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Kiffen: Eine unterschätzte Sucht

Oftmals wird Kiffen nur als Genussmittel zur Entspannung gesehen, doch zwischen Entspannung und Sucht liegt ein schmaler Grad.

Rund zwei Millionen Deutsche rauchen ab und zu einen Joint, was noch nicht die große Gefahr ist, jedoch wird es bei regelmäßigem Konsum kritisch. Auch ist die Gefahr, abhängig zu werden größer, wenn man bereits mit 15 Jahren beginnt - auf jeden Fall wurde die Gefahr, die davon ausgeht, zu lange verharmlost.

Die Gefahr der sucht hängt jedoch auch sehr von der Familie und dem Freundeskreis ab. Oft stammen Kiffer aus Familien, in denen Substanzmissbrauch betrieben wird. Auch stammen Süchtige meist aus schwach gebildeten Schichten und weniger aus dem Bildungsbürgertum.


WebReporter: tipico
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Risiko, Cannabis, Sucht, Kiffen, Verharmlosung, Unterschätzung
Quelle: www.focus.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.06.2013 18:00 Uhr von langweiler48
 
+9 | -5
 
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Ob Kiffen, Rauchen oder Alkohol trinken: Alles macht süchtig, wenn man sich nicht in der Gewalt hat. Bei jungen Leuten ist vielleicht die Gefahr der Sucht größer als bei größer Leuten. Ich möchte mich da aber zugunsten der Jugend nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich trinke auch mal gerne einen über den Durst. Ich finde das muss mal sein. Aber ich erkenne auch die Gefahren und mache eher länger Alkoholpausen, als dass ich mich betrinke
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30.06.2013 18:16 Uhr von Pils28
 
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Lest den Artikel und ersetzt das Wort Kiffen mit Alkohol, Zigaretten, Schokolade oder Sonnenbank.
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30.06.2013 18:17 Uhr von mainville
 
+12 | -10
 
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was eine schwachsinns news
das man cannabis in der jugend nicht
verharmlosen kann ist ganz klar
aber die sozialen schichten sind da irrelevant
und man wird bestimmt nicht dumm von cannabis
und den meisten schaden erleidet man durch den tabak
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30.06.2013 18:42 Uhr von Rulfy
 
+14 | -1
 
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Deshalb sollte es auch durch den Jugendschutz geregelt sein und nur für Erwachsene erlaubt sein... und nicht wie jetzt, die "Schutzfunktion" irgendwelchen Dealern überlassen werden die Zeug gestreckt mit Glas, Blei und sonstigem Sachen auch an Kinder verkaufen. Außerdem ist das keine News: Je früher man anfängt desto schlimmere Auswirkungen hat das, und jegliche Subsanz in extensivem Maße dem Menschen schadet... -> ja selbst übermäßiger Wasserkonsum kann tödlich sein ;)

[ nachträglich editiert von Rulfy ]
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30.06.2013 18:46 Uhr von langweiler48
 
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@hugamuga

Morgen!!!
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30.06.2013 18:47 Uhr von SergejFaehrlich
 
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*schmaler GraT
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30.06.2013 18:48 Uhr von azru-ino
 
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Also ich war mal auf ner Privatschule (fast alles Kinder von Ärzten, Anwälten und Bänkern) und von denen haben richtig viele gekifft, nur bei denen fällts gar nicht so auf weil man das von solchen nicht erwartet.
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30.06.2013 19:51 Uhr von HelgaMaria
 
+9 | -2
 
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Habe da eigene Erfahrungen, welche keiner Studie entspringen. Es kommt auf den Menschen an, ob man von einer Substanz abhängig wird, und dann springt jeder mehr oder weniger auf andere Substanzen an.

Manche trinken gern, andere leben problemlos abstinent. Beim THC oder Methamphetamin ist es exakt das Gleiche. Mancher kann sein Leben lang hin und wieder kiffen, scheint aber vor einer Sucht gefeit zu sein.

Crystal.....ich kenne Menschen, welche es seit Jahren und beinah täglich "brauchen", andere wiederum reicht hin und wieder ein Line, die hören auch problemlos jederzeit auf, solange sie wollen.

"Rund zwei Millionen Deutsche rauchen ab und zu einen Joint, was noch nicht die große Gefahr ist, jedoch wird es bei regelmäßigem Konsum kritisch".

Überhaupt nicht wahr....hab selber über längere Zeit täglich konsumiert und höre jederzeit wieder auf, ohne dass es mir fehlt. Bin ich nun die Ausnahme oder stimmt die Aussage nicht? Dasselbe kann ich auch mit Zigaretten, dafür nicht mit Kaffee und, bin ehrlich, dem täglichen Bier.

Aber letzteres nehm ich gerade in Angriff.
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30.06.2013 21:16 Uhr von mort76
 
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...jetzt sind es mal wieder angeblich nur die Armen und Ungebildeten, die kiffen- nur...hier steht genau das Gegenteil:

http://www.shortnews.de/...

Tja, was denn nun?
Ändert sich der Konsumentenkreis von Woche zu Woche, oder immer gerader so, wie es grad am besten ins Konzept paßt?
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30.06.2013 23:06 Uhr von El-Diablo
 
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täglicher alkoholkonsum ist viel schlimmer bzw, viel schädlicher
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30.06.2013 23:22 Uhr von HelgaMaria
 
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@ Jauchegrube

Macht langsam keinen Spass mehr dauernd deine Kommentare zu kommentieren, aber irgendwie kann ich es nicht lassen.

Es ergibt sich langsam ein Bild, was für ein Mensch du bist.
Du magst weder Frauen (Dorfschlampen war dein Begriff), hasst Kinder und Hunde (kosten Geld und stinken, sagtest du)
und ein neuerer Ausspruch war, du hast keine Freunde (wundert mich nicht).

Nun sprichst du dich offen für Drogen aller Art aus und ignorierst alle Risiken. Da haben wir dein Problem. Ständiger Drogenkonsum und kein soziales Leben zurückgezogen, einsam, unzufrieden. Der Hass auf die Welt ist vermutlich dein nicht zugebener Selbsthass.

Klingt in deinen Ohren vielleicht komisch, aber selbst für dich kann es ein besseres Leben geben, vielleicht siehst du das eines Tages ein, das wäre der erste Schritt in eine möglicherweise richtigere Richtung.
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01.07.2013 02:08 Uhr von TiOne
 
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@RealAcidAcne: Für jemanden der LSD im Usernamen trägt hast du doch eine sehr mittelalterliche, weltfremde und uninformierte Einstellung zum kiffen...

Zur Diskussion: damit ich mich net wiederhole link ich einfach meinen Kommentar aus einem anderen Beitrag: http://www.shortnews.de/...

Gerade dieser Beitrag von einem Suchtexperten ist sehr infomativ, deswegen poste ich den auch extra noch einmal: https://www.youtube.com/...

So langsam wird es einfach nur noch ermüdent, sich immer wieder die gleichen sinnfreien und falschen Aussagen der Cannabisgegner anzuhören. Tut nicht immer so, als würde die Welt untergehen, wenn es legalisiert würde - es ist bereits jetzt überall in Deutschland vorhanden und wird konsumiert (und von weitaus mehr als 2 Mio Menschen). Die eigentliche Frage ist lediglich, ob es weiter vom Schwarzmarkt kommen soll, oder ob man es legalisiert, damit man Jugend- und Verbraucherschutz überhaupt erst gewährleisten kann...

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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01.07.2013 06:10 Uhr von Saufhaufen
 
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und jetzt tauscht kiffen mit RAUCHEN aus und JOINT mit ZIGARETTE !

BÄM

oder tauscht kiffen mit SAUFEN aus und joint mit ALKOHL..

und die 2 sind nicht verboten ? WTF ?


PS: ich hab noch NIRGENDS gelesen
"bekiffter prügelt in kneipenschlägerei anderen krankenhausreif"
oder
"bekiffter überfährt high 2 mädchen und begeht fahrerflucht"
oder
"bekiffter zertrümmert zigarettenautomaten um an seinen Stoff zu kommen"

herrlich
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01.07.2013 06:12 Uhr von Saufhaufen
 
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an RealAcid..
und der grund IIIIIIIST ?
richtig

alkohl verdummt den menschen -> gut für die regierung
raucher sterben früher -> gut für die rentenkasse
kiffer leben gemütlicher, friedliche -> scheiße !
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01.07.2013 08:29 Uhr von Cobar2k10
 
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Zitat von dr.chaos:
"jede studie sagt was anderes^^

http://www.shortnews.de/... "

Genau an die News musste ich auch grade denken :D
Hier wiederspricht die eine News der anderen. Absoluter Schwachsinn!

Und süchtig werden kann man ja quasi von allem.
Ob es jetzt Facebook ist, Fernsehen, Cannabis, Kokain ...
Total egal :D
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01.07.2013 08:30 Uhr von Yoshi_87
 
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Also ich kenne zwei Menschen die durch starken Alkohol Konsum gestorben sind bzw. an den Folgen daran.
Ich kenne keinen der durchs Kiffen starb. Allerdings haben ich im Umfeld mehrere Menschen gehabt die teils stark gekifft haben und dann irgendwann aufhörten weil sie keine Lust mehr darauf hatten.

Ich selbst kiffe nicht, nicht einmal ab und an. Trotzdem sehe ich keinen Grund das ganze zu verbieten. So lange Alkohol legal ist sollte das Gras direkt daneben stehen, ist schließlich die bessere Alternative.
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01.07.2013 08:59 Uhr von PeterLustig2009
 
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Es ist schon geil wie hier jeder sich die eigene Realität schafft...

1. Alkohol kann abhängig machen
2. Rauchen kann abhängig machen
3. Kiffen kann abhängig machen


Keines der 3 Dinge ist direkt tödlich

Aber übermäßiger Konsum von Alkohol oder von Canabis macht in der Birne hohl. Der einzige Unterschied ist dass Alkohol die Gehirnzellen tötet und Canabis die Gehirnzellen betäubt. Ob sie jetzt aber den Rest des Lebens tot sind oder betäubt sind ist dabei völlig egal. Unrbauchbar sind sie in beiden Fällen


Und ne Legalisierung würde rein gar nichts bringen, weil die "Jugendlichen" sich das Zeug immer noch auf der Straße kaufen müssen!!


Übrigens soll es auch ne Zeit gegeben haben als der Mensch ohne Drogen auskam. Also sollte es ja immer noch Möglich sein :D
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01.07.2013 09:06 Uhr von Steel_Lynx
 
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Definition Drogen (Wiki):
Als Droge werden im heutigen deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemein weisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf. Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohl in geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblich veränderte Bewusstseinszustände auftreten können.
Demnach ist Cannabis eine Droge. Genauso auch Alkohol, Nikotin, Seretonin, Adrenalin.

Und für alle, die immernoch behaupten, THC macht süchtig:
Es gibt nachweisslich keine KÖRPERLICHE-Abhängigkeit von THC.
Psychologisch gesehen hingegen schon. Jegliche Substanzen (s.oben) die eine Bewustseinsveränderung hervorrufen sind psychologisch Sucht erzeugend.
Die Wirkung auf das Gehirn ist da, sonst würde es ja auch Niemand nehmen.
Somit spart euch das rumgelaber. Die THC-Befürworter, wollen mit keiner Silbe, Cannabis verharmlosen. Jeder vernunftbegabte Mensch versteht, dass eine Droge einen Einfluss auf das Gehirn hat und das dies in die Entwicklung des Gehirns (gerade in der Pupertät) eingreift. Dies gilt sowohl für externe Drogen (Alkohol, Nikotin, THC) als auch für Körpereigene (Seretonin, Adrenalin).

Die Studien, welche zum Verbot von Hanf (sowohl Nutzhanf, als auch Cannabis) geführt haben, sind von Pharmakonzernen, der Bekleidungs- und Papierindustrie iniziert worden.
In den USA z.B. wurde nach einer Pharmastudie, Cannabis verboten. Kurz dannach brachte eben dieser Pharmakonzern ein Schmerzmittel auf den Markt, welches auf einer Weiterentwicklung der THC-Molekühlketten berute.

Ich persönlich kenne viele Personen die regelmässig konsummieren. Darunter sind Personen wie ich selber, mit geregeltem Job/Einkommen, Familie, Freunden (Kiffer und Nichtkiffer) und einem geregeltem Tagesablauf. Gekifft wird meist nur am Wochenende, wenn was da ist. Wenn nicht, dann nicht.
Die andere Seite, sind die Personen, welche INZWISCHEN nicht mehr zu meinen engeren Bekannten gehören. Und das sind Diejenigen, welche mit den psychischen Auswirkungen nicht klargekommen sind und eben keinen geregelten Tagesablauf haben. Sind aber alles Personen, welche schon vor ihrem Konsum, Probleme hatten klar zu kommen.
Mann sieht also es ist genau das gleiche wie beim Alkohol.

@ Saufhaufen
PS: ich hab noch NIRGENDS gelesen
"bekiffter prügelt in kneipenschlägerei anderen krankenhausreif"
oder
"bekiffter überfährt high 2 mädchen und begeht fahrerflucht"
oder
"bekiffter zertrümmert zigarettenautomaten um an seinen Stoff zu kommen"

Dann solltest du mal mehr Lesen.
"bekiffter überfährt high 2 mädchen und begeht fahrerflucht"
Gab es schon und das nicht nur einmal. Doch ich gebe dir recht, das dies unter Alkohol wesentlich häufiger auftritt.
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01.07.2013 09:15 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ PeterLustig2009
"Und ne Legalisierung würde rein gar nichts bringen, weil die "Jugendlichen" sich das Zeug immer noch auf der Straße kaufen müssen!!
Übrigens soll es auch ne Zeit gegeben haben als der Mensch ohne Drogen auskam. Also sollte es ja immer noch Möglich sein :D "

Die Legalisierung hätte drei Effekte:
1. Das Cannabis würde Kontrolliert und nicht mehr mit Brix, Blei, Glas, o.ä. gestreckt.
2. Personen die Cannabis kaufen kommen nicht mehr in Verbindung mit Personen die AUCH härter Drogen verkaufen.
3. Für die meisten Dealer würde es sich nicht mehr Lohnen, Cannabis zu verkaufen, da die Hauptabnehmer wegfallen.
(glaubt mal nicht das das Kerngeschäft, der Dealer, die Jugendlichen sind, welche sich für 10 oder 20 Euro was holen. Da Verdienen die kaum was dran.

Zeiten ohne Drogen? Wann soll das gewesen sein?
In der Steinzeit?
Ach neee, da haben sie ja gegorene Früchte gegessen.
Eingeborene im Amazonas?
Ahhhh, die lecken an Fröschen
Oh ich weiss in der Antike.....
Auch nicht, da waren es ja Wein und (Orakel von Delphi) Schwefeldämpfe.
Muss wohl in der Zeit in der Evolution gewesen sein, wo noch kein Gehirn entwickelt war. Obwohl sicher bin ich mir da nicht!

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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01.07.2013 12:02 Uhr von maxyking
 
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super Tipco da hast du denn Artikel ja super Scheiße zusammen gefasst. Das das es hauptsächlich darum geht das Jugendliche ein Problem in der Entwicklung bekommen wenn sie Regelmäßig konsumieren und es für Erwachsene viel weniger gefährlich ist verschweigst du ganz zufällig.
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01.07.2013 13:31 Uhr von Falap6
 
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@mxyking
Ich finde die Aussagen der News recht plausibel.

Ich als Befürworter der Entkriminalisierung und/oder Legalisierung von Marihuana bin ebenfalls der Meinung, dass das Zeug von vielen unterschätzt wird.

In der News geht es ja hauptsächlich um Sucht und noch nicht um die gesundheitlichen Folgen des Konsums, und die ist bei Jugendlichen wie der Autor richtig schreibt größer. Ebenfalls sind Jugendliche aus sozial schwachen Familien anfälliger, einer Sucht zu unterliegen; dabei kommen viele Substanzen in Frage, und nicht nur Marihuana.
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01.07.2013 13:40 Uhr von TiOne
 
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@ Steel_Lynx: sehr gut und objektiv zusammen gefasst.
@Para_shut: Wenn man seine Aussagen mit guten Argumenten belegt, dann würden einem Diskussionsgegner auch ernst nehmen...


Und nochmal zum Thema:
Natürlich will die Pro-Cannabis-Fraktion das Thema nicht verharmlosen. THC ist eine Droge, die nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gehört, weil sie dort echten Schaden anrichten KANN! (nicht muss, aber das Risiko ist definitiv höher).
Deswegen sind wir für eine Legalisierung. Durch die Mehreinnahmen, die dem Staat dadurch entstehen (Steuern auf THC + Entlastung der Polizei, die nicht mehr jedem Joint hinterherlaufen muss und theoretisch dafür den Justizapperat mit einer Strafanzeige belastet, was ebenfalls zu mehr Geld in den Kassen führt) könnten Drogenaufklärungs- und Präventionsprogramme finanziert werden. Außerdem hätte man erstmals staatlich kontrolliertes Cannabis im Umlauf, d.h. ohne Streckmittel (welche der wirklich gefährliche Stoff im THC sind und eventuell auch mitverantwortlich sind für Psychosen - ich mein z.B. Rattengift würde wohl kaum jemand freiwillig rauchen, oder?) und damit auch einen Verbraucherschutz etabliert.

Und klar, es wird trotzdem Jugendliche geben, welche versuchen werden, auf dem Schwarzmarkt an Cannabis zu kommen. Dieser wird aber sein Angebot reduzieren, weil die Hauptzielgruppe - wie bereits angemerkt - wegfallen wird.

Außerdem wirkt Aufklärung in den meisten Fällen immer besser, als ein Verbot (welches ein Thema für Jugendliche meist erst interessant macht). Und für viele der Cannabisgegner auf dieser Seite wäre eine ordentliche Aufklärung zu dem Thema auch mal von nöten. Denn wenn man keine Ahnung hat, vielleicht einfach mal Fr.... ;)

Falap6: Och nö, net du schon wieder. Lies mal die anderen Kommentare, da gibts eine Shortnews, die besagt, dass je reicher die Kids, desto höher der Konsum. Wenn also jemand gefahr laufen würde süchtig zu werden, dann die reichen Kids. Wenn das bestitten wird, wird auch die Schädlichkeit, sowie das Suchtpotential von Cannabis bestitten, denn: Wer viel kifft muss demnach ja mehr gefährdet sein.
Ich weiß, dass du kaum Zeit hast was zu lesen, aber vielleicht klappts ja mit anhören, deshalb extra für dich nochmal dieser Link (damit du meinen anderen Beitrag nicht lesen musst...): https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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01.07.2013 15:56 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ TiOne
thx

@all
Streckmittel: BRIX !!!!!
Jeder der in irgendeiner Form mit Cannabis (Speziel mit Gras) zu tun hat sollte dies kennen:
http://hanfverband.de/...

DAS ist der richtige Dreck. Brix wird in Australien (offiziel, nicht Illegal oder auf dem Schwarzmarkt) produziert und hat nur einen Einsatzzweck: Strecken (beschweren) von Gras.

Und genau gegen diesen Dreck sollten ALLE sein.
Ich kenne den Unterschied zwischen Strassengras und "sauberen" Eigenanbaugras.
Nachdem ich jetzt das "gute" kenne, würde ich den Strassendreck nicht mehr anrühren!
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01.07.2013 16:14 Uhr von Falap6
 
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@TiOne
das mag sein, dass reiche Kinder mehr kiffen, dazu will ich mich in keine Richtung zu äußern, mE geht es aber hier darum, dass eben jene sozial Schwachen generell anfälliger für Suchterkrankungen sind, also zB. bei gleich starkem Konsum- Gründe dafür sind in der Quelle angegeben.

"„Betroffene stammen weniger aus dem Bildungsbürgertum, sondern aus schlechteren Bildungskontexten“, sagt der Arzt."
Zitat aus der Quelle.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]
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01.07.2013 18:31 Uhr von TiOne
 
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@falap6:
"das mag sein, dass reiche Kinder mehr kiffen, dazu will ich mich in keine Richtung zu äußern, mE geht es aber hier darum, dass eben jene sozial Schwachen generell anfälliger für Suchterkrankungen sind, also zB. bei gleich starkem Konsum- Gründe dafür sind in der Quelle angegeben."

In der Quelle steht, ich zitiere:""Ob es zur Abhängigkeit kommt, hängt auch von psychosozialn Faktoren ab: vom Freundeskreis, der Familienstruktur, der Persönlichkeit des Einzelnen. Häufig stammen die Betroffenen aus Familien, in denen Substanzmussbrauch an der Tagesordnung steht. Auch die soziale Schicht und der Bildungshintergrund spielten eine Rolle. „Betroffene stammen weniger aus dem Bildungsbürgertum, sondern aus schlechteren Bildungskontexten“, sagt der Arzt. Jugendliche, die viel Taschengeld zu Verfügung haben, seien gefährdeter und auch Teenager, die ständig auf der Suche sind nach Abwechslung und spannenden Erlebnissen. Psychologen nennen dieses Persönlichkeitsmerkmal „sensation seeking.""

Ein niedriger Bildungsstand muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sozial schwach ist. Natürlich gebe ich dir recht, dass man die Kinder und Jugendlichen aufklären muss - genau dafür sind ja die Pro-Legalisierer. Die Einnahmen die durch eine Steuer und die gesparten Kosten für Polizei, die nicht mehr jedem Jugendlichen mit Rastalocken hinterherlaufen muss sollen in Präventions- und Aufklärungsprogramme gesteckt werden. Das ist, laut ansicht von vielen Psychologen, sinniger, als es zu verbieten und als Tabuthema anzusehen. Bzw. ist der Reiz des Verbotenen bei vielen ein Kick, der zum Konsum führt.

Ein Missbrauch von Substanzen findet auch in reichen Familien statt, z.B. durch Koks und wie die anderen Quelle zeigt auch Cannabis bei reichen Jugendlichen.
Und Jugendliche die viel Taschengeld zur Verfügung haben sind wohl auch nicht unbedingt die, aus sozial schwachen Verhältnissen.

Von daher finde ich, dass es nicht genug Anhaltspunkte dafür gibt, dass Jugendliche aus sozial schwächeren Schichten eher suchtgefährdet sind, als Jugendliche aus anderen Schichten.

"Wer schon vor seinem 15. Lebensjahr anfängt zu kiffen, der gerät in viel größere Gefahr, eine Abhängigkeit zu entwickeln, als ältere Konsumenten." Dieser Satz ist der Beste des ganzen Artikels - den sagen nämlich auch die Pro-Legalisierer: Cannabis gehört nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Deswegen MUSS es legalisiert werden, um Jugendschutz zu gewährleisten zu können (ein Dealer auf dem Schwarzmarkt interessiert das nämlich nicht).

"Drittens: Entzugssymptome wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Suchtdruck. Gereiztheit, Aggressivität, erhöhter Puls. Ähnliche Beschwerden, wenn auch stärker ausgeprägt, haben auch Alkoholabhängige."

Den Satz find ich auch toll, auch wenn sich hier schon ein paarmal beschwert wurde, dass wir ja immer behaupten, Alk sei auch legal und viel gefährlicher...

[ nachträglich editiert von TiOne ]

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