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Niederlande: Blinde Frau kann durch implantierten Chip wieder etwas sehen

In den Niederlanden hat man erstmals einen Chip bei einer blinden Person implantiert. Die 63-jährige Patientin kann nun wieder ein wenig sehen. Der Chip wurde in die Netzhaut eingesetzt und ist verbunden mit einer winzigen Kamera in einer Brille.

Die Operation wurde in der "Zonnestraal"-Klinik im Amsterdam durchgeführt. Die Prozedur ist geeignet für Patienten, die an Retinopathia Pigmentosa leiden. Bedingung ist allerdings, dass sie immer noch zwischen hell und dunkel unterscheiden können müssen.

In den Niederlanden leben 4.700 Menschen mit Retinopathia Pigmentosa, etwa zehn Prozent können mit der Operation geholfen werden. Die Behandlung kostet ungefähr 100.000 Euro. Die Ärzte hoffen, dass die Krankenkassen künftig die Kosten übernehmen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frau, Niederlande, Chip, Blinde
Quelle: www.dutchnews.nl

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