25.06.13 15:37 Uhr
 138
 

"American Medical Association" fordert Blutspende-Verbot für Schwule abzuschaffen

Seit 1983 ist es schwulen Männern nicht gestattet, Blut zu spenden. Die "Food and Drug Administration" (FDA) beschloss dieses Gesetz, da die meisten HIV-Erkrankten homosexuelle Männer waren. Die "American Medical Association" (AMA) fordert aktuell die Abschaffung des Verbots.

Die Forscher argumentieren mit den verbesserten Bluttest und der Tatsache, dass dieses Verbot Homosexuelle diskriminiere. Das gleiche Argument vertritt auch die "Gay Men´s Health Crisis". Der Sprecher Martin Algaze erklärte, dass dieses Verbot archaisch und diskriminierend sei.

In Kanada und Großbritannien ist es Homosexuellen erlaubt, Blut zu spenden, wenn sie einen gewissen Zeitraum vor der Blutspende enthaltsam waren. Ein ähnliches Modell möchte die AMA in den USA einführen. Die Leiterin des New York Blood Center schlägt einen Zeitraum von fünf Jahren vor.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Brujis
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Verbot, Homosexuelle, Schwule, Blutspende
Quelle: www.medicalnewstoday.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.06.2013 15:37 Uhr von Brujis
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Eine Studie der UCLA aus dem Jahr 2010 besagt, dass die Abschaffung des Verbots die Zahl der Blutspenden um 1,4 Prozent erhöhen würde.
Kommentar ansehen
25.06.2013 15:39 Uhr von Borgir
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Es würde mich nicht mal wundern, wenn es verboten wäre weil man Angst hat, dass sich die Empfänger mit Homosexualität anstecken...wundern würde es mich echt nicht
Kommentar ansehen
25.06.2013 15:48 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Gab dazu seinerzeit eine M*A*S*H-Folge, wo ein Patient kein Blut eines Schwarzen haben wollte, aus Angst selbst schwarz zu werden. Wahrscheinlich sind es hier ähnlich irrationale Ängst.

Ich verstehe das Problem insgesamt nicht. Überall mangelt es an Blut oder Organen, aber hier sperrt man sich. Dabei sind Tests heute derart gut, dass man es so schon ausschließen könnte, dass Krankheiten übertragen werden.

Mal davon ab, dass nicht nur Homosexuelle Aids oder andere Krankheiten haben, sondern auch heterosexuelle Personen oder z.B. auch Drogensüchtige, denen man es auch nicht immer ansieht.

Was mich interessiert - Wie sollen diese 5 Jahre Karenzzeit festgehalten werden? Wer überprüft das, und wie?
Kommentar ansehen
25.06.2013 16:39 Uhr von Samsara
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Bildungsminister
Allein für die Erwähnung von M*A*S*H verdient dein Kommentar ein +

:-)

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Heinz Buschkowsky: Viele Flüchtlinge "stammen aus brutalo-patriarchalischen Gesellschaften"
Die Mumie 2017: Erster Trailer zum Reboot
Österreich: Van der Bellen wird neuer Bundespräsident


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?