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Prozess: Frauenzeitschrift "Joy" druckte ungeprüft Bild von Schülerin neben Sex-Beichte

Die Frauenzeitschrift "Joy" steht derzeit vor Gericht, weil sie ungeprüft neben angeblichen Sex-Beichten von Frauen das Bild einer Abiturientin abgedruckt hatte. Doch dieses Foto wurde einfach aus Facebook geklaut und die Schülerin hatte mit dem Artikel rein gar nichts zu tun.

Als der Fake aufflog, zahlte das Magazin 17.500 Euro Entschädigung an die Abiturientin und unterzeichnete eine Unterlassungsklage. Doch nun erschien die Story wieder auf der Homepage der "Joy".

Es kam erneut zu einem Prozess und "Joy" muss der Frau nun zusätzlich 15.000 Euro Strafe zahlen: "Das muss man sich nicht gefallen lassen", so der Richter zu diesem Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bild, Sex, Prozess, Beichte, Joy
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2013 17:56 Uhr von Superplopp
 
+1 | -10
 
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Tja wenn die Schülerin die Rechte des Fotos an Facebook und somit an Kunden von Facebook abtritt darf sie sich nciht wundern.

Es geschieht ihr recht.

Von dem Magazin ist das allerdings auch eine tierische Sauerei und sollte nicht sein.

[ nachträglich editiert von Superplopp ]
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26.06.2013 18:11 Uhr von erw
 
+4 | -1
 
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Ich wunder mich sowieso immer wieder, wieso Leute ihre Profile öffentlich zugänglich lassen. Das mit den AGB von Facebook mal außen vor gelassen, bedeutet ein wirklich vollkommen öffentliches Profil immer Ärger. Am ehesten bekommt man mit Abmahnanwaltstrollen zu tun, die sich auf sowas spezialisiert haben, und schon ein verlinktes urheberrechtlich geschütztes Bild kann schnell mal teuer werden...
Im Vergleich dazu verhilft Öffentlichkeit einem Profil nicht zu mehr Aufmerksamkeit oder größerem Interesse.
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26.06.2013 18:46 Uhr von Phyra
 
+5 | -2
 
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andererseits mal schnell 32k abgegriffen, auch nciht verkehrt.
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28.06.2013 14:43 Uhr von oralke
 
+0 | -0
 
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Das Foto wurde nicht von der Zeitschrift geklaut, sondern von der Person die den Leserbrief geschrieben hat.

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