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Letzter SED-Generalsekretär: Mit Facebook hätte es die Mauer nie gegeben

Egon Krenz war der letzte SED-Generalsekretär und äußerte sich nun zur Mauer, die die DDR errichtet hatte.

Seiner Meinung nach wäre so etwas in der heutigen Internet-Zeit nicht mehr machbar: "Gegen Facebook wäre wohl keine Mauer möglich gewesen. Das ist doch völlig klar."

Mit den Sozialen Netzwerken könnten sich Systeme nicht mehr so einfach abschotten, so der inzwischen 76-Jährige.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Mauer, Generalsekretär, SED
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2013 13:42 Uhr von Bildungsminister
 
+17 | -9
 
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Das ist doch auch völliger Unsinn was er da redet. Wenn es danach ginge, dann würde es bedeuten, dass heute Regime nicht mehr durchsetzbar und möglich wären. Das Gegenteil ist aber der Fall. Ebenso wie in anderen Ländern wäre es auch für eine "heutige" DDR möglich das Internet zu blockieren, zu manipulieren und zu überwachen. Was hätte sich demnach denn geändert?

Die Mauer hätte es nie gegeben, wenn es nicht Menschen wie Krenz gegeben hätte, die sie errichten wollten. So sieht es doch aus.

Versucht er sich jetzt als Gutmensch, oder was will er damit erreichen?
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26.06.2013 14:19 Uhr von esKimuH
 
+11 | -6
 
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Kein Internet oder zensiertes Internet, kein Facebook. Siehe andere Kommunisten-Staaten.
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26.06.2013 14:43 Uhr von Soref
 
+2 | -6
 
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Deswegen also die vielen Nachrichten von Volksaufständen in Nordkorea.
Ich habe mich schon gewundert wie die sich organisiert haben...oh wait.
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26.06.2013 15:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -3
 
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Die meisten vergessen, dass Deutschland besetzt war. Der besetzte Teil unterlag Russland.
Und es war auch nicht Krenz - sondern Chruschtschow, der die Mauer umsetzte, die Russland schon viele Jahre hart im Sinne hatte. Das war kein Spontaneinfall - die Mauer war jahrelang seit Mitte der 50er forciert, wenn auch die endgültige Entscheidung dann 1961 kam.

Dazu wäre nicht nur facebook nötig gewesen - sondern auch die Portion Demokratie, die es erlaubt hätte, dass die russische Seite ständig protestiert und demonstriert hätte.
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26.06.2013 15:54 Uhr von eisiausmd
 
+2 | -6
 
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@ ThomasHambrecht

falsch die DDR als auch die BRD waren besetzte die DDR durch die UdSSR und die BRD durch die USA, Frankreich und UK.

bis 1990 hat es nur ein Waffenstillstand gegeben ziwschen den Vier Besatzungmächten und der DDR bzw. BRD.

Erst nach dem 03.10.1990 wurden die Sowjetische Armee aus Deutschland abgezogen die letztes Soldaten haben Deutschland am 25. Juni 1994 verlassen.

Der grund wieso in Deutschland noch Soldaten aus Frankreich den USA oder UK sind ist der das Deutschland sowie die § Staaten in der NATO sind.

[ nachträglich editiert von eisiausmd ]
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26.06.2013 17:21 Uhr von quade34
 
+2 | -3
 
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eisiausmd- Mal Geschichte studieren, soll helfen.
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26.06.2013 17:34 Uhr von quade34
 
+4 | -3
 
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Zum Thema. Herr Krenz will anscheinend beweisen, dass die SED- Bolschewisten doch ganz harmlos waren. Mit Facebook hätten sie die Bürger ausgestattet und damit ihren eigenen Untergang selbst eingeleitet. Das dass in den Bolschewikenstaaten nicht gegangen wäre, unterdrückt er in seiner Weißwaschrede.
Es gab in der DDR nicht einmal ein funktionierendes Telefonnetz für alle Bürger. Selbst das freiheitliche Fernsehprogramm konnten viele mangels Relaisstationen nicht empfangen. Es war für die Mielke-Clique ein leichtes, das ganze DDR Gebiet vom Fortschritt und der freien Information abzuschotten. Störsender behinderten den Rundfunk und Funktionäre besuchten die Haushalte und drehten die Antennen in die gewünschte Richtung. Herr Krenz sollte schweigen!
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26.06.2013 18:51 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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ähm der meinte wenn jetzt z.B, die DDR entstehen würde bzw die Mauer gebaut würde, also das Inet schon gibt^^ da wäre es durch FB und Co wohl nicht so gut umgesetzt worden.

Und das früher noch nicht jeder Telefon hatte ist wohl klar^^ da gabs das Inet auch nicht....
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26.06.2013 22:00 Uhr von quade34
 
+1 | -2
 
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Also " keineahnung", das Internet hätte es in der DDR niemals gegeben, und wenn überhaupt, nur für ausgesuchte Personen unter staatlicher Kontrolle. Die Bolschewisten hatten meisten mehr Angst vor ihren eigenen Parteigängern, weil sie sich vor Karrieristen fürchteten. Deshalb gab es auch 1989 so viele Wendehälse. Die hatten also sogar Recht mit ihren Befürchtungen. Jeder SED-Genosse stand immer auch unter strenger Beobachtung seiner, in der Partei vorgesetzten Genossen. Vor den normalen Bürgern hatten sie weniger Furcht, da diese ausgespäht und deshalb besser einzuschätzen und zu kontrollieren waren. Die waren meist auch nicht so geschickt in der Formulierung bei Diskussionen, das war die Chance für die Stasi.
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26.06.2013 23:51 Uhr von Unangenehmer
 
+1 | -0
 
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Das ist doch völliger Quatsch....wir werden von allen Seiten überwacht und das hätte an der Mauer auch ganz gut funktioniert da wäre nur das sichere material über die Grenze gekommen...
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27.06.2013 01:05 Uhr von Jens002
 
+1 | -1
 
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Ich habe in der DDR gelebt, sogar über dem Bürgermeisteramt und dem ABV. Zum 1. Mai sollten wir bitte zwei Fahnen aus dem Fenster hängen da es im Erdgeschoss keinen Sinn machte und es keinen Fahnenmast gab. Aber unsere Antenne verdrehen oder irgend so was habe ich nie erlebt, ARD und ZDF war vorhanden. Ich kenne auch niemanden bei dem das gewesen ist. Zur Staatsjagt "Honni und Co" durften wir nicht raus, als aber jemand gefragt hat welche Regierung sich vor Kindern fürchtet, war das Thema auch vom Tisch. Aber solche Schikane wie zum Papst Besuch in Erfurt habe ich damals nicht erlebt, aber ich war auch noch ein Kind.

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