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Berlin: Mit Voodoo zur Prostitution gezwungen

Schon seit Dezember 2012 läuft der Prozess gegen die in Berlin lebende Nigerianerin Kate M. (34) wegen Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Nicht nur die hohe Zahl der Anklagepunkte und das Schweigen der Angeklagten lässt die Gerichtsverhandlung schleppend vorankommen, sondern hauptsächlich die Angst der zur Prostitution gezwungenen afrikanischen Frauen und derer Familien.

Vor ihrer Abreise wurde den jungen Frauen etwas Blut, Haare und Fingernägel abgenommen, so dass in ihrem Heimatland aus der Ferne ein mächtiger Voodoo-Priester sie bestrafen könnte. Zur Zeit ist nur eine einzige, unter Polizeischutz stehende, Zeugin bereit, auszusagen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Prostitution, Voodoo
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.06.2013 07:00 Uhr von montolui
 
+19 | -0
 
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Man darf dabei nicht vergessen, dass für den Teil der weniger gebildeten Nigerianer Voodoo als der mächtigste Zauber angesehen wird.
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26.06.2013 09:32 Uhr von stitch
 
+14 | -7
 
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@Faboan: Genau! Und allen deutschen, die diesen Mindestsatz nicht erreichen oder an obskuren Mist glauben (Scientologen, Zeugen Jehovas, die Partei bibeltreuer Christen, sämtlichen Esoterikern, allen FDP-Anhängern und jedem sonst realitätsfernen Menschen) die Staatsbürgerschaft entziehen und ausweisen... ;-)
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26.06.2013 11:47 Uhr von stitch
 
+1 | -2
 
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@Faboan: Da gibt es aber gleich mehrere Probleme.

-In ihrer Heimat haben die Leute gar nicht die Möglichkeit, sich die entsprechende Bildung anzueignen. Dies ist auch gar nicht ernsthaft gewünscht von den Erstweltstaaten.

-Im vorliegenden Fall wurden Konsulatsmitarbeiter offenbar bestochen um die nötigen Dokumente zu beschaffen, damit die Einreise überhaupt möglich wird. Damit wäre es gar nicht prüfbar gewesen ob die von dir geforderte Mindestbildung vorhanden ist.

Außerdem wurde für die einheimische Gesellschaft weder ein Problem verursacht noch kann ich irgend etwas Schädliches im Sinne von besonders schädlich für Deutschland erkennen. Und finanziell ruinieren würde es dich im vorliegenden Fall nur wenn du dein Geld in Flatrate-Bordellen lässt.
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26.06.2013 13:08 Uhr von heinzinger
 
+1 | -2
 
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So lange es genügend Kundschaft für räudige AIDS-Huren aus Afrika gibt, so lange wird es auch den Menschenhandel mit diesen Frauen geben.
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26.06.2013 14:03 Uhr von stitch
 
+1 | -1
 
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@Heinzinger: Bitte definiere "räudige AIDS-Hure". Wie kommst du da drauf?
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26.06.2013 15:48 Uhr von heinzinger
 
+0 | -0
 
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Die HIV-Rate in Nigeria beträgt bei der erwachsenen Bevölkerung 0.9%. Ich muss zugeben, dass ich mehr gedacht hätte, aber es ist immer noch 1 Person von 100.
Man kann sich ausmalen, dass der Anteil der HIV infizierten bei Prostituierten höher ist, da hier natürlich auch Drogenkonsum eine Rolle spielt und die häufig wechselnden Sexualpartner. Wenn man genügend bezahlt, lassen die meisten bestimmt auch Sex ohne Kondom zu.
Und wer möchte mit einer Prostituierten Sex ohne Kondom haben? Richtig: Leute, denen eine solche Krankheit egal ist und die sicher schön öfter mit anderen Prostituierten ungeschützten Sex hatten, was das Risiko wiederum erhöht, dass sich diese Krankheit verbreitet.

Vielleicht war meine Wortwahl etwas überspitzt, aber im Prinzip stimmt die Aussage, auch wenn man mit Sicherheit nicht alle über einen Kamm scheren sollte.
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27.06.2013 10:13 Uhr von stitch
 
+0 | -0
 
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@heinzinger:
Diese Frauen sind aber nicht als Prostituierte hergekommen, sondern erst hier zur Prostitution gezwungen worden. Es geht hier nicht um freiwillige Prostitution sondern um Zwangsprostitution.

@Faboan:
Wen finanzierst du denn mit? Und welchen Menschen außer vielleicht (aber nur vielleicht) den Schweizern geht´s denn besser als uns?
Außerdem würden diese Menschen nicht hier her kommen, wenn sie in ihrer Heimat ein besseres Leben hätten. Wir leben doch weitgehend davon, dass wir die dritte Welt ausbeuten und in der Vergangenheit ausgebeutet haben. Würden wir damit auf einen Schlag aufhören, dann ginge es uns schlecht. Dann gibt´s z.B. beim Burgerking keinen Hamburger mehr für 0,99€.Und keine 0%-Finanzierung bei Mediamarkt....
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28.06.2013 09:07 Uhr von stitch
 
+0 | -0
 
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@Faboan:

Das ist aber sehr kurz gedacht. Wenn wir dafür sorgen, dass es den anderen besser geht, dann geht es uns auch weiterhin gut. Wenn wir das nicht tun, dann geht es uns kurz besser und dann geht´s bergab...