01.07.13 17:25 Uhr
 140
 

Keine weiteren Ermittlungen deutscher Behörden nach Drohnenangriff in Pakistan

Im Oktober 2010 wurde Buenyamin E. bei einem Drohnenangriff in Pakistan getötet. Der vermeintliche Islamist befand sich zu der Zeit in der Stadt Mir Ali, wobei er später als Deutscher identifiziert wurde.

Im letzten Jahr wurde hierzu von deutschen Behörden eine Untersuchung eingeleitet, um die Frage zu klären, ob der Betroffene ein Kriegsverbrechen nach internationalem Recht begangen hatte. Nun wurde das Verfahren eingestellt.

Bei Buenyamin E. habe es sich um einen Teilnehmer in einem bewaffneten Konflikt gehandelt. Genauer hätte es sich bei ihm nicht um einen Zivilisten nach internationalen humanitären Regeln gehandelt, da er Mitglied einer organisierten und bewaffneten Gruppe gewesen sei.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Ermittlung, Drohnenangriff
Quelle: www.philly.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Diskussion über Kanzlerbefähigung von Martin Schulz: Kein Abitur
CDU beschließt gegen Merkel-Kritik Abkehr von doppelter Staatsbürgerschaft
Aggressive Linksextreme machen Diskussion zu NRW Wahl unmöglich

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.07.2013 18:18 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
Deutsche Quelle dazu:
http://www.tagesschau.de/...

Die Bundesanwaltschaft hatte gar keine andere Möglichkeit, außer zu diesem Schluss zu kommen. Schade nur, dass das eine sehr kleine, aber auf Internetportalen wie Shortnews sehr laute Minderheit, nicht verstehen wird.
Kommentar ansehen
01.07.2013 18:28 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Wer sich bewusst für die Teilnahme an einem Kriegs- oder Kriegsähnlichen Konflikt entscheidet, sich dabei einer kriegerischen Gruppierung anschließt, und sich an einem Ort aufhält, der klar als Kriegsgebiet gilt, und das waren die Grenzregionen Pakistans zu jener Zeit, der muss sich nicht wundern, wenn er dabei umkommt. Unabhängig davon, ob er durch eine Drohne oder andere Kriegswaffen umkommt.

Er wird wohl kaum auf einer Kaffeefahrt dort gewesen sein, um so Land und Leute kennen zu lernen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
Kommentar ansehen
01.07.2013 18:37 Uhr von TausendUnd2
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
@Bildungsminister
Ein Krieg bei dem auf der einen Seite 3000 Menschen sterben und auf der anderen Seite 0 ist für mich kein Krieg.
Kommentar ansehen
01.07.2013 18:44 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@TausendUnd2

Das erkläre bitte mal, nur weil es mich interessiert. Auf welcher Seite sind denn 0 Menschen umgekommen. Da sich das Gros der Taliban aktuell in Pakistan befindet, in der hier genannten Region, und diese immer wieder auch NATO-Soldaten töten, können es ja weder die Taliban, noch die NATO-Kräfte sein. Von welcher Seite sprichst du also?
Kommentar ansehen
01.07.2013 18:48 Uhr von Schmollschwund
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Zunächst Mal stellt sich die Frage: Wer hat fest gestellt das die Person wirklich als Terrorist eingestuft werden kann? Deutsche oder Amis? Bewaffnete Drohnen hat Deutschland noch nicht, also schoss eine Amerikanische. Das heißt also auch das die Amis den Befehl dazu gegeben haben. Da die Amis bei der Auslegung "Wer is nu Terorist" nicht ganz so penibel sind, stellen sich mir hier noch einige weitere Fragen.....
Kommentar ansehen
01.07.2013 19:34 Uhr von TausendUnd2
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Es geht sich ja hier explizit um Pakistan. Außer den USA befindet sich hier kein NATO-Partner. Zu einer direkten Gegebüberstellung der Taliban mit GIs ist es meines Wissens bisher nicht gekommen, die Einsätze werden ausschließlich aus der Luft geführt und dabei mindestens 3000 Menschen getötet. So meinte ich das.
Kommentar ansehen
01.07.2013 20:24 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@ TausendUnd2

Damit machst du es dir aber extrem einfach. Der Krieg findet in Afghanistan statt, und nur weil die Taliban sich über die Grenze nach Pakistan zurück ziehen, weil sie sich bisweilen dort sicher fühlen konnten, hört der Krieg nicht an der Landesgrenze auf. Bei den meisten dieser Protagonisten wird es sich wahrscheinlich nicht einmal um pakistanische Bürger handeln.

Es ist also mit nichten so, dass die dortigen Taliban nie NATO-Soldaten getötet hätten. Maximal haben sie das nicht auf pakistanischem Boden, wobei ich selbst das bezweifeln würde.

Wo du deine Daten her hast weiß ich nicht, und ob es 3000 Taliban und Verbrecher waren die dort getötet wurden, weiß ich nicht, aber das sind wohl nicht die Unschuldskinder, als die du sie hier hinstellst. Es mag sein, dass es Kollateralschäden gab und gibt, was in einem Krieg nun mal dazu gehört, so schlimm das sein mag, aber das Gros sind feige Mörder, die nicht davor zurückschrecken mitunter Kinder für ihre Machenschaften zu instrumentalisieren.

Bevor man das Vorgehen also kritisiert sollte man sich auch fragen gegen wen sich diese Angriffe richten. Noch mal, Buenyamin E. wird gewiss nicht zum Picknicken dort gewesen sein, weil die Landschaft dort so schön ist. Er war Teil einer bewaffneten Gruppe, und dann muss er, ob nun dort oder an anderer Stelle, damit rechnen, dass er seinen Einsatz nicht überlebt. Wer weiß wie viele Menschen er im Gegenzug getötet hat.
Kommentar ansehen
02.07.2013 14:20 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Tausendund2: Es ist ein asymmetrischer Konflikt, das ist richtig. Aber trotzdem sterben auf BEIDEN Seiten Leute und genug Unschuldige bzw. Nichtkombattanten sowieso. Krieg ist immer scheiße, egal wie...

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Spanische Steuerbehörden ermitteln unter anderem gegen Xabi Alonso
Ratingen: Zeugin beobachtet, wie Postbote Briefe in Müllcontainer entsorgt
Donald Trump stieß bereits im Juni alle seine Aktien ab


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?