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Studie: Arbeiterkinder benachteiligt beim Studium - kann Quote helfen?

Deutschland gilt als eine klassenlose Gesellschaft, mehrere Studien belegen aber: Während aus Akademikerfamilien von 100 Kindern gleich 71 an die Universität kommen, schaffen es aus Arbeiterfamilien nur 24. Die Studien belegen, dass über die Berufswahl hauptsächlich die soziale Herkunft entscheidet.

Besonders die Finanzierung hindert viele am Studium, sowie dass ihre Familien kein Verständnis für einen höheren Bildungsweg aufbringen. Kinder aus Akademikerfamilien dagegen können sich bei allen Fragen an ihre Eltern wenden und sich helfen lassen.

Den Makel könnte eine Quote beheben, zumindest nach Meinung des Soziologen Michael Hartmann. Denn selbst wenn die Arbeiterkinder das Studium schaffen, haben sie auf dem Arbeitsmarkt längst nicht die gleichen Chancen. Hartmann sagt, dass 83 Prozent der Spitzenpositionen in der Wirtschaft aus dem Bürger- oder Großbürgertum gestellt werden.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Quote, Bildung, Arbeiter, Studium, Soziologe
Quelle: www.heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2013 18:29 Uhr von Omertabam
 
+6 | -4
 
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Genauso schwachsinnig wie eine Frauenquote in Führungspositionen... Niemand sollte was geschenkt bekommen nur um eine Quote zu halten...
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29.06.2013 18:49 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+6 | -1
 
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"Besonders die Finanzierung hindert viele am Studium"

Stimmt.
Arbeit nervt, gell?



Und Deutschland braucht keine fähigen Leute an den Unis, nein, fähige Leute kann man importieren!
Es ist viel wichtiger das jeder Hampelmann ein Jurastudium absolvieren kann! Da kann dann niemand hinterher was mit anfangen, aber darum geht es ja nicht.

Und Handwerker und so braucht ja sowieso kein Mensch.
Nieder Berufe verabscheut der Durchschnittsgrüne nunmal.
Lieber mehr Philosophiestudenten!


Dieser verwöhnte Akademikernachwuchs gehört auf den Bau!
Das ist sozial gerecht! Genau wie kein Mindestlohn! Und Diätenerhöhung!

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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29.06.2013 18:53 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+5 | -1
 
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Und was eigentlich das Gerede von Großbürgertum?
Sind wir hier im 19. Jahrhundert?!


Ich geh dann mal lieber schnell die Diktatur des Proletariats ausrufen.
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29.06.2013 18:56 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -0
 
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Das mit der Quote ist quatsch, die ändert nichts daran das unser Schulsystem (in Teilzeitform) vieles Nachhause verlagert wird und nicht Akademiker Familien, aus welchen Gründen auch immer, nicht ausreichend fördern können oder wollen.
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29.06.2013 19:03 Uhr von montolui
 
+3 | -1
 
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Grund: In Arbeiterfamilien sehen die Kinder ihre Eltern ein Handwerk oder eine Dienstleistung ausführen und ihnen gefällt der Beruf ihres Vaters als Handwerker.

In Akademikerfamilien kommt man gar nicht auf die Idee irgendwas handwerkliches zu machen, dafür hat man ja die Proleten.
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29.06.2013 20:13 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
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Eine Quote für die EOS (erweiterte Oberschule) hieß in der DDR, dass die Kinder der Genossen vorrangig für diesen Schulweg ausgewählt wurden. Kinder die bessere Leistungen, aber nicht die richtigen Eltern hatten, konnte selten zum Abi kommen. Also was soll eine Quote? Sozialistische Gleichmacherei, ohne Leistung.

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