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Plastisphäre: Unbekannte Lebensformen auf Plastikmüll im Meer gefunden

Wie die Wissenschaftszeitschrift "Environmental Science & Technology" berichtet, haben Forscher in den riesigen Inseln aus Kunststoffabfall, die im Atlantik treiben, einen Bakterien-Mix gefunden, dessen Auswirkungen noch nicht weit genug erforscht sind.

Viele neue, noch nicht bekannte Lebensformen wurden dabei entdeckt. So fand man sowohl Organismen, die ihre eigene Nahrung produzieren, als auch solche, die sich gegenseitig auffressen.

Auch wurden einige Krankheitsüberträger für beispielsweise Cholera gefunden.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Meer, Müll, Plastik, Atlantik, Lebensform
Quelle: www.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2013 20:34 Uhr von montolui
 
+22 | -4
 
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Man muss bei neuen Lebensformen nicht gleich an das Weltall denken, dass Meer hat bestimmt noch einiges zu bieten
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29.06.2013 20:47 Uhr von Klassenfeind
 
+11 | -0
 
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Das ist Gruselig..
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29.06.2013 20:51 Uhr von montolui
 
+14 | -5
 
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...als Titel wollte ich eigentlich: "Aliens am Joghurtbecher im Atlantik" schreiben. Glaubt ihr die Checker hätten das durchgelassen?
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29.06.2013 20:53 Uhr von erw
 
+3 | -5
 
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Hä? LOL

Die einen produzieren ihre eigene Nahrung (wieso entstanden die dann in der Plastisphäre oder wurden von ihr angezogen?) und die anderen vermehren sich, um sich gegenseitig aufzufressen, während man eher davon ausgehen würde, dass sie sich da tummeln, weil der Müll bestimmte Stoffe mitführt, den sie als Nahrung abbauen können?

Total abstrus.
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30.06.2013 01:35 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -2
 
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Interessant würde es, wenn die Bakterien den Kunststoff verstoffwechseln würden, dann hätte sich das Problem mit dem Plastik im Meer bald von alleine erledigt... zudem könnten sie eingesetzt werden, um Alt-Kunststoffe in der Abfallindustrie zu verwerten, recyceln...

Bakterien siedeln sich immer dort an, wo es was zu fressen gibt, also gehe ich jetzt schon mal davon aus, dass die Natur defintiv Kunststoff-verstoffwechselnde Bakterien hervorgebracht hat.. vielleicht sind diese Mikroben wirklich eine neue Art... der Planet passt sich vermutlich geschickt an neue Umwelteinflüsse an und beginnt mit einer "Selbstreinigung" ... würde schon Sinn machen, wenn man die bisherige Evolution betrachtet, finde ich...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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30.06.2013 08:23 Uhr von alter.mann
 
+2 | -0
 
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und als nächstes erklärt die UNO die müllansammlungen für schützenswert.
problem gelöst.
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30.06.2013 08:42 Uhr von Fomas
 
+2 | -2
 
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Und da soll noch einer behaupten im Universum gäbe es kein anderes Leben. In jeder noch so lebensfeindlichen Umgebung bildet es sich.
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30.06.2013 09:21 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -2
 
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Warum wird denn immer von Inseln gesprochen? Das ist eine völlig falsche Darstellung. Es schwimmt Massenhaft Müll im Meer aber die Teilchendichte liegt auf hoher See bei ca 1 pro m² (maximal). Wenn man also mit dem Schiff durchfährt, sieht man nichts. Nur wenn man danach fischt, findet man die Teilchen.

Weil die Gebiete so riesig sind, ist es jedoch trotzdem verdammt viel Müll.
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30.06.2013 12:07 Uhr von mr.science
 
+1 | -2
 
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@Fomas

"
Und da soll noch einer behaupten im Universum gäbe es kein anderes Leben. In jeder noch so lebensfeindlichen Umgebung bildet es sich. "

Achja? Also das Meer ist selbst mit Plastikmüll eine Million mal lebensfreundlicher, als jeder bisher bekannte Ort außerhalb der irdischen Atmosphäre.

Deine Aussage ist daher ziemlich gewagt.
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30.06.2013 15:24 Uhr von Floetistin
 
+2 | -0
 
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Wieder mal ein Beispiel dafür, wie anpassungsfähig die Natur ist.

Wir nennen es immer großspurig "Umweltschutz", dabei kommen alle diese Massnahmen eher uns selbst zugute.

Zuviel CO2? Kein Problem, dann wachsen die Pflanzen eben schneller oder die Lebewesen passen sich an und verarbeiten das Gas besser / häufiger.

Zuviel Müll? Auch der Müll ist aus etwas hergestellt worden - dann entwickeln sich eben Nischenlebensformen, die diese Bestandteile als Nahrung verwenden können.

Nur wir Menschen sind immer noch so dämlich zu glauben wir seien die Herrscher der Welt.

Bessere Luft, sauberere Gewässer, gesunde Nahrung - all das ist etwas für uns Menschen erstrebenswertes, was uns das Leben angenehmer macht.
Klar ist es traurig, wenn Regenwälder absterben oder Tiere aussterben.

Aber für die Natur ist das gerade mal 1 Sekunde - immerhin existiert Leben heir schon über Millionen von Jahren hinweg - und das noch unter weit schwierigeren Umständen als gerade eben.

Daher: Schutz der Umwelt - JA! Aber nicht weil wir Angst um die Natur haben müssten, sondern weil wir uns um uns selbst sorgen sollten.
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01.07.2013 18:06 Uhr von Fomas
 
+0 | -1
 
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@ mr.science

Im Gegenteil. Deine Aussage ist gewagt, denn schon längst haben Wissenschaftler unzählige erdähnliche Planeten im Universum entdeckt. Außerdem wurden auch auf Meteoriten schon Einzeller aus dem All gefunden. Das ist kein außerirdisches Leben? Oder die Bakterien die sich jahrmillionen lang unter dicken Eispanzern in eisiger Kälte gebildet haben. Diese Theorie, dass nur die Erde ganz spezielle Bedingungen aufweist, ist längst veraltet und auch nicht logisch. Du als "mr. science" glaubst doch sicherlich auch an alles was die Wissenschaft sagt. Also nehmen wir mal an die Wissenschaft hat recht und das Universum ist unendlich groß, dann gibt es auch unendlich erdähnliche Planeten, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit noch so gering sein mag. Aber mit meinen vorigen Aussagen meine ich schon alles nötige gesagt zu haben.
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01.07.2013 22:56 Uhr von visnoctis
 
+0 | -0
 
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lol @montolui, das meer hat noch einiges zu bieten ? du meinst wohl der müll^^
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02.07.2013 15:37 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+0 | -0
 
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@fomas:

Zitat: "...die Wissenschaft hat recht und das Universum ist unendlich groß..."

hahahaaa ... man der war ja nicht schlecht :D
ymmd

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