28.06.13 17:16 Uhr
 132
 

Castor-Behälter müssen Atommüll viel länger als geplant aufbewahren

Mangels endgültiger Lager für Atommüll tritt die Frage der Sicherheit der Castor-Behälter immer mehr in den Vordergrund. Die eigentlich nur für den Transport konstruierten Behälter müssen ihren giftigen Inhalt viel länger als geplant aufbewahren.

Das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM) gibt zum Beispiel vor, dass der Behälter 30 Minuten lang einer Hitze von 800 Grad Celsius widerstehen muss. Bei einem Brand im Mont-Blanc-Tunnel 1999 wurden diese Werte in der Praxis weit überschritten.

Außerdem beruhen die Sicherheitsvorschriften nur auf theoretischen Berechnungen.


WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Castor, Atommüll, Behälter
Quelle: www.polenum.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Paypal: Bundesgerichtshof stärkt Rechte der Verkäufer
Bio-Hersteller Alnatura muss Kartoffelchips wegen Holzsplitter zurückrufen
Massiver Stellenabbau: SPD-Chef Martin Schulz bezeichnet Siemens als "asozial"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.06.2013 17:16 Uhr von montolui
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Erst neue Castor-Behälter werden auch praktischen Tests unterzogen, während die älteren Container immer noch verwendet werden. Das stellt für mich eine größere Gefahr dar, wie die vorhandenen Atomkraftwerke.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Vergewaltigung: Brasiliens Fußballstar Robinho zu neun Jahren Haft verurteilt
Überfall auf Werttransporter - Statt Sauna-Puff Gefängnis für fünf Männer
Nordrhein-Westfalen: Finderin gibt 7.000 Euro zurück


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?