28.06.13 20:42 Uhr
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Vorbereitungen zur Tour de France: Aicar statt Epo

Seit Jahren kämpft die Pharmaindustrie mit den Dopingkontrollen um schwer nachweisbare Medikamente zur Leistungserhöhung im Radsport. Einerseits werden die Dopingkontrollen weiter verbessert, andererseits gelingt es den Medikamentenherstellern immer schwerer nachzuweisende Dopingmittel herzustellen.

Danilo Di Luca beim Giro d’Italia wurde von seinen Berufskollegen der Dummheit bezichtigt, weil die Droge Epo, die er eingenommen hatte, inzwischen gut nachweisbar sei.

Doch die Pharmaindustrie wird immer einen Schritt voraus sein. Der neue Trend ist nach Epo die schwerer nachzuweisenden Drogen GW1516 und Aicar. Die Gesundheitsschädlichkeit, auch von den neuen Drogen, wird von den Radsportlern in Kauf genommen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Droge, Doping, Tour de France, Pharmaindustrie
Quelle: www.handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2013 20:42 Uhr von montolui
 
+0 | -2
 
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Seine Gesundheit zu ruinieren nur wegen ein paar Jahren Geld und Ruhm, muss jeder für sich entscheiden!

Aber zur Chancengleichheit bei Sport-Veranstaltungen, sollten die Dopingkontrollen auf dem höchsten wissenschaftlichen Stand sein.
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28.06.2013 20:44 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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Warum stellt man die Herstellung der Präparate eigentlich nicht unter Strafe? Dann wäre das vorbei
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28.06.2013 21:14 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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"Warum stellt man die Herstellung der Präparate eigentlich nicht unter Strafe?"

Weil die Mittel teilweise gegen Krankheiten entwickelt wurden, z.B. AICAR könnte in Zukunft gegen Diabetes mellitus helfen, EPO ist sogar ein körpereigenes Hormon.

Die leistungssteigernden Wirkungen sind größtenteils "Nebenwirkungen". Einem Kranken wirst du es kaum vermitteln können, dass man sein Medikament wegen den Idioten im Leistungssport verbietet.
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28.06.2013 21:52 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Tour de Farce
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28.06.2013 22:25 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
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Ich bin für Doping.
Zum Schutz der echten Patienten.
Ist doch eine perfekte Langzeitstudie für die Nebenwirkungen der Medikamente.
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29.06.2013 07:33 Uhr von Pils28
 
+0 | -0
 
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Gleichsetzung der Chancen gibt es nur durch Legalisierung. Es kann beim Radsport keinen geben, der gewinnt und nicht gedopt ist. Dafür ist die Leistungsdichte zu hoch.
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29.06.2013 10:19 Uhr von deus.ex.machina
 
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´Tour de Dope´ oder ´Dope de France´

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