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Tansania: Zur HIV-Vorsorge - Beschneidung von 125.000 Männern

Mehr als 125.000 Männer haben sich in Shinyanga, Tansania einer Beschneidung unterzogen, um ihr Risiko an HIV zu erkranken, zu senken.

Finanziert wurde und wird diese Massenbeschneidungsaktion von PEPFAR mit Unterstützung des "US Centre for Disease Control and Prevention (CDC)". Dr Lucy Mphuru, Projektleiterin des Beschneidungsprojekts, lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Behörden.

Amri Salehe Mawazo, AIDS Control Koordinator der Region, wies darauf hin, dass es ein nationales Ziel sei, Massenbeschneidungen an Jungen und Männern ab zehn Jahren durchzuführen. Zukünftig werde der Fokus der Aktion auf ländliche Gebiete ausgerichtet werden.


WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Gesundheit / Krankheiten
Schlagworte: HIV, Erkrankung, Vorsorge, Beschneidung
Quelle: allafrica.com

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.06.2013 11:13 Uhr von Djerun
 
+87 | -7
 
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könnte mir mal jemand erklären was eine beschneidung und hiv miteinander zu tun haben?
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28.06.2013 11:19 Uhr von Jaecko
 
+34 | -3
 
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@Djerun
Frag ich mich auch grad. Ich hätte da schon mal rein von der ersten Logik her das Gegenteil erwartet.... HIV lässt sich über offene/frische Wunden ja ideal verbreiten.
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28.06.2013 11:24 Uhr von psycoman
 
+29 | -2
 
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Was für ein Unsinn. Beschneidung schützt nicht vor HIV, sondern reduziert höchsten die Möglichkeiten für den HI-Virus sich festzusetzten, die es aber dennoch genug gibt.

Kondome schützten viel besser vor einer Übertragung, auch anderer Krankheiten, und auch noch vor ungewollten Schwangerschaften.
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28.06.2013 11:29 Uhr von Iceland62
 
+18 | -2
 
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@Djerun und Jaecko
Es gibt eine WHO-Empfehlung, die zwar nicht unumstritten ist, die es aber gibt. Und wenn die WHO etwas empfiehlt, dann hat das eben auch Konsequenzen.

Tansania ist keineswegs das einzige afrikanische Land, in dem solche Projekte aktuell am Rollen sind.

Insgesamt dürften schon weit mehr als 125000 Vorhäute zur AIDS-Prävention in Afrika abgeschnitten worden sein.
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28.06.2013 11:36 Uhr von Kanga
 
+19 | -4
 
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das is so doof...
das mir nicht mal n vernünftiger kommentar dazu einfällt
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28.06.2013 11:42 Uhr von Dark Samus
 
+25 | -0
 
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Das ist eine Massenkampagne unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Den Menchen wird eingeredet, wenn man beschnitten ist braucht man sich um Geschlechtskrankheiten keine Sorgen mehr zu machen, deswegen verzichten etliche auf ein Kondom. Das führte schon in Uganda zu einem massiven Anstieg an HIV-Positiven. Jetz muss Tansania dran glauben
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28.06.2013 11:51 Uhr von Ich_bins_nur
 
+14 | -4
 
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Jetzt hätte ich fast geschrieben, dass nun wohl die Preise für Dönerfleisch fallen werden. Bloß gut, dass ich mich noch zurückhalten konnte. :D
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28.06.2013 12:02 Uhr von maxyking
 
+3 | -2
 
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da das ja alles Schwellenländer sind geht man wohl davon aus das man dort bald Teure HIV Medikamente absetzen kann. Hoffentlich haben sie hinterher alle noch zusammen Gebettet.
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28.06.2013 12:15 Uhr von Iceland62
 
+2 | -1
 
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Ich habe gerade bei Heise einen Artikel entdeckt, der auch zum Thema passt:
http://www.heise.de/...
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28.06.2013 12:26 Uhr von Falap6
 
+4 | -19
 
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28.06.2013 12:43 Uhr von DarkRoX
 
+13 | -2
 
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Selten so einen Unfug gelesen.

Übrigens kann man keine Grippe mehr bekommen wenn man eine Glatze hat.

[ nachträglich editiert von DarkRoX ]
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28.06.2013 12:59 Uhr von Herribert_King
 
+5 | -15
 
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28.06.2013 13:11 Uhr von benjaminx
 
+7 | -2
 
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Tja, wer´s glaubt wird selig.
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28.06.2013 13:24 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -16
 
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28.06.2013 13:26 Uhr von McCorc
 
+3 | -19
 
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28.06.2013 13:29 Uhr von Herribert_King
 
+5 | -8
 
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Hier wird erklärt warum das Ansteckungsrisiko um die Hälfte geringer ist:

http://www.focus.de/...
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28.06.2013 13:31 Uhr von benjaminx
 
+7 | -2
 
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@Herri
Ja klar.^^ Und viel spass beim Nuckeln.

Trotzdem, wer´s glaubt wird selig.
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28.06.2013 13:36 Uhr von McCorc
 
+2 | -10
 
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Genau, wers glaubt wird selig.
Genauso war auch niemand auf dem Mond, und die Erde ist natürlich immer noch eine Scheibe.
--
Es zeigte sich, dass die Beschneidung das bakterielle Ökosystem an der Penisspitze dramatisch verändert. Hauptsächlich nimmt die Zahl aerober (sauerstoffliebender) Bakterien zu und gleichzeitig die Zahl anaerober Bakterien ab.
--
Nee sowas glaubt doch keiner ne, wir Nazis haben immer Recht, daher stehen wir auch rechts, ne?
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28.06.2013 13:42 Uhr von Herribert_King
 
+1 | -8
 
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Mal im Ernst Benny, glaubst du das die zahlreichen Studien, die belegen das das HIV Risiko ~50% niedriger ist, alle gefälscht wurden? Und wenn ja, warum?
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28.06.2013 13:57 Uhr von Iceland62
 
+8 | -1
 
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@Falap6
Es gibt zusätzlich zu den Studien, auf die sich die WHO bezieht, auch andere empirische Studien, die die Risikominderung eher als nicht signifikant einschätzen.

Es gibt zwar einige plausible theoretische Gründe, wegen denen man von einer Risikominderung ausgehen kann, aber die oftmals genannten 60% sind keineswegs unumstritten.

Es gibt auch Studien, die zu anderen Ergebnissen kommen.

In wikipedia wird im Kapitel Infektionsrisiko_von_HIV beim Artikel Zirkumzision, sowohl auf die Studien, auf denen die WHO-Empfehlung basiert, verwiesen, als auch auf die Kritik, die gegenüber dieser Empfehlung geäußert wurde. Beides ist mit Quellenangaben belegt. So gehört sich das bei einem sachlich gehaltenen Artikel.
http://de.wikipedia.org/...

Inwieweit die Kritik gerechtfertigt ist, mag jeder selbst entscheiden.
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28.06.2013 13:57 Uhr von benjaminx
 
+8 | -3
 
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Ja klar, diese hanebüchenen und nachträglichen Hygiene-Studien zur Legitimierung einer jahrtausende alten Methode zur Kennzeichnung von Sklaven, die mit einem Stück Seife und etwas Wasser total hinfällig wäre, sind sehr glaubhaft.
So und nu Tschüüühüüüss.
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28.06.2013 14:03 Uhr von Herribert_King
 
+1 | -8
 
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28.06.2013 13:57 Uhr von benjaminx

Wie kommst du auf "nachträglich". Was hat HIV mit "Hygiene" zu tun? Und wer hat das behauptet?
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28.06.2013 14:08 Uhr von Herribert_King
 
+1 | -7
 
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PS Benny:

Du darfst gern nochmal versuchen auf meine vorrangegangenen Fragen zu antworten ohne Nebelkerzen zu werfen weil du nicht mehr weiter weißt ;)
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28.06.2013 14:17 Uhr von Iceland62
 
+5 | -1
 
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@ Herribert_King
1. So zahlreich sind die Studien nicht, auf die die WHO-Empfehlung basiert.
2. Solche empirischen Studien haben das grundsätzliche Problem, insbesondere dann, wenn das "Datenmaterial" relativ gering ist, um es mal so ekelhaft auszudrücken - es geht ja um Menschen, Korrelationen auch zufällig auftreten können. Die untersuchten Personen könnten einfach auch andere Sexualpraktiken gehabt haben, beispielsweise.

Es gibt aber durchaus auch medizinische Theorien, die diese Senkung des Risikos bei Beschneidung unterstützen. Diese haben aber einen üblen Beigeschmack. Man kann nämlich auch durch prophylaktische Brustamputationen das Risiko an Brustkrebs zu erkranken auf Null reduzieren um es mal polemisch übertrieben auszudrücken. Und wozu braucht man Titten? Ich habe auch keine.

Und dass Kondome besser schützen, als Beschneidungen ist unbestritten.
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28.06.2013 14:22 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -2
 
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28.06.2013 14:17 Uhr von Iceland62

Ich hab mir mal jetzt drei der Studien zu gemüte geführt, jeweils zwischen 2.500 und 4000 Probanden, höher muss man statistisch nicht gehen.

(Bei Wahlbefragungen in D hat man bei 1000 Befragten gerade mal eine Fehlerquote von 1% auf 80 Mio hochgerechnet).

Das Brustkrebsrisiko bei Brustamputationen sinkt nicht auf Null.

Keiner hat bestritten das Kondome den besten Schutz bieten, ganz im Gegenteil, wird das von den Forschern die diese Studien durchführen extra betont (damit die Leute dort nicht glauben nach der Beschneidung bräuchten sie die nicht mehr).

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