25.06.13 16:48 Uhr
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Neues Planetensystem mit drei Supererden entdeckt

Ein Team von Astronomen, angeführt von Wissenschaftlern der Universität in Göttingen, hat neue Beobachtungen mit vorhandenen Daten von Gliese 667C kombiniert. Heraus kam dabei der Nachweis eines neuen Planetensystems.

Das System hat mindestens sechs Planeten. Drei Planeten des Systems sind sogenannte Supererden. Bei diesen passt der Abstand zum dazugehörigen Stern um flüssiges Wasser möglich zu machen.

Diese Planeten sind aufgrund des eventuellen Vorhanden Seins von Wasser Kandidaten, auf denen Leben entstehen kann.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sonne, Planetensystem, Supererde
Quelle: latina-press.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.06.2013 17:20 Uhr von Lucianus
 
+8 | -1
 
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Das für mich Interessanteste daran ist:

"das sich etwa 22 Lichtjahre entfernt im Sternbild Scorpius (der Skorpion) befindet."

22 Lichtjahre klingt immer noch viel, ist es auch, aber es ist "erreichbar".
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25.06.2013 17:52 Uhr von Destkal
 
+2 | -0
 
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für was erreichbar? einem laserstrahl ist es egal ob er in 22 oder 222 jahren ankommt :D
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25.06.2013 18:00 Uhr von Lucianus
 
+1 | -0
 
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*lacht*
Ich dachte eher an "Flucht von diesem Planeten" ....
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25.06.2013 18:13 Uhr von mr.science
 
+3 | -1
 
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"22 Lichtjahre klingt immer noch viel, ist es auch, aber es ist "erreichbar"."


Bist locker über 100.000 Jahre unterwegs mit heutigen Antrieben.
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25.06.2013 18:29 Uhr von STN
 
+5 | -1
 
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Nicht ganz 100000 Jahre ;)
Die schnellste Sonde die wir gebaut haben braucht bis dahin 8517 Jahre, 1 Monat 14 Tage und 22 Stunden.

Nehmen wir mal an wir können 20-30% der Lichtgeschwindigkeit erreichen, dann ist es immer noch eine Sau lange Reise aber man könnte es schaffen.
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25.06.2013 18:49 Uhr von HelgaMaria
 
+11 | -0
 
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Ein Raumschiff, welches uns das ermöglichen würde, hätte gigantische Ausmaße. Es benötigt ein Ökosystem und viele andere Dinge.

Vielleicht ist der Mensch eines Tages ein solches Projekt zu verwirklichen, aber nicht mit der momentanen Gesellschaftsform.

Es benötigt eine vereinte Gesellschaft, wo endlich Vernunft und Frieden herrscht, Kapitalismus und Kriege darf es dann nicht mehr geben.

Man muss dermaßen viele Ressourcen und Wissen bündeln.....wenn dort nicht alle Wissenschaftler, Techniker, Ingeneure, Biologen etc. der Welt zusammenarbeiten, wird sich das nicht umsetzen lassen.
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25.06.2013 19:56 Uhr von Mankind3
 
+2 | -0
 
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Selbst wenn diese Planeten unserer Erde ähnlich sind hätten wir dort nicht viel Spass.

Denn sie haben eine gebundene Rotation um ihre Sonne. das heisst im Klartext, das sie immer nur eine Seite der Sonne zuwenden und die andere Seite in Dunkelheit bleibt.
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25.06.2013 22:15 Uhr von Lornsen
 
+2 | -0
 
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@HelgaMaria
du bist auf dem richtigen Weg. Wir brauchen ein Generationsschiff.
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25.06.2013 22:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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In 100 Jahren lachen wir darüber, weil wir unser Raumschiff kurz in die 7. Dimension schieben und es 10 Sekunden später an der richtigen Koordinate wieder in unseren Raum holen. Nur 22 Lichtjahre entfernt.
Wer weiss das schon.
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25.06.2013 23:32 Uhr von mr.science
 
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STN, magst Du mir bitte mal Deine Rechnung veranschaulichen und erklären, von welcher Sonde Du gesprochen hast?

Meine Erachtens nach fliegt die schnellste Sonde 83.600Km/h (New Horizons).

In einem Jahr legt sie also eine Strecke von rund 732 Millionen Kilometern zurück.

Rechne das *1000 und dann *8 für deine 8000 Jahre Flugzeit.

Dann hast Du rund 5.858.688.000.000 Kilometer zurück gelegt, also nichtmal EIN Lichtjahr. Zu dem besagten Stern sind es aber 22 Lichtjahre, weswegen ich an deiner Stelle nochmal nachrechnen würde.

Oder hab ich irgendwo einen Fehler gemacht?
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26.06.2013 07:58 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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@HelgaMaria:
"Ein Raumschiff, welches uns das ermöglichen würde, hätte gigantische Ausmaße."
Ich denke ehrliche gesagt, dass es realistischer ist Menschen "einzufrieren" oder irgendwie anders zu konservieren und dann dort hinschießen. Auch von sowas ist man weit entfernt, aber ich glaube fast, dass es leichter umsetzbar ist und man hätte viele Vorteile gegenüber einem Generationsschiff.

@ Anonimaj:
"Die pessimistischsten Rechnungen geben für ca. 4,5LJ evtl. (graue Erinnerung) 100 Jahre an."
Das wäre grob geschätzt ein zwanzigstel der Lichtgeschwindigkeit. Soweit ist man definitiv noch nicht. Und in der Rechnung von mr.science ging es um derzeitige Sonden.
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26.06.2013 13:57 Uhr von mr.science
 
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@Anonimaj


"Die Rechnung will ich sehen."

Siehst Du doch! Mach die Augen auf. Was ist an meiner Rechnung falsch??? Gar nichts!

Mit 83.600km/h (kein von menschenhand gemachtes Objekt war jemals schneller) fliegst Du in 80.000 Jahren 58.586.880.000.000 Km weit.
Schneller geht mit heutiger Technik nicht.

Das bekannte Ein mal Eins lässt grüßen an dieser Stelle.

"Für eine Beispielrechnung (inkl. nötiger "negativer Beschleunigung", aber evtl. auch unter Berücksichtigung der Ausnutzung von Sonnen/Planeten-Schwerkraft zum beschleunigen und bremsen) sollte man heute mindestens einen Ionenantrieb mit Atomreaktor nehmen."

Ionenantrieb mit Atomreaktor? Entshculdige bitte, aber entweder führt man einen Ionenantrieb mit oder einen Chemischen. Atomgetriebene Antriebe gibt es noch nichtmal in aufgereifter Form und Ionenantriebe beziehen ihre Energie aus Sonnenkraft. Was also ist ein Ionenantrieb mit Atomreaktor??
Und weisst Du, wie lange es mit einem Ionenantrieb braucht, um auf eine hohe Geschwindigkeit zu kommen? Viele viele Jahre. :-)

"Mit heutigen chemischen Treibstoffen braucht man dafür ein Jahr."

Je nach Position des Mars in Relation zur Erde kann eine Reise auch etwas schneller gehen mit heutigen Antrieben oder auch viel länger dauern.

"Orion ist eine der sehr wenigen Antriebstechnologien, die auf der Grundlage der heutigen technischen Praxis bereits einen Flug zu anderen Sternen ermöglichen würden."

Leider wurde die Entwicklung bereits zu Zeiten des kalten Krieges aufgrund der hohen Risiken eingestellt. Es gibt keinerlei Ambitionen in den nächsten Jahren einen solchen Antrieb zum Einsatz zu bringen.

Meine Rechnung bezog sich wie gesagt auf heutige Möglichkeiten und nicht auf futuristische Antriebe, die nicht existent sind.

[ nachträglich editiert von mr.science ]
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26.06.2013 22:05 Uhr von mr.science
 
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@Anonimaj

"Man "ist soweit" (etwas Entwicklung, aber heute machbar), dass man in vier Wochen zum Mars reisen könnte."

Jahrezehnte Entwicklung wären notwendig, denn es gibt keine Forschungen, keinen Prototyp.

"Und? Kein Flugzeug war bisher schneller als die X15 1967 (7274kmh).
Dabei könnte man mit einem Staustrahltriebwerk ("Scram-Jet") 5-20-fache (erst ab da funktioniert das Prinzip, erst ab 5-6 Mach ist der Druck groß genug) Schallgeschwindigkeit erreichen."

Was hat das mit dem Sachverhalt zu tun, über den wir diskutieren?

"Das hat keinerlei Einfluss darauf wie schnell man mit einem herkömlichen chemischen Antrieb theoretisch durch das All reisen kann. Es kommt nur auf die Menge des mitgeführten Treibstoff zur Beschleuniugung an."

Auch der Mitfuhr von Treibstoff sind Grenzen gesetzt. Du kannst es drehen und wenden, wie Du möchtest, es ist aus jetziger Sicht nicht möglich in absehbarer dorthin zu gelangen.
Selbst mit deinem atombombengetriebenen Schiff, dass schon allein wegen des hohen Risikofaktors beim Start niemals fliegen wird, würdest Du mehrere 10.000 Jahre brauchen - immer noch.

"Es gibt auch heute schon Ionenantriebe, und dann wie schon erwähnt die heute wohl baubaren Raumschiffe mit Atomexplosionsantrieb."

Erstere ja, die brauchen aber ähnlich lange, weil die Beschleunigung so schwach ist. Zweitere gibt es schlichtweg nicht.

"Welchen Antrieb hatte die Sonde (was für eine?), oder was hier als Beispiel "mit 83.600kmh" (schreibt man ohne Schrägstrich) herhalten muss?"

Verbrennungsantrieb (Hydrazin).

"Nein, denn man fliegt nicht sofort mit der Maximalgeschmidigkeit, und dann muss man auch irgendwann mit dem Bremsen (die gleiche Energie um zum Stillstand zu kommen wie zur Beschleunigung) beginnen, um nicht am Ziel vorbeizuschießen."

Und selbst dann, wenn man die Beschleunigungsphasen vernachlässigt und von der Höchstgeschwindigkeit von Beginng an bis zum Schluss ausgeht, kommt man dennoch erst in vielen zehntausend Jahren an. In der Praxis dauert es dann noch etwas länger.
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26.06.2013 22:13 Uhr von mr.science
 
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"Nix mit "Das bekannte Ein mal Eins". Newtonsche Mechanik ist schon etwas mehr als "einfaches 1x1"."

Die newtonsche Mechanik hat überhaupt nichts mit meinem Beispiel zu tun. Mein Beispiel zeigt eindeutig, wie lange es dauert, mit einer Geschwindigkeit von 83.600kmh 22 Lichtjahre weit zu fliegen. Sehr sehr lange.

Und selbst, wenn man 5 fach so schnell fliegt dauert es? Richtig: Sehr sehr lange.

"Aber in der Praxis werden noch Planeten und die Sonnen (an start und Ziel, bei langen reisen evtl. auch dazwischen) für Fly-by-Manöver genutzt."

Das würde sich nur dann lohnen, wenn das Sternsystem genau auf dem Flugvektor der Sonde liegt und wäre darüber hinaus ein uneinschätzbares Risiko für die Sonde. Diese müsste völlig autark agieren und mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurecht kommen. Aus heutiger Sicht, auch sehr unwahrscheinlich dieses Szenario.

""Keinerlei Ambitionen" zählen hier nicht, es gibt auch "keinerlei Ambitionen ein Schiff zu einem entfernten Stern zu schicken."

Und wenn es sie gäbe, dann könnten wir nicht sofort los, sondern müssten noch paar Jahrzehnte warten, Triewerke entwickeln, bauen, testen, ebenso wie ein Schiff.


"Wie schnell das gehen kann, wenn man nur will, zeigten ja die USA gegen Russland"

Dazu muss aber so eine Situation, wie zu Zeiten des kalten Krieges gegeben sein. Ist es aber nicht.
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27.06.2013 16:56 Uhr von tom_bola
 
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Rechnet doch nicht so kompliziert.

C/83.600 ~ 12.900
12.900 * 22a ~ 285.000a

Also mit beschleunigen und bremsen ca. 300.000 Jahre.

Ach danke an Firebreath, aber ich weiß nicht wie Du da auf die 252.792 kommst, ich komme auf 252.720.

C/252.720 ~ 4.275
4.275 * 22a ~ 94.000a

Also immer noch etwa 100.000 Jahre und das deckt sich doch auffallend mit der Aussage von mr.science, obwohl er da mit einer anderen Sonde gerechnet hat. :)

[ nachträglich editiert von tom_bola ]
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28.06.2013 09:45 Uhr von tom_bola
 
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Schrub ich doch, bei Wiki steht was andreas. :) Aber egal, die 72 km/h machens dann auch nicht.

[ nachträglich editiert von tom_bola ]
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28.06.2013 17:42 Uhr von Iceland62
 
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Die Planeten sollen massereicher als die Erde sein, aber massearm im Vergleich zu Uranus.

Da gibt es noch Spielraum für Spekulationen, wie sich auf diesen Planeten der Abendspaziergang gestalten würde.

Laut Heise gehen die Astronomen weiter davon aus, dass die Planeten nicht um ihre Achse rotieren. Ob es Tag oder Nacht ist, ist also ortsabhängig.
http://www.heise.de/...

Und dennoch: das sind Kandidaten für extraterrestrisches Leben.
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31.07.2015 16:30 Uhr von H-Star
 
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sobald man schnell genug ist verlangsamt sich die zeit und dann ist man immer sofort da. damit wird die entfernungs irrelevant für den reisenden.

[ nachträglich editiert von H-Star ]

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