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Schweiz: Auch die UNO spricht sich gegen Mahnmal für den Armenier-Genozid aus

Die Stadt Genf plant ein Mahnmal zu errichten, welches an den türkischen Völkermord an den Armeniern am Ende des Ersten Weltkrieges erinnern soll. Die Türkei hat bereits offiziellen Protest eingelegt und versucht, das Mahnmal zu verhindern.

Nun haben auch die Vereinten Nationen Bedenken an dem Mahnmal und vor allem an dem geplanten Standort geäußert. Die Stadt will die Gedenkstätte in direkter Nähe zu dem UNO-Sitz in Genf aufstellen und damit an die 1,5 Millionen Toten des Völkermordes erinnern.

Generaldirektor der UNO in Genf, Kassym-Jomart Tokajev, erklärte dazu, dass die Vereinten Nationen nicht grundsätzlich gegen ein Mahnmal seien, aber sei es noch immer umstritten, ob es sich wirklich um einen Völkermord gehandelt habe.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, UNO, Mahnmal, Genozid, Armenier
Quelle: de.radiovaticana.va

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.07.2013 06:43 Uhr von blonx
 
+7 | -1
 
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Die Stadt Genf hatte bereits 2008 beschlossen ein Denkmal für den Genozid an den Armeniern zu errichten. Titel des Mahnmals soll "Laternen der Erinnerung" sein, wobei "anstelle von Lampen Tränen aus Stahl" errichtet werden sollen.
Die türkische Regierung hatte schon mehrfach versucht, dieses Denkmal zu verhindern.
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01.07.2013 07:24 Uhr von maki
 
+1 | -8
 
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Hat Berlin eigentlich schon ein Mahnmal für den Genozid an den nordamerikanischen Ureinwohnern?

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