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Burnout: Keine Managerkrankheit, sondern Krankheit schlecht geführter Angestellter

Das Burnout-Syndrom gilt noch immer als eine der typischen Krankheiten von Managern. Allerdings ist dies falsch, denn in der Realität leiden weniger die Chefs sondern deren Untergebene an Burnout.

Besonders schlecht geführte Mitarbeiter leiden an dem Erschöpfungssyndrom. Dabei spielt das Fremdbestimmtsein eine Rolle. Die Untergebenen werden durch die nicht selbstständige Arbeit krank. Dabei spielt die Last der Arbeit eine untergeordnete Rolle.

In den Gesundheitsreportagen der Krankenkassen ist die Zunahme der Erkrankungen deutlich zu erkennen. Man sollte also das Bild des überforderten Managers gegen das des unter schlechten Arbeitsbedingungen leidenden Angestellten tauschen, so das Fazit des "Handelsblattes".


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Manager, Krankheit, Burnout, Angestellter, Leiden
Quelle: www.handelsblatt.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2013 17:14 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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Die Quelle ist weit ausführlicher, das war hier unmöglich wiederzugeben. Wen das Thema interessiert also bitte die Quelle lesen.
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29.06.2013 18:28 Uhr von montolui
 
+8 | -9
 
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...leiden eigentlich die Kinderarbeiter in Sri-Lanka an Burnout, wenn sie 18 Stunden am Tag in Gerbereien arbeiten?...
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29.06.2013 19:56 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
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"für mich immer noch eine modekrankheit ..."

Jein, der Eindruck entsteht nur, wenn die Häufigkeit der Diagnose steigt und die Kriterien so niedrig angesetzt sind, dass immer mehr Leute ohne "richtiges" Burn-Out das attestiert bekommen. In der Tat gibt es widerwertige high demand - low control Situationen im Arbeitsleben, die fast jeden zermahlen würden.
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29.06.2013 20:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -12
 
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Ich halte das in aller Mehrzahl für eine Krankheit verweichlichter Leute. Viele Menschen können heute nichts mehr ab - und können sich nicht selbst organisieren.
Neulich schrieb mir jemand, dass sie völlig überlastet sei, da sie in erst in Ski-Urlaub gehen musste, sich dann um den Hund kümmern musste wegen dem täglicher Auslauf. Und jetzt keine Freizeit mehr habe, da sie sich auch noch mit Freunden treffen müsste. Damit sei sie so überlastet, dass sie sich erst mal krank melden musste.
Die Dame fehlte am Arbeitsplatz wegen Burn Out. Meine Freundin von einer Leiharbeitsfirma ersetzte damals ihren Arbeitsplatz.
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29.06.2013 21:47 Uhr von Sonny61
 
+3 | -4
 
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Burnout wird oft als Schutzmechanismus verwendet!

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
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29.06.2013 22:03 Uhr von majorpain
 
+4 | -1
 
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Kenne halt welche die sowas anscheinend hatten. Meine Meinung war zum Teil Überlastung im Job Chef wollte einfach zu viel in zu kurzer Zeit. Dazu kamen noch Private Probleme bzw. Finanzielle Probleme dazu.

@ ThomasHambrecht
Das hört sich für mich eher so nach Freizeitstress an kommt wirklich sehr oft vor. Wenn ich so sehe was manche in der Freizeit machen. Vereine, Clubs und setzen sich für alles Mögliche ein und denken am Schluss was ich alles leiste.
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29.06.2013 22:57 Uhr von ghostdog76
 
+9 | -5
 
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wieviel unwissend dummschwätzer hier wieder mitreden ! euch wünsch ich das ganze mal! mal sehne ob ihr dann immer noch sagt, modekrankheit oder verweichlichte leute ... ihr habt echt sowas von keine ahnung !!
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29.06.2013 23:50 Uhr von fraro
 
+3 | -0
 
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@Jauchegrube

Na, zum Glück kannst Du hier ja immer Dampf ablassen. Ich sehe in Zukunft Deine Kommentare dann mit anderen Augen ;-)
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30.06.2013 00:26 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Ist eigentlich auch nachvollziehbar.

Je höher man auf der Leiter steigt, je mehr Verantwortung hat man zwar, aber je weniger Arbeiten hat man, die wirklich Druck machen.

Als Angestellter muss man Arbeit zu einem bestimmten Termin abliefern.

Der Chef schafft diese halt nur an und muss Koordinieren.
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30.06.2013 11:06 Uhr von Papierflugzeugs
 
+1 | -0
 
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Sehr schlechte News
Burn Out ist keine Krankheit, wenn dann ist Burn Out eine Funktionsstörung im bio-psycho-sozialen Sinn (siehe dazu die Definition nach ICF)
Die News ziehlt zwar auf die Ressourcen (Handlungsspielräume), welche der Arbeitgeber bieten sollte ab, bringt diese Information aber völlig wirr und verzerrt rüber. Zudem kann das Individuum Mensch nicht per se ausser acht gelassen werden, da eine Beanspruchung und die Beanspruchungsfolge immer auch vom Individuum abhängt.

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