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Drohnen der Bundeswehr: 35 verschwunden, 52 abgestürzt und 50 irreparabel beschädigt

Das Bundesverteidigungsministerium gab jetzt genaue Zahlen über seinen Bestand an Drohnen bekannt. Demnach sind bislang 137 Drohnen verloren gegangen.

52 Drohnen seien abgestürzt, 35 gelten als vermisst und 50 dieser Flugkörper wurden durch Unfälle beschädigt und konnten nicht mehr repariert werden.

"In wenigen Fällen kann eine Entwendung im Einsatzgebiet durch Dritte nicht ausgeschlossen werden", teilte das Ministerium weiter mit.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verlust, Bundeswehr, Drohne, Verschwinden, Verteidigungsministerium
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.06.2013 17:18 Uhr von Kingkollo
 
+23 | -3
 
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Jetzt werden hier 35 Stück "vermisst" und wie durch Geisterhand werden in 1-2 Jahren welche in Krisengebieten wiedergefunden. Wie die dann in die Hand von Rebellen kommen, weiß natürlich keiner. Und für den "Verlust" zur Rechenschaft gezogen wird natürlich auch keiner. Ich meine, ist doch normal das Inventar einfach so verschwindet. Das kann doch jedem Mal passieren...
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29.06.2013 17:25 Uhr von Miauta
 
+15 | -2
 
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Haha! Die Bundeswehr ist so ein Sauladen! Wenn man die Storys von Leuten hört die dort sind, dann merkt man das die verpeilt bis zum geht nicht mehr sind!

Von Hamburg leute nach Bayern bringen. Und in Bayern weiß niemand bescheid und die wissen nicht was sie mit den Leuten da machen sollen....zurück nach HH!

Hab schon echt geniale Storys gehört :D
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29.06.2013 17:41 Uhr von DerMaus
 
+12 | -3
 
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Die Dinger sind aber auch verhältnismäßig einfach zu kapern.

Mal auf die basics runtergebrochen teilt man der Drohne per Störsender mit, dass ihre Positionsdaten falsch wären. Sie befände sich eigentlich 1000m höher, als sie glaube.

Da die Drohne nicht differenziert woher das Positionssignal kommt, hört sie einfach auf das stärkste. Und wenn das das ist, was vom Boden kommt und sagt: "Du bist 1000m zu hoch", dann sinkt die Drohne um besagte 1000m.
Mit etwas Übung bekommt man die Drohne so unbeschädigt runter.

Für eine Privatperson sicher teuer und aufwendig, aber für ein paar Spinner mit etwas Geld (aka. al Quaida etc.) problemlos möglich...
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29.06.2013 17:50 Uhr von ElChefo
 
+9 | -2
 
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Kingkollo

Wenn sollte man auch dafür zur Rechenschaft ziehen wollen? Wir reden hier ja nicht von "vom Laster" fallen oder den berühmten Zaunverkäufen der NVA in der Wendezeit.

Diese Drohnen werden ja auch nicht einfach nur aus Spass dorthin geschickt, wo sie halt fliegen, sondern um ein Aufklärungsprodukt zu liefern. Wenn während des Fluges ein Mangel auftritt, kann es schon mal passieren, das diese Drohne kontrolliert zum Absturz gebracht werden muss oder von sich aus das Zeitliche segnet. Dann bleibt in der Regel nicht mehr viel über, was "die da" nutzen können.
Man kann stellenweise bei Vorerkundungen auch nicht "mal eben" ein Bergungsteam hinschicken, da der zu erwartende Gewinn in keinem Verhältnis zur Gefährdung des Personals während der Bergung steht, auch und gerade weil bis zum Eintreffen der Mannschaft das Gerät schon vermint oder abtransport sein kann.

Desweiteren sollte man auch im Hinterkopf behalten, das bei Zwischenfällen und Totalverlusten ebenfalls Erprobungsflüge im Inland einkalkuliert sind. Von einem als vermisst geltenden Fluggerät weiss ich sogar, das sie ungefähr 3 Meter tief im Moor liegt, aber eben derart unzugänglich, das sie nicht geborgen werden konnte. Eine weitere vermisste Drohne wurde durch die Taliban geborgen, nach Pakistan verbracht und dort an den ISI verkauft. Teile dieses Fliegers sind in China (Tsong Chan Erbu), andere im Iran (VEVAC) wieder aufgetaucht. Einige Drohnen wurden auch von Bauern geborgen und zerpflückt zur Schrottgewinnung. Fallschirme werden zu Kleidung o.ä. umgenäht, Kabel, Kupferreste, Metalle an Schrotthändler verkauft, Zellenreste (kein Witz, hab ich selbst gesehen) in Mauern verbaut.


DerMaus

Was du da beschreibst (...GPS-Spoofing...) ist bei deutschen Drohnen so gut wie unmöglich, da sie in Art und Aufbau gar keine derart offene Datenstrecke besitzen und mehr als andere Modelle auf Inertialnavigation setzen. Desweiteren müsste man von aussen erstmal einen Weg um die Plausibilitätsprüfung zwischen Bodenkontrollstation und Fluggerät herum finden.
Eine der durch Deutschland im Ausland eingesetzte Drohnen unbeschädigt auf den Boden zu bekommen ist ebenfalls nahe an der Unmöglichkeit, da überwiegend (bis auf Heron sogar ausschliesslich) auf Fallschirm/Airbag gesetzt wird. Von aussen die Landesequenz einzuleiten bedarf allerdings mehr als ein wenig Manipulation an der Navigation, die ja aus oben beschriebenen Gründen schon so gut wie ausgeschlossen ist.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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29.06.2013 18:33 Uhr von montolui
 
+6 | -1
 
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...eine hab ich in meinem Garten gefunden. Vom Piloten keine Spur...
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29.06.2013 19:06 Uhr von bigpapa
 
+5 | -1
 
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Wieso schützen die die Teile nicht mit einfachen Mitteln.

Verschlüsselte Funkstrecke gegen klauen.

Notfall-Programm wenn das Teil nach X Zeit kein "codierten Abmeldebefehl" bekommt, kann es ja einfach via einer Handy-Verbindung seine GPS-Daten an eine geheime Nr. telefonieren.

Oder ja nach Programm und Flug einfach ein Positionssignal senden. Die Teile gibt es sogar für den Modellbau.

Im Ernstfall wird dann einfach das genannte "Rettungs-Programm" durch eine Selbstzerstörung ersetzt.

Problem gelöst.

Gruß

BIGPAPA
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29.06.2013 19:22 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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Bigpapa

...alles, was du beschrieben hast, wird gemacht.

Kein Einziger der angesprochenen Verluste geschah aufgrund von Fremdeinwirkung, weder durch EloKa noch FlA.
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29.06.2013 19:38 Uhr von bigpapa
 
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@ElChefo

Und die 35 Verschwunden sind wohl im Hangar von Außerirdischen gelandet. ??

50 irreparabel beschädigt <- wäre die Folge einer Zerstörung.

52 abgestürzt <- Runtergefallen, Eingesammelt, nach Hause gebracht :)

35 verschwunden <- ??!?!?!

Ich weiß wo mein Teil ist, so mehr oder weniger. Also fang ich an in der Gegend zu suchen. Da finde ich entweder Trümmer (dann zerstört oder ???)

Gruß

BIGPAPA


[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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29.06.2013 19:44 Uhr von perMagna
 
+1 | -2
 
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Oder jemand hat sich ein kleines Zubrot verdient.
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29.06.2013 19:44 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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bigpapa

"Und die 35 Verschwunden sind wohl im Hangar von Außerirdischen gelandet. ??"

Bestimmt nicht.

"50 irreparabel beschädigt <- wäre die Folge einer Zerstörung. "

Nö. Kann auch beispielsweise ein Riss an der Zelle oder ein Bruch der Flügelwurzel sein, der unwirtschaftlich in der Instandsetzung wäre. Dann werden alle Teile, die noch brauchbar sind, ausgebaut (etwa Kamera, FFR, Antrieb, Ruder, Flügel, etc...), das Fluggerät als solches jedoch abgeschrieben.

"52 abgestürzt <- Runtergefallen, Eingesammelt, nach Hause gebracht :)"

(Gewollt oder Ungewollt) Abgestürzt und Zerstörung sichergestellt.

"35 verschwunden <- ??!?!?!"

Abgestürzt und durch fremde Kräfte geborgen. Weiter oben habe ich dazu mehrere Beispiele angebracht.

"Ich weiß wo mein Teil ist, so mehr oder weniger. Also fang ich an in der Gegend zu suchen"

...oder du hast keine Möglichkeit zu suchen, da die Landezone sich deiner Kontrolle entzieht oder die Sicherheitslage es nicht zulässt. Das meinte ich weiter oben mit "im Verhältnis zur Gefährdung eigenen Personals".
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29.06.2013 20:12 Uhr von bigpapa
 
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@ElChefo

Zitat: "...oder du hast keine Möglichkeit zu suchen, da die Landezone sich deiner Kontrolle entzieht oder die Sicherheitslage es nicht zulässt. Das meinte ich weiter oben mit "im Verhältnis zur Gefährdung eigenen Personals". "

Akzeptiere ich voll und ganz diese Aussage.

Aber dann jage ich das Ding lieber in die Luft, als das ich es mir klauen lasse. Bzw. lasse das Teil im Feindflug selbst entscheiden ob es sich in die Luft jagt. Vorher darf es dann das noch mir Mitteilen. Über ein eigenes 2. System.

Aber da die "Experten" ja "vergessen" haben, zu verhindern das es Zivile Luftfahrt stört, denke ich einfach das die so einfache Technik auch "vergessen" haben. Immerhin haben die alle studiert :)

Gruß

BIGPAPA
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29.06.2013 20:26 Uhr von ElChefo
 
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bigpapa

"Aber dann jage ich das Ding lieber in die Luft, als das ich es mir klauen lasse."

Sehe ich nicht viel anders.
Es wird eigentlich auch nichts groß anderes gemacht, abgesehen vom pyrotechnischen Aspekt. Allerdings bleibt nach dem üblichen Prozedere auch nicht viel verwertbares mehr über. Es gab einen Ausnahmefall - wie oben kurz erwähnt -, das war jedoch eine Verkettung von mehreren ungünstigen Faktoren.

Im Großen und Ganzen ist der Anteil "Selbstzerstörung" jedoch nahezu so, wie du es beschreibst, schon vorhanden.

"Aber da die "Experten" ja "vergessen" haben, zu verhindern das es Zivile Luftfahrt stört, denke ich einfach das die so einfache Technik auch "vergessen" haben. Immerhin haben die alle studiert :)"

Bei den aktuell eingesetzten Drohnen war diese Technik noch gar nicht nötig, da sie fast nur in "-R"-Räumen operieren bzw. solche Räume bei ihrem Einsatz geschaffen werden. Der Einsatzgrund negiert auch das Verlangen von ziviler Luftfahrt, in diesem Raum in diesen Höhen aktiv zu sein ;-)

In der aktuellen Debatte jedoch vermisse ich einen entscheidenden Punkt: Im EuroHawk sind Transponder für ATC- und TCAS-Kommunikation eingebaut. Aus Gründen, die auch mir unerfindlich sind, sollen diese Geräte jedoch nicht für Europa ausreichen. Warum jetzt von diesen "Studierten" keiner auf die Idee gekommen ist, diese Geräte einfach 1:1 auszutauschen, ist ebenso unverständlich. Für den Wahlkampf jedoch ist das Getöse drumrum natürlich gefundenes Fressen. Da geht es ja nicht mehr um einfache und praktikable Lösungen.
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29.06.2013 21:35 Uhr von ElChefo
 
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Haberal

Nein, danke. Aus deinem Link, Kapitalbuchstaben von mir:

"Ägypten _WILL_ von der Türkei zehn Drohnen vom Typ TAI Anka kaufen. Der Vertrag mit dem türkischen Luft- und Raumfahrtkonzern TAI _SOLL_ im Juni geschossen werden, wie die Online-Zeitung „Flightglobal“ berichtet."

Mal schauen ob kommenden Monat überhaupt noch eine handlungsfähige Regierung in Ägypten besteht. Aber bitte. Versuchs weiter.

Da kaufen "wir" doch lieber erprobte Technik von verlässlicheren Partnern, wie Israel.

(Abgesehen davon, wie kannst "du" etwas anbieten, an dem "du" gar nicht beteiligt bist? Noch dazu "mir", der weder Kaufentscheidungen zu treffen hat noch ein persönliches Interesse am Erwerb hat? Du überschätzt dich. Wieder.)

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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29.06.2013 21:39 Uhr von Schmollschwund
 
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Verstehe das wer will. 137 Fluggeräte "verloren" gegangen. Falls es noch traditionelle Aufklärungsflugzeuge gibt, wie viele davon gehen in vergleichbarer Zeit zu Bruch?
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29.06.2013 21:52 Uhr von Perisecor
 
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@ Schmollschwund

Drohnen sind Wegwerfware. Im Gegensatz zu Flugzeugen, die schon alleine auf Grund der Personalbeteiligung deutlich höhere Redundanzen aufweisen müssen, sind Drohnen dafür aber auch viel günstiger.

Die Einsatzzwecke, welche die deutschen Drohnen erledigen, lassen sich mit konventionellen Aufklärungsflugzeugen á la F-4 etc. gar nicht wahrnehmen.
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29.06.2013 23:46 Uhr von itzibitzi_32
 
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In der Mitteilung wird auch der Drohnentyp vergessen, so handelt es sich hier um "Modellflugzeug"grosse Drohnen des Types "Luna" und haben in keinster Weise etwas mit Eurohawk zu tun. Die Zulassung ist hier schon ganz anders und kann nicht mit der Verkehrszulassung eines Kleinflugzeuges verglichen werden.
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30.06.2013 00:05 Uhr von ElChefo
 
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itzibitzi

Es geht auch um MIKADO, KZO und Aladin, aber im Prinzip hast du recht. Ebenfalls fehlt die Erwähnung, in welcher Relation die Verluste gegenüber normaler Flugnutzung standen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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