28.06.13 06:45 Uhr
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Duisburg: Feuerwehr steht im Einsatz vor geschlossener Bahnschranke

Weil vergessen worden war, die Deutsche Bahn über einen Einsatz zu informieren, stand der Löschzug sieben der Duisburger Feuerwehr minutenlang vor einem geschlossenen Bahnübergang. Ein 13-jähriger Junge war in den Rhein gestürzt und ertrank.

Normalerweise wird zu Beginn eines Einsatzes die Bahn telefonisch informiert, wenn der Bahnübergang in Alt-Wanheim überquert werden muss. Laut Anwohnern stehen aber immer wieder Fahrzeuge im Einsatz vor geschlossenen Schranken.

Daher wird der Ruf nach einer Brücke oder einem Tunnel immer lauter. Laut Stadtverwaltung sei die telefonische Lösung aber weiterhin ausreichend. Sie betont weiterhin, dass der 13-jährige Junge auch bei rechtzeitigem Eintreffen verstorben wäre.


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WebReporter: bofrostman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Einsatz, Panne, Feuerwehr, Duisburg, Bahnübergang
Quelle: www.derwesten.de

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28.06.2013 08:17 Uhr von brycer
 
+4 | -2
 
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"...Sie betont weiterhin, dass der 13-jährige Junge auch bei rechtzeitigem Eintreffen verstorben wäre."
Welch schwachsinnige Begründung. Wenn das schon öfter passiert ist, dass Einsatzfahrzeuge vor geschlossener Schranke warten mussten, dann muss schnell etwas passieren. Es genügt nicht erst dann über eine Änderung des momentanen Zustands nach zu denken, wenn es dann irgendwo doch einmal zu spät war.
Erst handeln wenn ´das Kind in den Brunnen gefallen ist´, ist zu spät und hilft dem Kind auch nichts mehr.
Wenn man jetzt gehässig wäre, würde man einem der Verantwortlichen der Stadtverwaltung wünschen, dass er das Kind wäre. Dann würde mit Sicherheit sehr schnell etwas geschehen.
Aber solange es sie nicht direkt betrifft können sich die Herren der Stadtverwaltung ja den Hintern in ihren Büros breit sitzen. ;-P
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28.06.2013 08:21 Uhr von Andreas-Kiel
 
+5 | -0
 
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"Sie betont weiterhin, dass der 13-jährige Junge auch bei rechtzeitigem Eintreffen verstorben wäre"

Natürlich, was sollen sie auch sonst sagen?

Sorry, durch einen vergessenen Anruf ist Ihr Sohn gestorben?

Schon bitter!
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28.06.2013 08:45 Uhr von kingoftf
 
+0 | -3
 
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Einfacher als ein Tunnel wäre doch eine Art "Fernbedienung" mit der die FW die Schranke schalten könnte
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28.06.2013 10:51 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
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@kingoftf:
Mit einer einfachen Fernbedienung ist es aber leider nicht getan. Etwaige Züge die gerade auf der Strecke unterwegas sind (und das ist in dem Moment mit Sicherheit so, sonst wäre die Schranke wohl nicht geschlossen ;-P) müssten gewarnt oder besser noch gestoppt werden.
Du glaubst doch außerdem nicht, dass eventuell andere vor der Schranke wartende Fahrzeuge diese Gelegenheit nicht nutzen würden. ;-P
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28.06.2013 11:14 Uhr von kniekehle
 
+2 | -0
 
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@kingoftf
und den Zug dann auch mittels Fernbedienung abbremst? :-)
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28.06.2013 16:43 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Ich kenn das von Bussen hier auf TF, die grüne Welle mittel Funk schalten können, so was in der Art hat, Feuerwehr schaltet das Haltesignal für die Züge beim Einsatz
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28.06.2013 19:28 Uhr von TbMoD
 
+1 | -0
 
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Technisch alles machbar.
Nur in Deutschland steckt dahinter viiiiiiiiel zu viel bürokratischer Aufwand und somit die entsprechende Kostenexplosion.
"prüfen" auch ganz wichtig immer prüüüüüüüüfen ^^
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02.07.2013 07:03 Uhr von SearchNews
 
+0 | -0
 
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Das geht mir auch so wenn ich irgendwo hin muss...

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