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Gewerkschaften und Verbände fordern: Die "Niedriglohnfalle" Minijob soll weg

Die Gewerkschaften und Sozialverbände verlangen, dass die Minijobs wegfallen sollen. In ihren Augen sind Minijobs eine "Niedriglohnfalle". Die SPD und die Linkspartei stehen diesem Anliegen positiv gegenüber.

In Deutschland gibt es derzeit rund sieben Millionen Minijobber. Etwa 75 Prozent davon arbeiten für weniger als 8,50 Euro in der Stunde.

Über 40 Prozent der Minijobber bekommen keinen bezahlten Urlaub. Rund 66 Prozent der Minijobber sind Frauen. Sie arbeiten hauptsächlich im Groß- und Einzelhandel, in der Gebäudereinigung, Gastronomie und im Gesundheitswesen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Forderung, Gewerkschaft, Abschaffung, Minijob, Niedriglohn, Sozialverband
Quelle: www.tagblatt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2013 16:02 Uhr von NobodySnake
 
+1 | -2
 
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Mich würde bei diesen Statistiken immer mal interessieren, wieviele von diesen Menschen quasi "absichtlich" in Minijobs arbeiten aus den verschiedenen Gründen (Nebenjob, Zweitjob, Studenten,Schüler, Stipendiaten, etc. etc.)

Ist ja nicht so als ob das für alle ihr Beruf im klassischen Sinne ist

[ nachträglich editiert von NobodySnake ]
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26.06.2013 16:15 Uhr von montolui
 
+5 | -0
 
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....Minijobs weg = 7 Mio Arbeitslose mehr, dass kann sich die Arbeitslosen-Statistik nicht erlauben...
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26.06.2013 16:51 Uhr von Azureon
 
+4 | -0
 
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Und nehmt "Zeitarbeit" gleich mit.
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26.06.2013 16:54 Uhr von sevenofnine1
 
+5 | -0
 
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Minijobber sind billiger als reguläre Arbeitskräfte und können "flexibler" eingesetzt werden. Man braucht gerade saisonbedingt Arbeitskräfte? Dann dürfen die Minijobber ran. Die regulären Arbeitskräfte haben ihre Überstunden noch nicht voll? Dann bezahlt man die Minijobber eben nicht und lässt die daheim versauern.

Ähnlich sieht es im Schulsystem aus. Als fertig studierter Lehrer bekommt man nicht einmal eine U-Plus-Stelle, weil man "zu teuer" ist. Für denselben Lohn, den jemand mit Staatsexamen für eine Schulstunde bekommt, kann man 2,5 ungelernte Eltern vor die Schüler stellen. Also fragt man bei Engpässen doch lieber bei den Eltern nach, ob die sich 10 Euro die Stunde dazu verdienen wollen. Dann muss man auch nicht so viele Lehrer fest einstellen, denn die nicht verbeamteten Lehrer kann man immer schön vor den Sommerferien zum Arbeitsamt jagen und stellt dann nach den Sommerferien den entsprechenden Bedarf wieder ein. Das führt allerdings besonders in den ersten Wochen nach den Sommerferien gerne mal dazu, dass nicht genug Lehrer an der Schule vorhanden sind und wieder Eltern vor die Schüler gestellt werden. Arbeitslose Eltern logischerweise. Die anderen verbrauchen ihre Zeit ja auf Arbeit. Hauptsache, die Schüler sitzen ihre Zeit in der Schule ab, denn die Unterrichtsgarantie + garantiert ja den Eltern, dass die Kinder sich in der Schule aufhalten. Ob sie dabei lernen ist zweitrangig. Häufige U+-Stunden: Film gucken, spazieren gehen, Hausaufgaben machen (okay... das ist wenigstens sinnvoll), Spiele spielen und ähnliche ABM.

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