicht muss dieser Produzent auch seinen Betrieb vergößern um der nachfrage gerecht zu werden, das heisst auch die Baubranche Profitiert davon wo das gleiche Prinzip gilt, das da lautet: Wer mehr Geld hat kann mehr ausgeben und schaft so neue Jobs für Leute die wiederrum mehr Geld zur verfügung haben und wieder mehr Jobs schaffen und immer so weiter!

Das einzigste was Herrn Schmidt und übrigens die meisten in seiner Branche denkt ist: "GEWINNMAXMIERUNG; GEWINNMAXMIERUNG; GEWINNMAXMIERUNG", ohne nachhaltigkeit! Betriebe werden für dieses Ziel in Grund und Boden Gewirtschaftet bis der letzte Taler Rausgequetscht worden ist, angestellte müssen Lohnkürzungen, Arbeitszeiterhöhungen (ohne Lohnausgleich) und Kündigungen hinnehmen und solche leute wie Herrn Schmidt interessiert das nicht hauptsache "GEWINNMAXMIERUNG; GEWINNMAXMIERUNG; GEWINNMAXMIERUNG" auf Teufel komm raus, ohne rücksicht auf etwaige verluste!
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02.07.2013 13:56 Uhr von Brotmitkaese
 
+4 | -0
 
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LoL selten so gelacht!

Wenn 20% der Mindestlohn Jobs wegfallen würden, könnte Mann Deutschland schließen.!

Dann würden so gut wie alle Fabriken stillstehen^^
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02.07.2013 14:06 Uhr von kniekehle
 
+0 | -4
 
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@Brotmitkaese
Damit hast du sicher recht, aber was wäre die Alternative?

Die Löhne im Biiliglohnsektor / Produktionsgewerbe steigen, was dann aber gleichbedeutend mit steigenden Preisen wäre, denn der Chef / Konzern / Aktionär möchte schließlich nicht weniger verdienen als vorher. Deutsche Produkte sind für den Export preislich nicht mehr attraktiv und somit wird natürlich weniger verkauft, was dann den Abbau der nicht mehr benötigten Arbeitsplätze zur Folge hätte...
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02.07.2013 14:12 Uhr von SoRgen
 
+3 | -0
 
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Gut, dass seit der Entstehung/Gründung der Wirtschafts"weisen" noch keine aber wirklich keine einzige Prognose gestimmt hat. Deswegen kann man gut davon ausgehen, dass dieser Mann Unfug redet.
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02.07.2013 14:33 Uhr von call_me_a_yardie
 
+7 | -0
 
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vergesst nicht er ist einer der WIRTSCHAFTSweisen nicht der SOZIALweisen....
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02.07.2013 14:41 Uhr von call_me_a_yardie
 
+6 | -0
 
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Dreht das Wort Bundeskanzlerin ein paar mal raus kommt Bankzinsenluder...
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02.07.2013 15:21 Uhr von Knopperz
 
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Sklavenlöhne bedrohen Millionen von Haushalten.
Das Dilemma
Das Dilemma...
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02.07.2013 15:36 Uhr von Klugbeutel
 
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Was da bedroht wird sind keine Jobs, sondern gesetzliche Sklaverei, und der Steuerzahler muss dann auch noch draufzahlen, damit die Arbeiter durch Aufstockung auf das Niveau der Sozialhilfe kommen. Das ist Betrug und Sauerei, solche Jobs sollten nicht nur bedroht, sondern verboten werden.
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02.07.2013 20:26 Uhr von Schmollschwund
 
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Gut bezahlte Jobs kann er ja damit nicht meinen. Wenn das also 20% der prekären Jobs betreffen soll, dann kann uns Allen das nur Recht sein. Dann muss man nämlich solche Jobs nicht mehr annehmen. Arbeit gehört anständig bezahlt und fertig. Komisch das dabei immer nur von den teuren Löhnen gesprochen wird, nicht aber über die Einnahmen von solche Firmen.
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02.07.2013 20:29 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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@call_me_a_yardie

Dreht das Wort Bundeskanzlerin ein paar mal raus kommt Bankzinsenluder...
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!! macht seinem Namen alle Ehre, sehr kreativ und noch gut dabei :)

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